Induktions-Kopfhörer Geemarc CL Hook 3

  • Induktions-Kopfhörer Geemarc CL Hook 3 mit 2 Induktions-Bügel:

    Induktions-Kopfhörer Geemarc CL Hook 3 mit 2 Induktions-Bügel
    Induktions-Kopfhörer CL Hook 3 (2 x Induktionsbügel) diese Ear-Hooks ermöglichen Nutzern von Hörgeräten klare Tonqualität beim Musikhören ohne Rückkopplungen…
    www.hoerwerkstatt.de


    Würde das auch mit Ci-Sprachprozessoren gehen? Ich denke schon, man muss ja nur T-Spule umschalten, sowie bei Teleschlinge.

    Eine Bekannte von mir hat mir heute erzählt, dass ihre Tochter für die Hörgeräte Induktions-Kopfhörer benutzt.


    Es gibt auch mit Freisprechfunktion als Artikel zu kaufen.

    Beides gibt es nicht kabellos.


    Ich wollte es nicht vorenthalten, falls jemand so etwas benötigt oder eine gute Idee als Lösung sieht.

    Links: taub, OP 09.10.2017 Medel Sonnet Flex28, EA 13.11.2017
    Rechts: taubheits grenzend Schwerhörig, Hörgerät Oticon Chili OP 10.01.2019 Medel Sonnet Flex28, EA 11.02.2019
    Gebärdensprache schönste Sprache

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  • Hallo,


    Mit Single Units gehen die Dinger nicht. Beim HdO muss die T Spule aktiviert sein. Ich hatte vor mehr als 20 Jahren so ein Teil, das hat nicht lange gehalten und dann waren das Kabel hinüber. Außerdem ist das eine lästige Fummelei.


    Meines Erachtens ist analoge Induktion nicht mehr Stand der Technik

  • Ok schade, dann wäre doch besser wenn wir dieses Thema schließen und löschen, wenn es schon sowieso veraltet ist und auch noch schnell kaputt geht, dann ist ja wohl sinnlos.

    Links: taub, OP 09.10.2017 Medel Sonnet Flex28, EA 13.11.2017
    Rechts: taubheits grenzend Schwerhörig, Hörgerät Oticon Chili OP 10.01.2019 Medel Sonnet Flex28, EA 11.02.2019
    Gebärdensprache schönste Sprache

  • Das sehe ich nicht so. Nur weil Andrea das so sieht, gilt das ja nicht als allgemeingültig. "Analoge Induktion" ist nach wie vor weit verbreitet, insbesondere dann, wenn eine größere Gruppe von Leuten mit FM versorgt werden soll.

    Wie gut die Ohrhaken im ersten Beitrag halten ist immer eine Frage, ob man Grobmotoriker ist oder ob man pfleglich mit Geräten und vor allem Kabeln umgeht.

    Links: Advanced Bionade 16:12:20 Ersatz von 15:01:21

    Rechts: Cocktail Mix 20:02:20 Ersatz von 11:03:20

    "Nicht sehen und nicht hören trennt den Menschen von den Dingen und vom Menschen" (unbekannt)

  • Hallo,


    ich habe mich zu kurz angebunden ausgedrückt. Analoge Induktion ist für Massenveranstaltungen wie Kino oder Kirche vom Preis Leistung Verhältnis her das einzig Tragbare. Für den individuellen Anschluss an das persönliche Smartphone oder MP3 Player, für den diese Haken gedacht sind, ist das Preis Leistung Verhältnis v.a. wegen der weniger befriedigende Leistung im Vergleich zu Bluetooth oder proprietäre 2,4 GHZ Protokolle meiner Meinung nach nicht mehr state of the Art.

  • "Analoge Induktion" ist nach wie vor weit verbreitet, insbesondere dann, wenn eine größere Gruppe von Leuten mit FM versorgt werden soll.

    Keine Ahnung, hängt vielleicht vom Wohnort ab. Ich habe in Bremen noch nicht einen Veranstaltungsort gehabt, wo die Spule funktioniert hätte. Die „Glocke“ soll damit ausgerüstet (gewesen) sein. Mein erstes Hörgerät hatte eine Spule. Ich konnte die nie verwenden, auch in der Glocke nicht.

    Also so weit verbreitet ist das auch nicht. Auch meine CI Technikerin, dieselben seit langer Zeit ein CI trägt und auf dem anderen Ohr taub ist hat das noch nie verwendet.


    Ich habe mir gestern beim vorerst letzten Anpassungstermin in der Klinik die Spule freischalten lassen. Am Abend bin ich mit eingeschalteter Spule über einen Bahnübergang gegangen. Da hatte ich plötzlich das 16 Hz Bahnstrom- Brummen auf dem Ohr, als ich unter den Oberleitungen durch gegangen bin. Ich brauchte aber nur den Kopf um 90Grad drehen, da war das Brummen weg. Die Spulentechnik scheint also doch extrem richtungsempfindlich zu sein. Wenn in einem Saal Induktionsspulen liegen und ich den Kopf nicht drehen darf - na Danke…

    Ich werde das wenn möglich gerne ausprobieren, aber ob ich überhaupt einen passenden Ort finde?

  • Hallo Acki,


    leider gibt es kaum Übersichten darüber, wo Induktionsschleifen verlegt sind. Als Betroffener muss man sich entsprechende Infos oft selbst einholen. Und auch wenn ein Veranstaltungsort mit Induktionsschleife wirbt, kann sie zufällig plötzlich gerade kaputt sein oder nicht eingeschaltet sein und keiner weiß, wie man sie aktiviert.

    Um zu zeigen, dass die Bedarfe bestehen, ruhig nach der Induktionsschleife fragen- auch bei deiner Glocke in Bremen 😊.

    Die Ohrhaken oder Ringschleifen sind für einige Betroffene eine preiswerte Alternative zur FM- Ablage z.B. bei Videokonferenzen.

  • Es gibt nicht nur Ringschleifen für die T-Spule, sondern wie ich schrieb auch FM Anlagen an Veranstaltungsorten. Die sind selten von Phonak. Und man muss beim Veranstalter um den Empfänger bitten.

    Ich hatte das fehlende Programm in meinen letzten Hörgeräten schmerzlich vermisst, weil der Veranstalter ebendies anbot. Mit Roger oder gar Bluetooth wäre man nicht weit gekommen.


    In meiner Selbsthilfegruppe wird bei Vorträgen ausschließlich auf FM gesetzt.

    Links: Advanced Bionade 16:12:20 Ersatz von 15:01:21

    Rechts: Cocktail Mix 20:02:20 Ersatz von 11:03:20

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  • sondern wie ich schrieb auch FM Anlagen an Veranstaltungsorten

    Sorry, dann haben wir uns falsch verstanden. Du schriebst „analoge Induktion ist noch weit verbreitet“…Darauf hatte ich geantwortet, dass die T-Spule (die für induktive Übertragung zuständig ist) bei mir nie zum Zuge kam

    Nach meinem bisherigen technischen Verständnis hatte FM nichts mit Induktionsschleifen oder der T-Spule zu tun. FM ist ein analoges Radiosignal, das über eine Antenne (die eine Länge passend zur Sendefrequenz haben muss) empfangen wird, aber eben nicht über die T-Spule.


    Sind die T-Spulen in den Hörgeräten und CI so abgestimmt, dass die auch als Antenne für ein FM-Radiosignal geeignet sind? Dann hätte ich wieder etwas gelernt. Denn bislang bin ich davon ausgegangen, dass zu FM Sendern auch immer spezielle FM Empfänger gehören. Also entweder eingebauter Roger bei Phonak/AB oder externe Empfänger, die als Schuh auf das Hörgerät / CI geschoben werden.

  • T-Spulen sind nicht für FM-Signale geeignet, aber wir verwenden Roger Neckloops (Induktionsschleifen-Empfänger), um unsere FM-basierte Roger-Welt (Mikrofone, SoundField-Lautsprecher usw.) über diese an alle CI-Prozessoren oder Hörgeräte mit (eingeschalteter) T-Spulenfunktion zu schicken. Freilich ist der Verbindungsqualität rein mit FM über Audioschuh (die kleinen Empfänger, die an CI-Prozessoren oder HGs gesteckt werden können) um einiges besser als die T-Spule. Aber nicht jeder leistet sich diese Erweiterungen, da ist man mit den Neckloops oder anderen Teleschlingen gut und vor allem universell verwendbar immer noch gut bedient.


    Derzeit ist dies hier ein heisses Thema, welches tatsächlich mittel- / langfristig die T-Spule in vielen Bereichen ablösen könnte. Da geht es um einen neuen Standard, der auf Bluetooth-LE aufsetzt:


    Bluetooth LE Audio: Neuer Broadcast-Modus wird vor Einführung noch mal umbenannt
    Die Bluetooth Special Interest Group hat "Auracast Broadcast Audio" vorgestellt. Die kommende Funktion war bisher als "Audio Sharing" bekannt.
    www.heise.de


    Da könnte man sich viele schöne und sinnvolle Anwendungen vorstellen.

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


    ____________________________________


    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

  • Auracast scheint eine breit aufgestellte Lösung zu sein, von der nicht nur Menschen mit Höreinschränkungen profitieren.

    Und sie wird von der Bluetooth Vereinigung, also herstellerübergreifend, unterstützt. Das könnte ein neuer Standard werden.


    Hier ein Link mit interessanten Infos dazu.