Erstanpassung

  • CI Ops können bei schwierigen anatomischen Verhältnissen bis zu drei Stunden dauern, wenn es flott geht, eine gute Stunde. Das gilt, wenn eine Seite versorgt wird.

    Wow. Ich war bei der letzten OP planmäßig von 12 bis 18 Uhr offline. Wie lang die OP an sich gedauert hat, da habe ich allerdings keinen blassen Schimmer. Interessiert mich aber auch nicht, weil ich es nicht (mehr) ändern kann.

    Links: Advanced Bionade 16:12:20 Ersatz von 15:01:21

    Rechts: Cocktail Mix 20:02:20 Ersatz von 11:03:20

    "Nicht sehen und nicht hören trennt den Menschen von den Dingen und vom Menschen" (unbekannt)

  • CI Ops können bei schwierigen anatomischen Verhältnissen bis zu drei Stunden dauern, wenn es flott geht, eine gute Stunde. Das gilt, wenn eine Seite versorgt wird.

    Also meine 2. CI-OP hat 3h gedauert. Bei der 1. CI-OP waren es 4 1/2 Stunden, da das erste Implantat bei der Testung nicht funktioniert hat. War aber auch eine der Ersten, die damals 2001 das CI II (AB/Clarion) implantiert bekamen.

  • Meine CI OP hat knapp drei Stunden gedauert, da mein Gesichtsnerv nicht gerade verlief und sie desalb einen ander Zugang zur Cochlea legen mussten. Dies hat aber aber alles gut geklappt.


    Gruß Elke

    Rechts ME DEL Mi1250Synchrony2 Flex28 Sonnet2 Implantation 24.06.2020, EA 22.07.2020 erfolgreich

    Links HG Signia Pure NX 13 seit Juni 2019

  • Hallo,


    die OP an sich dauert nicht solange, dann ist da das Aus- und Einleiten der Narkose, da ist der Chirurg dann oft schon im nächsten OP.


    Ich bin auch 2001 implantiert. Ich wurde um 7 Uhr abgeholt, bis ich dann auf den OP Tisch geklettert bin, war es schätzungsweise ca halb acht. 10:20 Uhr habe ich im Aufwachraum das erste Mal bewusst die Uhr wahrgenommen. Auf das Zimmer wurde ich erst kurz nach 12 Uhr und war da schon hellwach und total aufgekratzt und die Blase drückte ziemlich. Viele Leute, mit denen ich gesprochen habe, können sich an den Aufwachraum gar nicht erinnern.

  • Ich empfehle hier weiter zu diskutieren, nachdem J.D. (Jutta) in ihrem Thread zittert habe...

  • Hallo,


    die OP an sich dauert nicht solange, dann ist da das Aus- und Einleiten der Narkose, da ist der Chirurg dann oft schon im nächsten OP.


    Ich bin auch 2001 implantiert. Ich wurde um 7 Uhr abgeholt, bis ich dann auf den OP Tisch geklettert bin, war es schätzungsweise ca halb acht. 10:20 Uhr habe ich im Aufwachraum das erste Mal bewusst die Uhr wahrgenommen. Auf das Zimmer wurde ich erst kurz nach 12 Uhr und war da schon hellwach und total aufgekratzt und die Blase drückte ziemlich. Viele Leute, mit denen ich gesprochen habe, können sich an den Aufwachraum gar nicht erinnern.

    Das kann natürlich sein, dass viele Leute sich nicht an den Aufwachraum erinnern können. Ich kann es bzgl. 2. CI-OP. Was ich nur nicht mehr genau weiß, ist, als ich auf Station wieder zurück kam, da hab ich wieder geschlafen gehabt und bin erst im Zimmer so richtig aufgewacht.

  • Hallo Jutta,

    10 Stunden ist der Hammer. Bei mir waren es zwischen Zimmer und wieder wach so 4h. Die Technikerin, die bei der OP dabei war sagte mir aber auch, dass Nerv und Muskel gut reagiert hätte.

    Wenn es dich belastet, frag woran es gelegen hat.

    Hast Du es denn gut vertragen? Die lange Narkose ist bestimmte anstrengend - ich musste ma nächsten Tag zum Röntgen, hatte mich zum laufen entschieden,und bin laut Handy über 2 km gelaufen.


    Meine Erstanpassung war nur einen Tag (4 Stunden). HNO, der bemerkte, dass über dem Chip ein Blutschwämmchen ist, das zur den Magneten geritzt werden könne und dass ich aufpassen soll, dass es nicht nässt...war nicht gerade beruhigend, zumal die Stelle manchmal wehtut. Wenn es zu doll wehtut, nehme ich es ab. Mehr Probleme habe ich am Ohr und dahinter. Ein Teil der Ohrmuschel ist noch taub und es drückt manchmal - aber es ist okay - und wenn es schlimm wird, nehme ich es runter.

    Danach hatte ich Gleichgewichtstest und der hätte gerne noch ein Audiogramm gemacht - zum Resthören - aber das Zeitfenster war nicht groß genug. Anschließend Technikerin & Sprachtherapeutin.

    Techniker und Sprachtherapie habe ich die ersten vier Wochen wöchentlich.

    Danach alle drei Wochen.

    Dann kommt die 3 Monatskontrolle mit HNO, zwei Hörtests, Techniker und Sprachtherapie.

    Dann einmal im Monat Techniker und Sprachtherapie.

    Dann 6 Monatskontrolle und 1. Jahreskontrolle mit jeweils allem.


    Bin mal gespannt, wann ich über das CI was anders höre, als die "Stör(ratschenden)geräusche".


    Die Fünf Tage: sind die stationär? Vorteils bestimmt der Austausch mit anderen. Man kommt in der Zeit auch auf mehr Fragen.

    Für mich ist der Vorteil, dass ich die letzte Woche denAlltag austesten konnte und das letzten Donnerstag weitergeben konnte - bzw. die Liste abarbeiten.


    Die zweite Anpassung war für mich effektiver. Ich konnte da einordnen, was die Technikerin von mir wollte und ihr für mich bessere Antworten geben. Die Audiotherapeutin, die ich hatte, war ziemlich genial. Hat mir genau erklärt, wie das Hirn funktioniert, und wie es lernt, und warum ich das was ich höre, anders höre, wenn ich weiß, was es ist.

    Sie hat auch ein eigenes Computerprogramm geschrieben - ich hoffe, sie verfolgt ihren Plan, daraus eine App zu machen, weil in der einen Stunde, habe ich viel gelernt und ihr Programm hat schöne Variationsmöglichkeiten.


    Falls Noch jemand außerhalb der HCIZ (Asklepios) App hat, bin ich sehr dankbar.


    Liebe Jutta, in zwei Wochen weißt Du mehr. Ich freue mich auf deinen Bericht.

    Es geht dann bestimmt einiges schneller und genauer bei Dir.


    Herzliche Grüße

    Jutta

  • Hallo Jutta,

    nun bin ich echt erschrocken. Meine OP ist am Mittwoch, bin auch für eine Studie angefragt worden und muss wohl überlegen, ob ich da noch zusage. Ich wünsche dir für deinen Hörweg alles Gute


    Gruß Anne

    Danke Anne,

    bei mir ging es um eine Studie zur Entwicklung einer Schablone um die CI OP minimal-invasiv durchführen zu können. Dazu mussten während der OP zu einem bestimmten Zeitpunkt Messungen im CT vorgenommen werden. Dabei sollte festgestellt werden , ob der "Roboter" an der gleichen Stelle gebohrt hätte, wo die Operateure nach herkömmlicher Vorgehensweise gelandet sind. Aufgrund eines Notfalls stand das CT nicht zur Verfügung und dann hat man mich einfach länger in Narkose gahalten.

    Ich bin nicht 10 Stunden operiert worden, aber die Narkose dauerte solange=O

    Genau erklärt hat mir das Keiner. Einen OP Bericht habe ich auch noch nicht. Vor 1 1/2 Wochen habe ich den bei Professor Lenarz angefordert und habe mich auch über die Vorgehensweise beschwert. Habe aber noch keine Antwort.


    Bei dir kann das ganz anders laufen Anne. Lass dich nicht bange machen. Ich wünsche dir eine gute OP.

    Liebe Grüße Jutta

  • Hallo Jutta,


    ich schließe der Kritik von Andrea an und begründe das wie folgt:


    Dieses "Experiment" hatte für Dich keine wesentlichen Vorteile gebracht, wie im Text der Studie es auch so erläutert wird.


    Dann hattest Du wohl großes Glück gehabt mit der langen Narkose. Denn das ist nämlich bei Patienten Deines Alters und noch älter keineswegs so selbstverständlich, dass es auch richtig klappt. Mit zunehmenden Alter ab etwa 60+ steigt das Risiko von Nebenwirkungen stärker an - was nicht unbedingt eintreffen muss; aber tendenziell ist. Das reicht vom temporären "Narkose-Delir" bis zu möglichen bleibenden Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit-Störungen....