Vom Kanso(2) zurück auf Nucleus?

  • Ich habe vom Kanso auf den Nucleus gewechselt, weil ich Schmerzen an der Stelle des Magneten hatte und immer fand der Magnet sei zu stark und es schmerzte auch noch wenn ich den Kanso abgelegt hatte, ich konnte z.B.abends nicht mehr auf diese Kopfseite liegen.

    Zudem konnte ich mit dem Kanso keinen Kopfhörer tragen, das hat mich als SSD sehr gestört.

    Ich habe mich zu Beginn wohl zu wenig informiert gehabt und dachte die Werbung passe wohl und man könne den Kanso gut unter den Haaren verstecken und niemand sehe dann etwas davon.

    li normal hörend

    re taub nach chronischen MOE im Kindesalter, nun Cochlear N6 OP 8.2.18 EA am 8.3.18

  • Mein erster Prozessor war ein Taschenprozessor, bei dem das Mikrofon auch im Überträger integriert war. An der Ohrmuschel hatte ich damals auch nichts. Die Mikrofonposition ist nicht zu empfehlen. Man versteht von der Seite und von hinten besser als von vorn. Außerdem waren Kopfhörer unmöglich.


    Dass der Magnet stärker sein muss, da er mehr Gewicht zu tragen hat im Vergleich zum HdO, spricht auch nicht für eine Singleunit.

  • Hallo Andrea2002,

    du hattest also schon mal einen SU getragen?
    Grüße Biker

    Rechts Cochlear Kanso; OP 25.04.2017 Hörschnecke bis auf dem Stumpf entfernt UNI-KLINIK Halle;
    Links HG Enya 3 von Resound seit September 2018, seit Ende 2019 müssen am HG so zw. 90 und100 dB anliegen, um etwas zu verstehen.
    Zubehör: Cochlear™ Wireless Mini Microphone (Minimikrofon 2+); Telefonclip+ von Resound; ReSound TV Streamer 2

  • Hallo,


    ich persönlich zog immer HdO vor, da mir SU mich nicht ansprach.

    Vor Jahren als die ersten SU rauskamen, wollten div. CI Träger nutzen. Damals konnte man nicht zuvor testen und man musste entscheiden. Dann gab einige "Rückläufer" da stärkere Magnet benötigt wurde, damit es hielt / es gab damals keine vernünftige Anschlüsse um zusätzliche Hilfsmittel nutzen zu können / T-Spule gab meines Wissens in den Anfängen nicht / man war eher auf FB angewiesen, da an SU keine Tasten für Prog wechsel - Ausschalter gab etc.

    Da die SP ein medizinisches Gerät ist konnte/durften bei Rückgabe nicht an nächsten CI-Träger weiter gegeben werden. Daher wurde nach einiger Zeit die Möglichkeit gegeben, dass man die SU für ca. 4 Wochen testet und HdO (beides wurden dann als Testgerät genutzt)..... danach musste man sich entscheiden und bekam dann neues.

    Inwiefern mit Testen und Anschlüsse für Hilfsmittel heutzutage möglich ist weiss ich nicht. Bzgl. Hilfsmittel hat sich ja gewandelt, da heutzutage auf BT läuft und man nicht bzw. weniger an SP anstöpseln musste. Daher empfehle ich jede CI-Neuling dass man die SPs nach möglichkeiten zeigen lassen sollte.

    Wie gesagt, das soll jeder CI-Träger zuvor abwägen. Und die langjährigen HG-Träger waren nach meinem Eindruck HdO gewöhnt.


    Das sind die Erfahrungsaustausch mit div. CI-Trägern.

    Als ich in Entscheidungsphase war, gab die möglichkeit an diese ganzen Infos gar nicht in der Fülle die es heutzutage möglich ist. Weder Entscheidungsfindungsseminar noch CI-Zentren gab damals nicht wie diese heutzutage anbieten tun. Ich bin zu den 2 "grossen bekannten" CI-Firmen ins Büro gefahren um mich beraten zu lassen. Ohne diese Beratung hätte ich definitiv noch etwas weiter hinausgezögert um mich implantieren zu lassen. Achja einen Forum für Austausch mit CI-Träger und künftigen CI-Kandidaten war damals noch im Aufbau


    Gruß

    Wallaby

  • Hallo Biker,


    unter folgenden Links ist ein Foto das Prozessors, den ich 2002-2006 getragen habe:


    https://advancedbionics.com/co…_Families_educational.pdf



    Im Überträger war das Mikrofon mitintegiert, das Mikrofonsignal wurde über Kabel zum Taschenprozessor geleitetet, dort verarbeitet und in den Überträger zurück geleitet. An der Ohrmuschel hing bei mir damals außer meiner Brille nichts.


    Deshalb kann ich bezgl. der Mikrofonposition mitreden. Bzgl. der benötigten Magnetstärke nicht, da der Überträger damals eben keine Batterien oder sonstige Technik tragen musste. Damals hat im Übrigen Cochlear sich darüber mokiert, dass diese Mikrofonposition ausgeprochen ungünstig ist. Denn ich war wie Wallaby damals bei den beiden damals in Hannover ansässigen Herstellern und habe mich informiert. Wallaby war auch mit einer der ersten CI-Trägerinnen, die ich kennen gelernt habe ;)


    Natürlich war das Ci auch damals für mich eine super Erleichterung, da mit Hg bei mir kein Staat mehr zu machen war. Dass die Mikrofonposition aber doch zu einem besseren Hören nach vorne verhilft, habe ich dann gemerkt, als ich in 2006 den ersten HdO Sprachprouzssor schon damals mit T-Mic bekam.


    Ich persönlich würde eine SIngle Unit nur in einigen Spezialfällen empfehlen, z.B. bei fehlender oder mißgebildeter Ohrmuschel.

  • Danke Andrea2020

    für die Info und den Link. Ich hatte so einen Taschenprozessor noch nie gesehen gehabt.

    Da sieht man wie rasant die Entwicklung der SP vorangeschritten ist.

    Es grüßt dich Biker

    Rechts Cochlear Kanso; OP 25.04.2017 Hörschnecke bis auf dem Stumpf entfernt UNI-KLINIK Halle;
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  • Ja das Implantat ist noch das Gleiche. Und da es laut dem Reliability Report ausgezeichnete Zuverlässigkeitswerte hat, denke ich, dass es noch viele Jahre tut. Der einzige Nachteil ist, dass ein MRT gar nicht möglich ist, da der Magnet mit im Keramikgehäuse verbaut ist.

  • Hallo Andrea2002 - dann hoffe ich, dass Du kein MRT benötigst ;) und das Implantat weiter so gut funktioniert. Da bist Du ja der lebende Beweis für Nachhaltigkeit. Wurde mir zwar auch in der Klinik gesagt, aber es ist immer besser, so etwas mal in der Praxis zu hören.


    LG Stefan

  • Ich hatte auch kurze Zeit den Taschenprozessor, weil der erste HdO (von Cochlear) gerade erst auf den Markt kam. Der HdO konnte noch wenig, alles musste per Kabel angedockt werden.... . Das war vor fast 24 Jahren. Inzwischen nutze ich auf der einen Seite die Single Unit. Wären die medizinischen Gründe dafür nicht ausschlaggebend, wäre ich weiterhin beim HdO geblieben. An anderer Stelle hatte ich schon geschrieben, dass es für das Tragen von Kopfhörern sehr ungünstig ist, Auch das Telefonieren ist nicht so gut, aber kein Problem für mich, da das andere Ohr eh mein Telefonohr ist. Beim Sport ... teilweise ungünstig (Prozessor fällt ab, oder man liegt darauf, was dann schmerzt). Den Fahrradhelm habe ich seit der Umrüstung noch nicht getragen, ich fürchte, das wird ein Problem.


    Maryanne

  • Ja das kenne ich, der Kanso passt leider unter keinen Fahrradhelm, aber wohl unter einem Reithelm. Da kann aber SaSel mehr dazu sagen, sie trägt einen. Sie hat darüber schon mehrmals hier im Forum berichtet.
    Biker

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  • Fahrradhelm und Kanso geht, ich habe im Fachgeschäft aber ca. 25 - 30 verschiedene Helme probegetragen bis wir einen gefunden haben der mit der Position des Kanos passte. Leider war er nicht gerade im günstigsten Preissegment, aber er ist sonst leicht und bequem und passt nun auch mit dem HdO Gerät bestens. Ich fahre damit regelmässig Fahrrad oder Eike und würde nie ohne Helm fahren.

    li normal hörend

    re taub nach chronischen MOE im Kindesalter, nun Cochlear N6 OP 8.2.18 EA am 8.3.18

  • GineM.


    ICh trage nun seit 2 Jahren einen HdO und hatte vorher 9 Monate lang einen Kanso getragen.

    Der Fahrradhelm passte zum Glück auch mit dem HdO noch super und so musst eich keinen neuen besorgen.

    li normal hörend

    re taub nach chronischen MOE im Kindesalter, nun Cochlear N6 OP 8.2.18 EA am 8.3.18

  • Hallo Nikita,

    kannst du mir bitte sagen, welcher Helm geeignet ist, das wäre super.
    Es grüßt dich Biker

    Rechts Cochlear Kanso; OP 25.04.2017 Hörschnecke bis auf dem Stumpf entfernt UNI-KLINIK Halle;
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  • Hallo Nikita, so weit habe ich noch gar nicht gedacht. Bei Regen hatte ich bisher einen Hut getragen, da rutschte sofort die Spule ab.Die erste Fahrradtour ( kurz) war ohne Helm-schönes Gefühl. Aber wir sind ja doch noch mehr gefährdet bei Sturz etc. - schon wegen MRT.

    Bin also auch gespannt auf Typ.

    LG Stefan

    PS: woran man jetzt alles so denken muss🤔

  • Ich habe einen Helm der Marke Giro für knapp 200 Euro gekauft vor drei Jahren, das Modell gibt es so nicht mehr.

    Aber der Tipp nützt euch wenig, jeder hat einen anderen Kopf und sowieso passt nicht jeder Helm auf jeden Kopf, da hilft nur testen im Fachgeschäft mit guter Beratung.

    Selbst mein Mann der kein CI hat, hatte x Modelle getestet bevor er sich einen kaufte. Hier lohnt es sich definitv zu testen und sich beraten zu lassen.

    li normal hörend

    re taub nach chronischen MOE im Kindesalter, nun Cochlear N6 OP 8.2.18 EA am 8.3.18