Komplikationen bzw. Beschwerden nach der OP

  • Hallo zusammen,

    Ich kriege in zwei Tagen mein erstes CI. Heute war ich bei einem Vorgespräch und mir wurde ziemlich Angst eingejagt was mögliche Komplikationen bzw. Beschwerden nach der OP angeht. Ich bin 26 und habe keine Vorerkrankungen.

    Wie ging es euch nach der OP? Hattet ihr starke Beschwerden oder Komplikationen?
    vielen Dank für eure Antworten in voraus :)

  • Hallo Patri, meine OP war vor 8 Wochen.

    Natürlich würde ich auch über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt.

    Ehrlich gesagt, habe ich mir gar keinen großen Kopf gemacht, aber natürlich war das Ganze auch mit Ängsten verbunden.

    Am Morgen vor der OP hatte ich fast verschlafen und war kein bisschen aufgeregt 😉.

    Mir war am Tag der OP abends ziemlich übel, habe erbrochen und hatte ziemliche Schmerzen. Aber dagegen kann man was bekommen, ich habe nur zuwenig mich beim Personal gemeldet ...🤕☹️

    Aber ansonsten ist alles gut verlaufen, keine sonstige Nebenwirkungen.

    Ich wünsche dir alles Gute für die OP und danach.

    Es wird sicher gut werden 🙂.

  • Hallo Patri,

    als ich 2017 operiert worden bin, hatte ich nach guten 9 Stunden unter Narkose, keine Nebenwirkungen. Geschmack war da, Gleichgewicht war vorhanden, Gesichtsnerv auch O.K. Na ein wenig wacklig war ich natürlich schon auf den Beinen. Was ja eigentlich auch normal ist.
    Und ja 9 Stunden unter Narkose ist nicht die Regel, sondern war bei mir die Ausnahme. Es musste noch einiges mehr entfernt werden, was sonst nicht üblich ist.

    Es wird alles gut werden, ich drücke dir fest die Daumen.

    Es grüßt der Biker

    Rechts Cochlear Kanso 1 CI Modell 512; OP 25.04.2017 Hörschnecke bis auf dem Stumpf entfernt UNI-KLINIK Halle;
    Links HG AMPLI-CONNECT R 5 ON 312 GN seit September 2021.
    Zubehör: Cochlear™ Wireless Mini Microphone (Minimikrofon 2+); Telefonclip+ von Resound; ReSound TV Streamer 2

  • Ich habe mich in den ersten Tagen nicht so wohl gefühlt, die Narkose hing mir nach. Ansonsten stärkere Schmerzen. Keine Geschmacksstörungen, keine Nervenprobleme, nix.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Hallo Patri,


    auch ich bin erst seit Mitte Juni implantiert und hatte nur die üblichen Wehwehchen nach der OP…🤪

    Liegen auf der implantierten Seite ging erst nach Tagen mit speziellen Nackenhörnchen und normale Wundheilungsschmerzen die mit Schmerzmittel erträglich waren… Ich hatte auch keinen Schwindel …keine Nerven beschädigt… meine Ärztin ist geübt🤩

    Ich wünsche dir alles Gute🤗 das wird 🍀✊🏼✊🏼✊🏼

  • Und falls doch größere Nebenwirkungen auftreten sollten: die meidten sind spätestens innerhalb ein paar Monaten oder eher Wochen vorbei. Ich selbst hatte letztes Jahr bei beiden OPs keine nennenswerten Nebenwirkungen.

  • Hi Patri,


    bin im Juni operiert worden, war alles easy. Habe aber auch geschluckt, als ich gelesen habe, was alles bei der OP passieren könnte. Die Klinik muss sich absichern, daher wirst du auf alle möglichen Risiken hingewiesen. Du bist gesund , es wird schon alles glatt gehen, toi, toi, toi 🍀😊👍

  • Hallo,


    Ich wurde auch mit 26 Jahren implantiert. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her. Ich hatte ab und an Stiche tief im Ohr. Aber ehe man das Schmerzmittel in der Hand hatte, war der Stich auch schon wieder weg. Ich habe nur am ersten Tag eine Ibu genommen. Außerdem habe ich schlecht geschlafen, da ich es gewohnt war auf der implantierten Seite liegend einzuschlafen. Das unangenehmste, was mir noch bestimmt vier Wochen nachgehangen hat, war eine veritable Nackenzerrung.

  • Heute war ich bei einem Vorgespräch und mir wurde ziemlich Angst eingejagt

    Das war sicherlich keine Absicht von den Ärzten.

    Abe sie müssen über mögliche Risiken aufklären.

    Sicherlich kann man als Patient auch sagen, daß man das nicht möchte, so daß es bestimmt auch eine "abgespeckte" Version der Aufklärung gibt. Aber besser wäre es schon, daß sie darauf hinweisen.

    Wie oft gibt es Patienten, die hinterher meckern, und meinen, sie hätten es nicht gewußt.




    Bei meiner ersten OP hatte ich tatsächlich Geschmacksverlust gehabt. Bis auf einer winzigen Stelle an der Zunge konnte ich nichts Schmecken. War gewöhnungsbedürftig gewesen. Und da ich wußte, daß es passieren konnte, hatte mich das dann auch nicht überrascht. Irgendwann, nach etlichen Monaten, kam das dann so langsam wieder.

    Dafür hatte ich nach der OP keine Schmerzen und auch kein Schwindelgefühl gehabt. Mit dem ungewohnten Taubheitsgefühl mußte man umgehen lernen, da dieser noch einige Tage anhielt.

    Druckverband hatte gestört und eben die Möglichkeit, richtig schlafen zu können.



    Bei meiner zweiten OP hatte der Geschmacksnerv nicht so wirklich darunter gelitten, wohl aber war mir da schwindelig gewesen. Daraufhin gab es eine Infusion, und dann war das auch wieder gut.





    Ich wünsche Dir alles Gute für Deine anstehende OP und einen guten Heilungsverlauf!

    Laß es langsam angehen!

  • Danke allen für die Antworten !
    Sheltie natürlich müssen die Ärzte aufklären und es war gut so, dass sie mich über alles informiert haben. Ich glaube, dass ich allgemein vor der OP Angst gekriegt habe und als die mir erzählt haben was alles mögliche schief gehen kann, habe ich einfach Panik bekommen.
    Ich hatte bis jetzt auch keinen Austausch mit anderen CI Trägern und ich glaube, mal zu hören was für Erfahrungen andere gemacht haben, hat mir sehr geholfen die Angst allgemein vor der OP zu nehmen!