Erwerbsgemindertenrente ?

  • Hallo Stuttgarter,


    das ist ein guter Erfolg! Sei glücklich damit und weiter alles Gute!

  • Stuttgarter, das klingt so, dass dir eine Last genommen wurde. Darf man dir gratulieren?

    Eine Anmerkung habe ich noch: Das Ergebnis basierte ganz sicher nicht allein auf die verminderte Hörfähigkeit, so wie dein Beitrag klingt, sondern es spielt auch eine andere Geschichte bei dir eine wesentliche Rolle! Nicht dass noch jemand anderer unnötig Hoffnung macht.

  • Danke für die Glückwünsche.


    Dani!, falls du meine psychischen Probleme meinst, dann kommen diese ebenso durch meine Hörbehinderung und alle dem was damit einhergeht.

    Das gehört zusammen.


    Im KoR wird immer darauf hingewiesen, das genau das gerne gemacht wird, die Psyche und die Behinderung zu trennen um dann die psychischen Probleme zu bagatellisieren oder deren Herkunft in die Vergangenheit zu schieben.

    Psyche und Hörbehinderung gehören zusammen.


    Ohne Hörbehinderung wäre ich auch psychisch ein ganz anderer Mensch.

  • Ohne Hörbehinderung wäre ich auch psychisch ein ganz anderer Mensch

    Das kann ich auch unterstreichen. Leider wurde mir erst in sehr viel späteren Jahren bewusst, wie sehr meine (damals ignorierte) Hörbehinderung mich in meinem Verhalten beeinflusst hat. Nicht nur kommunikativ gegenüber /mit anderen Menschen (Stichwort Einsamkeit/Depressionen), auch in der Wahl der Hobby's bis hin zu Problemen bei der Bewältigung emotionaler Konflikte mit entsprechendem Suchtpotential.


    Man kann sich seine Defizite nur bewusst machen, annehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Allein die Entscheidung für ein CI kostet doch erst einmal eine enorme Überwindung. In der Hoffnung, wieder mehr am "gesellschaftlichen" Leben teilhaben zu können.


    Und es gehört auch viel Mut und Kraft dazu, sich in dieser Situation den Behörden zu stellen und für sein Recht zu kämpfen. Gut gemacht Stuttgarter

    Hochtonschwerhörigkeit/Hochtontaubheit von Kindheit an.

    Rechts: CI622 seit 12/2019, Nucleus 7

    Links: 65% Sprachverstehen mit HG (seit 2020 Oticon Exceed)

  • Leider Gottes wird eine Hörbehinderung auch von den meisten Ärzten, auch HNO´s, total bagatellisiert bzw. gar nicht erst wahr und ernst genommen.

    Ich kann mich Terry nur anschließen, viele meiner Verhaltensweisen aus der Kindheit und Jugendzeit wurden mir erst nach dem CI klar. D. h. ich habe begriffen, warum ich früher in manchen Situationen extrem reagiert habe - das war ein Ventil für den Hörstress. Galt ich auf dem Lyzeum immer als ungeduldig, cholerisch und zu temperamentvoll. Die eigentliche Ursache war bis vor knapp drei Jahren nie bekannt - selbst eine Reha vor 12 Jahren wegen angeblichen Born-Out hat nichts gebracht; haben die Psychologen und Psychotherapeuten nie einen Zusammenhang mit der Hörbehinderung hergestellt. Diese Erkenntnis erschrickt mich am meisten, wie sehr die psychischen und physischen Folgen einer Hörbehinderung unerkannt bleiben. Einmal sein Leben lang in bestimmten Verhaltensmustern drin, ist es schwer, da wieder raus zu kommen.


    Es nützt alles nix - die Vergangenheit kann man nicht ändern und man kann nur nach vorne schauen...

    … und es versuchen, in Zukunft besser zu machen;)

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Was mich im Augenblick am meisten freut, ist das ich hier endlich öffentliche Anerkennung von hörgeschädigten für mein Tun bekomme.

    Nicht nur per PN im verborgenen.


    Bezüglich Bagatellisierung:

    Ich war monatelang in der Psychiatrie für hörgeschädigte, dort waren auch andere CI-Träger.

    Einige hatten ein Suchtproblem, Alkohol, Nikotin, Tabletten, sonstiges und sie waren zur Entgiftung dort.


    Des weiteren war z.B. auch ein Vertriebler mit 46 Jahren dort, der erst einen Herzinfarkt brauchte, um nach dem Krankenhaus in die Geschlossene eingeliefert zu werden.

    Der wollte nicht wahrhaben, das es einfach nicht mehr geht und ist völlig ausgerastet.

    Dem war nicht klar, hat kein Arzt gesagt, das man am Ende mit 2 CI so einen Beruf nicht mehr ausüben kann.

    Nachdem die Leute sich beruhgt haben, kommen sie nach ein Paar Wochen dann in die Offene.


    Will damit sagen, viele die dort landen, sind eigentlich total überfordert gewesen, haben es selbst aber gar nicht gemerkt.

    Das sagt auch kein Arzt, jetzt müssen Sie zB beruflich 3 Gänge zurückschalten.

    Statt dessen wird man in DRV-Reha geschickt, wo so getan wird, als könne man mit ein Paar zusätzlichen Techniken trotzdem weiterhin mithalten, man müsse es nur wollen.

    In Wahrheit geht es der DRV nur darum die Rente einzusparen und weiterhin Sozialbeiträge zu bekommen, der Mensch als solches ist egal.


    Am Ende geht es den Leuten dann so wie mir, der Hörnerv macht irgendwann nicht mehr mit oder wie dem Vertiebler oder sie werden zunehmen süchtig und merken es nicht einmal.

    Man hat zur Hörbehinderung und desolaten Psyche dann noch mehr gesundheitliche Probleme obendrauf.


    Ich schaue wieder nach vorne und daher steige ich lieber jetzt aus, noch bevor es womöglich zu spät ist.

  • Ich kann den Zeilen von terry, SaSel und Stuttgarter voll zustimmen. Auch mir ist die ganze Breite der Auswirkung meiner Hörbehinderung erst im Rahmen der CI-entscheidung voll bewusst geworden. Ja, ich finde es auch sehr traurig, wie wenig selbst CI-Experten und HNO- Ärzte und andere Fachleute Zusammenhänge wahrnehmen oder wahrnehmen wollen. Ich durfte dies am eigenen Leibe erfahren. Denn das Hören mit dem CI kann z.B. Durchaus Einfluß auf den Blutdruck etc. haben und auch eine psychosomatische oder psychische Komponente entwickeln/beeinflussen. Stuttgarter hat es richtig gemacht und immer weiter gekämpft. Wir dürfen da auch nicht locker lassen

    Mir haben letztendlich sehr gute Psychotherapeutinnen (beide kennen sich mit der Problematik von Hörbehinderung aus) geholfen sowie mein Dranbleiben an der Ursachenforschung bei meinen Beschwerden. Und der ehrliche Austausch mit Gleichbetroffenen war auch eine große Hilfe für mich.

    Ich denke, man sollte immer nach vorn schauen. Es wird immer einen Weg geben, mal schwerer mal leichter.

    Bleibt gesund und kommt gut durch die Hitze

    Lg Enibas

    durch Masernerkrankung im Kleinkindalter progrediente Schwerhörigkeit beidseits, rapide Verschlechterung in letzten Jahren,

    li: HG Siemens Motion P, re: CI - Cochlear CI522+N7, OP: 30.1.2018, EA: 12.3.2018(Kanso), 2.5.2018 (N7)

  • In Wahrheit geht es der DRV nur darum die Rente einzusparen und weiterhin Sozialbeiträge zu bekommen, der Mensch als solches ist egal.

    Genau deswegen sollte man Vertrauensseligkeiten gegenüber Ärzten und Personal in solchen oft von der DRV selbst betriebenen "Reha-Anstalten" vermeiden. Leider ist es so, dass viele "Kandidaten" es nicht mehr checken - weil psychisch zu instabil und nach jedem Strohhalm greifend - oder es nicht wahr haben wollen, wenn sie von externer Seite entsprechende Warnungen mit Tipps erhalten. Das war vor fast 25 Jahren in der Klinik der ehemaligen "Bundesversicherungsanstalt für Angestellte - BfA" auch nicht anders, wo ich war... Nur nicht ganz so schlimm, weil die Zugangsvoraussetzungen zur "EU-Rente" nicht so hoch wie heute waren....

  • Hallo Stuttgarter,

    auch Gratulation von mir zu deinem Erfolg.

    Du machst das gut und etwa die halbe Strecke hast du jetzt geschafft, der Verlauf bei dir ist sehr positiv.

    Weiter so !

    Gruß Bestager


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    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

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    Privatier, lebe bis zur Schwerbehinderten-Armutsrente der DRV von gespartem

  • Ich meinte eigentlich den Post von dir, habe den falschen erwischt.

    Also weiter so und dein Ziel nicht aus den Augen verlieren !

    Daumen sind gedrückt !

    Gruß Bestager


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    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
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  • Hallo Zusammen,


    wurde gerade informiert, dass anscheinend ein neues Doku hochgeladen wurde bezüglich der anstehenden Änderung der VersMedV .

    Also sie arbeiten wieder weiter dran.

    Hier die Passagen, die mir auf die Schnelle ins Auge gestochen sind



    1.Wird mein Fall wegen der überarbeiteten Kriterien neu aufgerollt?


    Nein. Die Änderungen beziehen sich auf zukünftige Fälle. Bestandsfälle sollen unangetastet bleiben. Für die 7,7 Mio. Menschen, die einen Schwerbehindertenausweis haben, soll sich nichts ändern. Eine entsprechende Regelung wird derzeit erarbeitet.


    Warum werden Hilfsmittel künftig bei der Begutachtung berücksichtigt?

    Heute

    ist es so, dass bei einigen Gesundheitsstörungen Hilfsmittel als Teilausgleich berück-sichtigt werden, bei anderen aber nicht. So werden Brillen bei der Begutachtung berücksich-tigt: Wer mit Brille gut sieht, bekommt keinen GdB -denn die Person ist dann durch ihr Seh-vermögen nicht wesentlich in der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt. Pro-thesen hingegen werden bei der Begutachtung nicht berücksichtigt. Bei Hörhilfen wiederum ist ein Teilausgleich berücksichtigt. Diese Ungleichbehandlung ist in der Sache nicht nach-vollziehbar und zudem ungerecht.


    Künftig

    soll deshalb ein durch Hilfsmittel erreichbarer Ausgleich der Funktion einheitlich und gleichermaßen berücksichtigt werden. Wenn durch Hilfsmittel keine Verbesserung erreicht werden kann und die Teilhabe dadurch stärker beeinträchtigt bleibt, ist der GdB höher fest-zusetzen. Anders als bisher sind hierfür in der Neufassung klare und rechtsverbindliche Kri-terien vorgegeben. Diese Ergänzung ist eine gerechte Regelung, die der individuellen Situa-tion des einzelnen Menschen mit Behinderungen Rechnung trägt. Trotz des Einbezugs von Hilfsmitteln werden die meisten GdB in der Höhe unverändert bleiben. Dies ergibt sich dar-aus, dass z. B. eine Prothese die natürliche Funktion nur unvollständig ausgleichen kann. Dies ergibt sich aber auch daraus, dass künftig erstmals zusätzlich der Aufwand, z. B. die Pflege und Instandhaltung einer Prothese oder eines Hörgerätes mit sich bringt, berücksich-tigt wird.


    https://www.bmas.de/SharedDocs…_blob=publicationFile&v=3



    Wers glaubt wird seelig:


    Trotz des Einbezugs von Hilfsmitteln werden die meisten GdB in der Höhe unverändert bleiben.


    Hilfsmittel künftig bei der Begutachtung berücksichtigt


    Sie meinen damit natürlich auch die CIs, siehe Beispiel Brille.

    Also unbedingte Eile ist geboten, das wird sich massiv auf die Rentenverfahren auswirken !



    Ansonsten rette sicher noch wer kann, nicht trödeln !
    Das bedeutet im Endeffekt noch mehr Abschläge bei der Rente.

    Rente Arbeitgeber verlangen längere Lebensarbeitszeit

    Die zunehmende Alterung der Gesellschaft bringt die Sozialsysteme an ihre Grenzen. Eine Expertenkommission der Arbeitgeber empfiehlt deshalb, das Eintrittsalter für die Rente weiter heraufzusetzen.


    https://www.spiegel.de/wirtsch…8a-467e-94a0-add6bc6aff6c

    Gruß Bestager


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    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

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    Privatier, lebe bis zur Schwerbehinderten-Armutsrente der DRV von gespartem

    Edited 2 times, last by bestager ().

  • Ja, wann. Höre immer was von Einschränkungen und keine konkreten Termine...


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
    --------------------------------
    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Keine Sorge, Volksfürsorge: Spätestens in einer noch fernen Post-Corona-Ära werden die schon mit dem Hammer auf uns "Sparschweine" losgehen. :cursing::evil:


    Denn irgendwie müssen die ja die jetzt verstreute und teilweise "verpuffte" "Corona-Billion" wieder reinholen, meiner Einschätzung nach wohl als "Ampel-Koalition" .... Seufz; Mutti muss bleiben - obwohl ich kein Fan des "Clubs deutscher Unternehmer" bin ....

  • Die nächsten Wahlen sind im Herbst 2021.

    Da endet dann mein ALG1 Anspruch.

    Danach bekomme ich nichts mehr und werde in Hartz über gehen.

    Ich vermute, bis dahin habe ich mein Rente noch nicht.

    Die DRV läßt sich heute jahrelang Zeit.

    Hoffentlich holt mich diese neue Verordnung nicht noch ein.

    Bei einer DRV-Begutachtung mit CI, erklären die einen ab dann garantiert einfach als gesund.


    Vor einer Rentenalter Anhebung, wäre ich geschützt, da mein Verfahren bereits läuft.

    Gesetzeslage Datum Renteantragsstellung zählt, so viel ich weiß.

    Ich darf nur zwischendrin nicht einknicken und muß bis zum Schluß durchhalten.


    Seit ich im §145 SGB3 unter gekommen bin, habe ich Ruhe, weder DRV noch AfA wollen noch was von mir.

    Aber das war ein hartes Stück Arbeit, mußte mich per App bei AfA identifizieren.

    Das rettet mich, falls ich nach 2021 auf Hartz angewiesen bin, denn gutachterlich bestätigt, als hörbehinderter nicht arbeitsfähig.

    Damit kein Thema fürs Jobcenter und deren Terror bleibt mir erspart.

    Bin froh, kann Ruhe und Hörruhe wirklich gebrauchen.

  • wurde gerade informiert, dass anscheinend ein neues Doku hochgeladen wurde bezüglich der anstehenden Änderung der VersMedV .

    Also sie arbeiten wieder weiter dran.

    Hier die Passagen, die mir auf die Schnelle ins Auge gestochen sind


    Moin bestager ,


    "eine neue Doku" zur Änderung der VersMedV? Weißt Du da mehr zu? Hast vielleicht sogar einen Link?


    Die von Dir zitierten Auszüge und der Link zum BMAS sind ja von Februar 2019 und hier im Forum schon im April letzten Jahres verlinkt worden (https://dcig-forum.de/forum/index.php?thread/3072-änderung-der-versorgungsmedizinverordnung/&postID=63562#post63562).


    Dort ist auch der Entwurf verlinkt und laut dem sollte es einen eingeschränkten Bestandsschutz bis 31.12.2022 geben ...


    Aufgrund der Proteste der diversen Sozialverbände und einer Petitition hat das BMAS die Änderung gestoppt und eine Überarbeitung unter Einbeziehung der Verbände angekündigt ... das ist der Stand von Juli 2019 (https://schwerbehinderung-gdb.…stweilen-nicht-geaendert/).


    Allerdings gab es zwischenzeitlich eine Änderung der Verordnung, jedoch betraf dies nur den Teil C zum Sozialen Entschädigungsrecht (SER) - ausführliche Infos da zu finden sich hier: https://www.poko.de/Schwerbehi…he-Grundsaetze-geaendert!.


    Auf jeden Fall heißt es auch hier wachsam sein!


    Gruß vom Christian

  • Mein Gott, langsam kriege ich das Kotzen über eine derart negative Einstellung zum Leben. Glaubst du, anderen geht es besser? Willst du mit mir tauschen? Zur Info: neben meiner Taubheit bin ich hochgradig Sehbehindert mit der Aussicht auf Blindheit.


    Mit so viel negativer Energie durch die Welt zu leben kann gar nicht gesund sein. Du musst schon selbst auch deinen Beitrag zum Leben leisten. Man kann nicht immer alles Fehlverhalten auf andere schieben. Lern mal positiv zu denken und gehe schlechten Erlebnissen aus dem Weg! Nutze das, was dir zur Verfügung steht und jammere nicht ständig über das was andere dir voraus haben, bringt dir ja nichts.

  • Meine Güte, man kann andere aber auch verrückt machen mit solchen vermeintlichen Mitteilungen. Es bringt euch doch nichts, wenn ihr euch jetzt schon verrückt macht, was in der Zukunft sein könnte usw. Da es jetzt noch nicht rausgebracht wurde diese Änderung, muss man sich erstmal keine Gedanken machen. Es reicht immer noch, sich drüber aufzuregen und Sorgen zu machen, wenn der Fall dann mal eingetreten ist. So, und jetzt genießt doch einfach noch einen schönen Abend heute! :)

  • Es bringt euch doch nichts, wenn ihr euch jetzt schon verrückt macht, was in der Zukunft sein könnte usw.

    Da stimme ich voll und ganz zu. Ich war und bin auch weiterhin Optimist; werde weiterhin das Beste draus machen.


    Nur: Was der Staat jetzt schon während der laufenden Corona-Pandemie an "Unsummen" aufwenden musste inklusive des im Herbst noch folgenden Nachtragshaushaltes kann ich jedoch nicht so einfach mit einem Blick durch die "rosarote Brille " weg blenden. Das muss logischerweise Konsequenzen in einer noch fernen "Post-Corona-Ära" haben, wenn der Staat wieder zur "normalen Haushaltsführung" zurück möchte. Und da sehe ich die Axt quer über alle Felder fliegen inklusive der Wahrscheinlichkeit, dass sich der Staat auch aus der noch verbliebenen Daseinsvorsorge noch weiter verabschiedet.... Und die Corona-Pandemie ist noch längst nicht ausgestanden, sondern scheint sich derzeit in einer Dauerwelle mit wieder kehrenden lokalen Ausbrüchen zu festigen.


    Lieber jetzt schon sich innerlich darauf einstellen; als zu jammern und maulen, wenn´s denn hart auf hart kommen sollte... :)

  • Mein Gott, langsam kriege ich das Kotzen über eine derart negative Einstellung zum Leben. Glaubst du, anderen geht es besser? Willst du mit mir tauschen? Zur Info: neben meiner Taubheit bin ich hochgradig Sehbehindert mit der Aussicht auf Blindheit.


    Mit so viel negativer Energie durch die Welt zu leben kann gar nicht gesund sein. Du musst schon selbst auch deinen Beitrag zum Leben leisten. Man kann nicht immer alles Fehlverhalten auf andere schieben. Lern mal positiv zu denken und gehe schlechten Erlebnissen aus dem Weg! Nutze das, was dir zur Verfügung steht und jammere nicht ständig über das was andere dir voraus haben, bringt dir ja nichts.

    Vor allem gehen nicht alle zu einer DRV Rente, damit sie anschließend ihre Rente bewilligt bekommen. Es soll tatsächlich auch Leute geben, die sich davon etwas versprechen und hoffen anschließend in ihrem alten oder einem neuen Job wieder Fuß fassen zu können. Wenn ich zu einer REHA gehe, die ein ganz anderes Ziel verfolgt als ich, muss das ja nach hinten losgehen.

    Wollte ich nur noch dazu erwähnen. Danke für deinen Text Dani!


    LG

    Peter