Erstanpassung

  • Es geht doch gar nicht um dein CI, sondern um deinen Tinnitus. Dank Reißwolf wird dir die Reha nun auch nicht helfen können, damit psychisch umzugehen. Na denn.

    Laut diversen Seiten und Informationen von einigen Mitgliedern hier hilft ein CI gegen Tinnitus. Zumindest soweit das man im Alltag weitgehend seine Ruhe davor hat. Auch auf einseitige Taubheit schreibt der Autor das sein Tinnitus vier Wochen nach der EAP im Hintergrund war.


    Und psychisch umgehen möchte ich damit nicht. Das würde ja bedeuten das ich mich damit arrangiere. Nee das ist kein Leben. Wenn ihr das könnt ist das euer Ding aber ich kann und will es auch nicht. Das hat für mich nichts mit Lebensqualität zu tun.

  • Das würde ja bedeuten diese schrecklichen Geräusche zu akzeptieren und das kann und will ich auch nicht. Man hat nie mehr seine Ruhe, wird beim Einschlafen gequält, kann sich auf nichts mehr konzentrieren und nichts mehr genießen. Selbst der Spaziergang mit dem Hund macht keinen Spaß mehr weil man immer nur dieses perverse Gedröhne im Ohr hat. All das was mir Spaß gemacht und mich erfüllt hat kann ich nicht mehr genießen weil mir der Dämon im Ohr alles kaputt macht und das blöde CI dem überhaupt nichts entgegen setzen kann.

  • Oh' das tut mir sehr leid für dich.

    Habe mein CI jetzt seit fast einem Jahr und bin dankbar über jeden Fortschritt. Würde das CI nicht mehr missen wollen, wenngleich ich noch nicht am Ende der Hörreise angekommen bin.

    Allerdings kann ich in Sachen Tinnitus nicht mitreden - Gott sei Dank - aber nach so kurzer Zeit die Flinte ins Korn zu werfen, kann ich nicht nachvollziehen.

    In meiner Reha in Bad Nauheim waren sehr viele CI und/oder TT Patienten.

    Habe oft mitbekommen, wie die Patienten sehr von der Reha profitiert haben.

    Schade, dass du dir nicht wenigstens mal selber die Chance gibst, die Reha zu machen. Ganz bestimmt wirst auch du positiven Nutzen davon haben!

    Sich selber aufzugeben ist immer ein Rückschritt! Du wirst doch doch nicht so einfach dein Leben wegwerfen wollen?!

    Dafür bist du ein viel zu wertvoller Mensch, auch wenn ich dich nicht persönlich kenne 🙂.

  • Arrangieren heißt für mich, dass man eben nicht mehr gequält wird, v.a. nicht permanent.


    Das CI ist eine Krücke. Ich verstehe Dich so, dass Du einseitig normalhörend bist, dann empfindest Du das Krückenhafte vermutlich sogar mehr als unsereiner, der beidseits taub ist. Denn bei Dir liegt vermutlich die Messlatte einfach höher.


    Wie auch immer. Mit CI hast Du die Chance reale Geräusche dem ungeliebten Tohuwabohu entgegen zu setzen. Du könntest auch beim Richtungsgehör profitieren. Der Tinnitus ist eine Wahrnehmungsproblem, was bearbeitbar ist, mit oder ohne CI. Das haben schon viele Leute geschafft, eigentlich alle, die ich kenne!

  • Es gibt Menschen, die suchen die Schuld lieber bei anderen als selber was zu verändern.

    Ist ja anstrengend.

    Es könnte passieren, dass es einem besser geht. Wie blöd wäre das denn? Dann kriegt man ja gar kein Mitleid mehr.

    Dann lieber 40.000€ in die Tonne kloppen.

    Haben schließlich die anderen bezahlt.

    rechts: CI, N6 von Cochlear seit 3/2016,

    reimplantiert 3/2019,

    Entfernung des Implantates aufgrund eines großräumigen Cholesteatoms 12/2021

    reimplantiert 3/2022, CI 622

    links: HG Enya 4 von Resound


    Mein Motto: Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weitergehen:saint:

  • Also nach 6 Wochen schon die Flinte ins Korn zu werfen finde ich auch sehr krass.

    So wird es mit dem Hören und Tinnitus bestimmt nicht besser, im Gegenteil.

    Auch absolutistische Erwartungen, von denen man nicht mal bereit ist diese etwas herunter zu schrauben, schaden der Lebensqualität mehr, als ein Tinnitus, mit dem man sich arrangiert hat.

    Ich habe seit 26 Jahren sowohl Tinnitus als auch CI, dank CI nehme ich den Tinnitus nur noch wahr, wenn ich mich bewusst drauf konzentriere. Vorhanden ist er nach wie vor, aber durch das Frieden schließen, ist meine Aufmerksamkeit von diesem weg.

    Das sich darauf fokussieren und die negative Berwertung erhalten ihn aufrecht, nicht das damit arrangieren.

    Gruß Rosi

  • Ich verstehe auch nicht wirklich warum du nach der kurzen Zeit schon aufgibt und den SP nicht mehr trägst .

    Selbst die EA ist doch noch nicht so lange her .

    Ich kann zwar nicht mitreden was Tinnitus bedeutet aber ich hatte ein Mädel auf dem Zimmer das seit 2 Jahren ihren SP auch nachts trägt damit ihr Tinnitus nicht mehr so hörbar ist .

  • NeffiNoelli ist erst vor 5 Monaten auf einem Ohr ertaubt und hat seitdem Tinnitus.

    Es wäre besser gewesen, dem Ganzen 6 Monate zur Verarbeitung geben und zu schauen, ob sich die Situation bessert.

    Er wurde dann aber sehr schnell CI implantiert und ihm wurde direkt mit der Entlassung nach der OP der Sprachprozessor mitgegeben.

    Das hat ihn erst einmal überfordert.

    Die Klinik sollte auch Sorge dafür tragen, ob Patienten in ihrer Lebenssituation ein CI überhaupt verkraften.

  • Ich habe seit 26 Jahren sowohl Tinnitus als auch CI, dank CI nehme ich den Tinnitus nur noch wahr, wenn ich mich bewusst drauf konzentriere. Vorhanden ist er nach wie vor, aber durch das Frieden schließen, ist meine Aufmerksamkeit von diesem weg.

    Wie kann man seit 26 Jahren mit TT leben???


    Das du den Störenfried mit CI nicht mehr wahr nimmst freut mich für dich. Ganz ehrlich. Nur war das bei mir eben nicht der Fall. Nicht mal ansatzweise.


    Außerdem ist jeder TT anders so wie jede Lebenssituation.

  • Literaturtip:

    Anleitung zum Unglücklichsein

    Kapitel 1,

    Vor allem eins – dir selbst bleib treu

    Ein Persönlichkeitstyp wird da geschildert, der Beharrer.

    "Diese Sorte Mensch hält Prinzipien und Werte für ein Lebensziel an sich und beharrt darauf, dass sich nichts ändert. Sie möchten, dass sich die Welt an ihre Vorstellungen anpasst, anstatt sich an die neuen Gegebenheiten anzugleichen, komme was wolle. Es gibt nur eine legitime Sicht auf die Dinge und das ist nur die eigene. Der notwendige Respekt für andere wird immer daran gemessen, inwieweit diese den eigenen Wertvorstellungen entsprechen.


    Anstatt die eigenen Prinzipien zu überdenken und zu realisieren, dass es auch anders geht, beharren sie darauf so weiterzumachen, wie es ihnen ihre Überzeugung eingebläut hat.


    Wenn man sich für alle Lebenslagen Regeln und Prinzipien erschafft, dann kann das zwar gut gehen, aber es wird häufig Situationen im Leben geben, wo man sie nicht anwenden kann, ohne sich dabei zu schaden. In solchen Lagen ist es dann wichtig die Entscheidung zu treffen, ob man seine Regeln überdenkt, oder ob man in Kauf nimmt sich und andere ins Unglück zu stürzen. Denn: „Nichts ist so beständig, wie der Wandel“."


    Nach Ertaubung bleibt das Leben nicht so wie vorher, man muss sich anpassen an die neue Lebenssituation.

    CI kann dabei sehr helfen, wenn man bereit ist sich drauf einzulassen und motiviert und ausdauernd das neue Hören trainiert.


    Ich sehe nicht, dass man nach Ertaubung lange warten sollte mit CI, wenn das Leiden unter dem Hörverlust groß ist und Tinnitus quälend ist. CI ist ja, bei entsprechend realistischer Einstellung, eine große Chance, sich an die neue Situation besser anpassen zu können.


    Gruß Rosi

  • Hallo Neffi,


    möchtest Du nicht von Rosi erfragen, wie sie gelernt hat mit dem Tinnitus zu leben, anstatt immer wieder zu wiederholen, dass Du so nicht leben kannst?


    Die Abwesenheit meines Tinnitus habe ich auch erst ungefähr 6-12 Monate nach der Erstanpassung festgestellt: Nach sechs Wochen war aber noch da. Bei mir hat es drei, vier Monate gedauert bis ich nicht mehr dauernd an Hören und CI gedacht habe. Solange war auch noch der Tinnitus präsent, mal mehr mal weniger schlimm. Der Tinnitus und überhaupt das Neue um das CI herum hat mich manchmal sehr aufgekratzt, einschließlich Schlafprobleme.


    Es ist ein Prozess, der bei optimalen Verlauf zur vollständigen Dekompensation führen kann (nicht muss).

  • Nach so kurzer Zeit wie bei dir, habe ich auch noch nicht den Tinnitus als nicht mehr störend wahrgenommen Noelli, das braucht Zeit.

    Wichtig aus meiner Sicht ist allerdings die Bereitschaft dazu, ihn tolerieren zu können.

    Durch die Negativwertung wird die Aufmerksamkeit zwanghaft auf das Geräusch fokussiert, was zur Folge hat, dass sich der Tinni eher verfestigt als dass er weniger wird. Aufmerksamkeitsdefokussierung ist nicht leicht, CI erleichtert es aber, aber vor allem die Einstellung zu den Geräuschen entscheidet darüber, inwieweit die Geräusche sich dauerhaft negativ auf die Lebensqualität auswirken.

    Du schreibst, dass du den Tinnitus niemals akzeptieren wirst, dadurch wird er aber nicht weniger, oder weniger störend, im Gegenteil.

  • Wie kann man seit 26 Jahren mit TT leben???

    Ich lebe seit 50 Jahren mit Tinnitus. Wenn du von deinem autoaggressiven Trip herunter kommen könntest würdest du das auch annehmen können, was dir hier viele Betroffene schildern.

    Ich komme immer mehr zu der Einschätzung, dass du professionelle Unterstützung gebrauchen kannst - und da meine ich nicht vorrangig in Sachen CI und Hörzentrum. Aber jeder ist für sich selbst verantwortlich. Es war mM nach ein Fehler der Ärzte, dir so früh die OP angedreht zu haben und auch solche Versprechungen zu machen.


    Es liegt aber allein bei dir jetzt das Beste aus der gegebenen Situation zu ziehen. Dazu muss man Eigenverantwortung übernehmen. Du bist im Moment einzig damit beschäftigt, die Umwelt für dein Leid anzuklagen. Hör auf damit und tue endlich etwas für dich, es ist dein Leben, und das ist kostbar.

  • Nur mal so gefragt:
    Du hast einen Schulabschluß?

    Du hast ne Lehre gemacht?
    Du hast nen Führerschein?

    Da waren sicher auch andere der Meinung das Du das schaffen kannst.

    Hast Du diese betreffenden Papiere auch geschreddert? Du hast sogar lesen gelernt, was nicht für alle selbst verständlich ist.

    Nu komm mal runter, atme tief durch und geh den scheiß an.

    Saufen ist auch keine Hilfe, unterstützt nur Deinen Feind, den Tinitus.
    Rauchst Du?

    ab 1992 HDO HG rechts
    ab 1998 HDO HG beidseitig
    09.06.2021 OP CI622 - EA 15.07.2021
    07.09.2021 OP CI632 - EA 20.10.2021

    Nucleus 7 Hybrid

    Mini Mic, TV Streamer - Stromversorgung über USB vom TV > funktioniert bestens

  • Das würde ja bedeuten das ich mich damit arrangiere. Nee das ist kein Leben

    Morphium in höheren Dosen könnte helfen.

    Bist Du immer so oder gehst Du ab und an mal Kompromisse ein und arrangierst Dich mit Deinem Umfeld?

    ab 1992 HDO HG rechts
    ab 1998 HDO HG beidseitig
    09.06.2021 OP CI622 - EA 15.07.2021
    07.09.2021 OP CI632 - EA 20.10.2021

    Nucleus 7 Hybrid

    Mini Mic, TV Streamer - Stromversorgung über USB vom TV > funktioniert bestens

  • Ich bin gerade echt sprachlos!





    Meine letzten Worte zum Thema, dann ist es für mich ebenfalls durch!


    Ich habe in sechs Wochen Tragezeit nicht den geringsten Fortschritt gemacht und habe dementsprechend wie gesagt keine Lust mehr mich weiter herum zu quälen und auf ein Wunder zu hoffen. Auf ein Wunder das so oder so nie kommen wird.

    Tja, der Fortschritt fängt allerdings schon in den kleinsten Schritten an.

    Wenn man diese nicht sehen kann, sogar nicht sehen will, und nur das Ziel in der Ferne vor Augen hat - der wundert sich, wieso es nicht gefühlt näher kommt, obwohl man doch schon - angeblich - geht!

    Dann ist natürlich aufgeben leicht!

    Deutlich leichter, als weiterhin einen Fuß vor dem anderen zu setzen!


    Eigentlich sollte der Mensch sich an den kleinsten Dingen erfreuen können!

    Denn DIE bauen uns auf, geben uns Mut, lassen uns weiter machen!


    In diesem Sinne kann ich jedem, der mit dem Gedanken spielt sich ein CI implantieren zu lassen nur dazu raten sich diesen Schritt genau zu überlegen und sich nicht blenden zu lassen.

    Tja,

    es gibt halt Leute, die sich lieber blenden lassen WOLLEN!

    Die lesen allerdings auch nur das, was sie lesen wollen, und blenden alles andere, was auch noch da drin steht, komplett aus.

    Auch nicht der richtige Weg! Denn, wenn man sich schon informiert, dann sollte man ALLES lesen!


    Es gibt so viele Berichte, positive wie negative, zum Thema! Und selbst in den "Erfolgsstories" steht immer wieder drin, daß Hören lernen mit einem CI ARBEIT bedeutet! In dieser Hinsicht hat bisher noch niemand gelogen!

    Auch bei Neuanwärtern für ein CI wird immer wieder betont, daß es ARBEIT bedeutet! Man muß schon mit einer pro Einstellung zum CI an die Sache herangehen, denn sonst kann es nicht zu einer Erfolgsstory werden!


    Es gibt schon einen guten Grund, wieso die ambulante Reha ihre 2 Jahre braucht!


    Laut diversen Seiten und Informationen von einigen Mitgliedern hier hilft ein CI gegen Tinnitus.

    Tja, jetzt kommen wir zur Interpretationssache!

    Du gehst anscheinend davon aus, daß es quasi automatisch passiert. Ding drin, Ton weg, Klasse!

    Alles andere zum Thema Tinnitus, was die User zudem noch schreiben, hast Du anscheinend erfolgreich ausgeblendet.


    Die meisten schreiben, daß dieser noch da ist, oder zwischendurch noch auftritt, und beschreiben auch, WANN und in WELCHEN SITUATIONEN dieser erscheint. In der Regel ist er immer noch da, man hat eben nur gelernt, damit umzugehen, damit dieser leiser geworden ist oder sogar komplett schweigt.

    Das ist allerdings ein Prozeß!

    Ein ARBEITSprozeß!


    Und psychisch umgehen möchte ich damit nicht. Das würde ja bedeuten das ich mich damit arrangiere. Nee das ist kein Leben.

    Gut, es ist Deine Entscheidung, den SP in die Ecke zu pfeffern und nicht mehr zu benutzen!

    Ich will Dich auch nicht dazu überreden. Denn, wie bereits oben schon geschrieben, man muß schon mit einer pro Einstellung zum CI an die Sache herangehen, denn das ist die halbe Miete! Nur so bringt man genug Geduld (ja, habe es verstanden, du kannst das Wort schon nimmer mehr hören!) auf und macht auch die ARBEIT, die damit verbunden ist.

    Nur so kann das Thema CI zum Erfolg werden!


    Dir ist es übrigens prima gelungen, manch einem CI Träger, oder CI Neuling neidisch werden zu lassen. Viele wünschen sich ein schnelles Sprachverständnis. Wie ungerecht die Welt doch ist! Jemand, der das zu schätzen weißt, sollte auch schneller zu so einem Ergebnis kommen.


    Das hat für mich nichts mit Lebensqualität zu tun.

    Tja,

    ich an Deiner Stelle würde jetzt mal ein bißchen weiter nachdenken wollen!

    Du hast den Tinnitus seit ungefähr einem halben Jahr? :/

    Praktisch seit genau dem Tag, wo Du auf dem Ohr taub geworden bist. :/

    Nun, mit dem SP in der Schublade bist Du dann ......................................... na? ...................................................... richtig! ........................

    weiterhin taub.

    Also bedeutet das im Umkehrschluß, Tinnitus wird ab jetzt erst recht Dein Dauerbegleiter sein.

    Genau das, was Du doch eigentlich NICHT haben möchtest.


    Jetzt hast Du schon Reha bewilligt bekommen, und anstatt diese professionelle Hilfe anzunehmen, schmeißt Du es in die Tonne.

    Aber es ist immer einfacher auf DIE ANDEREN zu schimpfen.

    Es geht Dir ja so schlecht, aber ANDERE sind Schuld daran.


    Na denn.

    Wenn man es braucht?!

    Ich kenne es eigentlich eher so, daß jeder ist selbst seines Glückes Schmied!


    All das was mir Spaß gemacht und mich erfüllt hat kann ich nicht mehr genießen weil mir der Dämon im Ohr alles kaputt macht

    Schon mal daran gedacht, daß er ab jetzt Dein ständiger Begleiter sein wird?

    Und zwar jetzt erst recht?!


    Ich persönlich wende mich lieber weiterhin den Dingen zu, die mir Spaß machen und lasse mich dabei helfen, den "bösen Dämon im Ohr" leiser werden zu lassen.

    Es geht!

    Aber, Achtung - jetzt kommt es wieder! - es ist ARBEIT!


    Von nichts, kommt nichts!

    Und, ohne Fleiß, kein Preis!


    Man muß schon was dafür tun!

    Und, Achtung Spoileralarm! Es hat nichts mit einem Reißwolf zu tun!



    Diesbezüglich hat sich ja rein gar nichts gebessert. Deshalb liegt der SP ja mittlerweile in der Schublade.

    Tja, was ja zur Besserung der gesamten Situation beitragen wird.





    Damit verabschiede ich mich!

  • Danke Sheltie,


    ich habe nach den passenden Worten gesucht. Du hast sie gefunden.


    NeffieNoellie, du tust mir zwar sehr leid, aber ich befürchte mit deiner Einstellung wirst du dich mit dem Tinnitus weiter rum quälen müssen. Ich kann dir nur raten mal eine Psychotherapie zu versuchen, vielleicht kommst du dann aus deiner Opferrolle raus. Mehr mag ich dazu nicht sagen.


    Ich wünsche dir alles Gute und schaue mal wieder rein, wenn du bereit bist, Hilfe und Ratschläge anzunehmen.

  • Also ich bin jetzt auch ganz sprachlose.

    NeffieNoellie hat den Sprachprozessor erst seit 6 Wochen angepasst bekommen und gibt jetzt schon auf? Bei meinem ersten CI hat es mindestens 10 oder 11 Jahre (!) gedauert, bis ich mit dem CI überhaupt ein soweit gutes Sprachverstehen hatte und hab trotzdem nicht aufgegeben, auch wenn ich oft in der Situation war, aufgeben zu wollen usw. Aber das ist völlig normal in solch einer akuten Situation. Doch man kann sich irgendwann damit arrangieren.

    Wie ich bereits erzählte, habe ich meinen Tinnitus links seit 4 Jahren, wenn ich den Sprachprozessor nicht dran habe. Je nach Tagesform, je nach Situation etc. mal mehr zu hören, mal weniger etc. Es ist immens wichtig, sich eben nicht zu sehr auf diese Ohrgeräusche vom Tinnitus zu konzentrieren, dann wird es logischerweise nur noch schlimmer! Ablenken davon lautet die Devise. Aber du willst es ja leider anscheinend nicht, so negativ wie du eingestellt bist. Ein CI bedeutet in der Tat VIEL ARBEIT, wie meine Vorredner bereits erwähnten und es nicht müde werden zu betonen.

    Ich glaube auch, dass du erstmal eine psychologische Behandlung brauchst, hier wäre auch die Reha sehr gut. Stattdessen gibst du dir die Kante, betrinkst dich? Glaubst du ernsthaft, das ist die Lösung?? Nein, mit Alkohol hat man noch nie Probleme gelöst!

    Also: Überlege es dir nochmal, wenn du den Rausch ausgeschlafen hast.