Fragen zum CI, EA und Reha

  • Ich hab auch noch kein CI, aber schon fleißig gelernt😉EA Woche bedeutet Erstanpassungswoche. Manche Kliniken bieten ein paar Tage am Stück an, um den Prozessor zu aktivieren. Dann wohnt man in der Klinik oder im Hotel. Andere Kliniken bieten wöchentlich einen einzelnenTermin anfangs an..


    LG Katharina

  • Wurde das in Deinem Fall nicht schon vorher mit der Klinik und dem (angeschlossenen) CI Zentrum (oder wie es bei Dir auch immer eingeteilt ist) geklärt?

    In diesem Fall hat jede Klinik ihr eigenes Konzept.



    Bei mir ist es so, daß man da immer nur zum entsprechenden Termin hinfuhr. Meist nur ein Tag, und wie man sich die Termine setzt, ist ja eh stets von einem selbst abhängig. Darum war es mir auch wichtig, daß ich es nicht zu weit hatte! So eine Fahrt steckt man lockerer weg, wenn es noch in relativer Nähe ist.


    Klar, anfangs wird es noch gerne gesehen, und es macht auch mehr Sinn, wenn es noch recht dicht hintereinander gestaffelt ist. Von 2x die Woche bis (wenn möglich) mehreren Tagen hintereinander (auch hier ist es von der Klinik abhängig, wie sie es gerne anbieten).

    Immerhin wird noch einiges an den Geräten neu eingestellt, was getestet, Sprachtraining, noch mal umgestellt. Manchmal merkt man ja sofort, daß was nicht paßt, manchmal muß man damit klar kommen und auch so weiter lernen, und manchmal wird eben die Einstellung erneuert, weil die Änderung doch einen Ticken zu früh kam, oder zu "falsch" gewesen war.

    Das eigene Wohl spielt dabei ja auch eine große Rolle. Denn nur so nimmt man ja auch die Arbeit auf sich und die Bereitschaft ist da, was Neues zu lernen.

    Später, wenn alles schon recht gut läuft und man auch selbst zufrieden(er) ist, werden die Abstände zum nächsten Termin immer größer.

  • Hallo Spaechtele,

    wie Sheltie schreibt, hat da jede CI Klinik ihr eigenes Konzept. Ob es auch Kliniken gibt, wo man es sich aussuchen kann, ob man die EA ambulant oder stationär macht, weiß ich nicht

    Frage doch in deiner Klinik nach! Eine gute Nachsorge, die zu den eigenen Bedürfnissen passt, gehört genauso zur CI Versorgung wie die OP selbst und ist meiner Meinung nach fast genauso wichtig.

    Wir haben uns damals ganz bewusst für eine Klinik mit 5tägiger EA und anschließenden 2 bis 3 tägigen Reha-Terminen entschieden.

    lch finde es auch etwas seltsam, dass dir das bei der VU nicht erklärt wurde :/.

    Viele Grüße

    Katja

  • Hallo Katja,


    ich war bisher 1x im Ci Zentrum und das war es bisher. Ich habe keinen Op Termin und ansonsten ist nichts weiter passiert , da die KK die Kosten für die CI nicht übernehmen wenn die Kosten für die zuzahlungspflichtigen Geräte nicht abgeschlossen sind. Das muss ich berücktsichtigen und der HNO Arzt aus der Klinik erwähnte das ich erstmal Hörgeräte am rechten Ohr probieren soll und dann wieder kommen wenn ich damit nicht klar komme.

    Hier habe ich erfahren das ich erst ein CI implantieren lassen soll und dann ein Hörgerät für links nehmen soll ( neues).

    Das ist andersum. Zusätzlich kommt bei mir noch das schwache Herz hinzu. Daher war und ist Stillstand in meiner Sache.

    In welcher Klinik bist du ?


    War eigentlich jemand in Tübingen ? Wer ist dort zu frieden ?


    Gruß spaechtele

  • Spächtetle, das was Du schreibst ist nicht richtig.


    Wenn der Arzt ein CI für notwendig hältst, bezahlt die Krankenkasse ohne jegliche Diskussion!!!


    Ich habe vielmehr den Eindruck, dass der Arzt bei Dir einfach vorsichtig sein möchte, und Dich deshalb aufgefordert hat zu schauen, ob das CI wirklich alternativlos ist. Vor dem Hintergrund deiner Herzerkrankung ist das nur vernünftig.

  • Hallo Andrea,

    Willst du als Beweis den Bericht der Klinik von mir haben.

    Wie bist du drauf. Du warst gar nicht dabei bei der Untersuchung.

    Kennst du Personen die eine Künstliche Herzklappe haben oder einen Defi oder eine Herztransplantion haben.


    Du warst doch diejenigen die mir geschrieben hatte das ich erst CI aussuchen soll und dann für links das Hörgerät.

    Gruß spaechtele

  • @ Spächtele, wenn ein Arzt bescheinigt, dass ein CI indiziert ist, dann kann man auch eines bekommen, ohne Wenn und Aber. Da gibt es keine gesetzlichen und private Krankenkasse, die da Schwierigkeiten macht. Dein Arzt mag diese Indikation augenscheinlich noch nicht stellen, so einfach ist das.


    Und in der Tat erscheint mir eine CI-OP als Wahleingriff mit einer gleichzeitigen Listung für eine HTX schwer vereinbar. Im Übrigen werde ich Dir keine Ratschläge mehr erteilen bzw. erteilte Ratschläge erläutern.

  • Hallo,


    auch ich glaube, dass du etwas nicht richtig verstanden / aufgefasst hast.
    Dass man vor einem CI noch mal ein anderes (besseres) Hörgerät TESTET, ist in vielen Kliniken Standard. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man dieses auch kaufen muss, insbesondere dann nicht, wenn es eben keine Verbesserung bringt.

    Der Klinik geht es darum zu sehen, dass alle (nicht-operativen) Möglichkeiten ausgeschöpft wurden. Vielleicht hörst du ja (ausreichend) mit anderen / neueren Hörgeräten besser, dass du noch nicht in die CI-Indikation rutscht.


    Wenn du magst, dann kann ich gerne mal über den Bericht drüber schauen, aber in dem steht mit Sicherheit nicht, dass die Krankenkasse (bei Indikation) die OP nicht zahlt. Denn das haben nicht die Ärzte zu entscheiden, sondern die entsprechende Krankenkasse. Die Ärzte stellen lediglich fest, ob du die Voraussetzungen für ein Ci erfüllst oder nicht.


    Allerdings ist das ja bei dir noch nicht klar, denn wenn du erst einmal im CI-Zentrum warst, hat man bestimmt noch keine vollständige VU gemacht, oder?

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