Mundschutz , wie sind Eure Erfahrungen im Alltag?

  • Hallo,

    Schwerhörige oder gehörlose Menschen und ihre Begleitpersonen, die auf das Mundbild oder eine besonders deutliche Aussprache angewiesen sind, dürfen unverhüllt bleiben. Das schreibt das Land Baden-Württemberg auf seiner Internetseite.

    Für Sachsen-Anhalt habe ich nichts gefunden, dass es eine Befreiung für Gehörlose und Schwerhörige gibt.

    https://www.n-tv.de/regionales…icht-article21729806.html

    Und genau das bringt doch nichts. Unser Gegenüber, wie z.B. Kassierer etc., trägt ja weiterhin eine Maske und wir können nicht vom Mundbild absehen. Also hier verstehe ich die Logik dahinter absolut nicht. :/

  • Ich habe diese Regelung, die ja wie zuvor beschrieben, hier in BaWü gilt, auch nicht so richtig verstanden. Ich werde dieses "Angebot", auf die Maske verzichten zu dürfen, jedoch nicht annehmen, womöglich muss ich mich dann an allen Ecken und Enden erklären, da ertrage ich lieber kurzzeitig die Maske ?(.

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


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    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

    Edited once, last by Magneto ().

  • In Sachsen-Anhalt gilt ab Montag:

    Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitpersonen und im Bedarfsfall Personen mit denen sie kommunizieren, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

    Rechts Cochlear Kanso; OP 25.04.2017 UNI-KLINIK Halle;
    Links HG Enya 3 von Resound seit September 2018
    Zubehör: Cochlear™ Wireless Mini Microphone (Minimikrofon 2+); Telefonclip+ von Resound

  • Ja, diese Zeit jetzt ist wahrlich nicht einfach für uns alle. Als ich heute Vormittag bei der Post war, habe ich mich zuvor mit einem kleinen Schreibblock bewaffnet und der Dame am Schalter gleich zu Beginn gesagt, dass ich nichts verstehe durch den Mundschutz wegen dem fehlenden Mundbild und dass sie mir bitte den Preis aufschreiben soll. Ich war echt sehr erleichtert, dass die Dame damit kein Problem hatte und es einfach gemacht hat und wie ich ihr dann ein schönes Wochenende noch gewünscht habe, hat sie mir zugenickt. Das verstand ich dann auch so, dass sie mir dasselbe wünscht.


    AnniB : Das stimmt, dieser Artikel negativert leider diese Lösungsmöglichkeit. Dabei wäre es schon mal ein guter Ansatz und solche Masken werden ja auch schon hergestellt. Es gibt auch Leute, die basteln schon an Lösungen hinsichtlich dem Beschlagen dieser speziellen Masken mit dem Sichtfenster.


    Biker: Das finde ich mal eine gute Sache, dass diejenigen Personen, mit denen der Hörgeschädigte im Kontakt ist, den Mundschutz runtermachen dürfen in Sachsen-Anhalt. Leider gilt dies ja nicht überall. Hier in Bayern schon mal nicht. Zum Glück habe ich mir heute mit dem kleinen Schreibblock behelfen können.

  • Gute Idee, mit dem Schreibblock. Ich habe mir nun das Tauben-Ohr (das blaue Schild) ausgeschnitten und teste das mal. Wenn das taugt, werde ich das auf Scheckkartengrösse verkleinern und noch durch mein Folienschweissgerät schicken, das ist sowieso nicht schlecht für alle Fälle. Denke ich zumindest :/...

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


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  • Immer wieder nachfragen, bestes Traininig ohne Ablesen.....


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
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    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Trage ja selbst schon seit längerem eine Maske, kam mir stets dabei wie ein Exot vor 8o . Jetzt bin ich damit nicht mehr alleine, immer mehr Leute tragen Masken. Komisch nur, daß diese Maßnahmen stets einen Schritt zu spät ergriffen werden, und nicht direkt von Anfang an gemacht wurden :/ , aber gut, soll ja nicht das Thema sein!


    Und es bringt auch nichts, wenn ICH eine Maske mit Sichtfenster trage, wenn ich überweigend Kontakt mit Normalhörende habe. Da reicht die übliche MNS Masken! Die kann ich auch locker selbst nähen!

    Eine Maske mit einem Sichtfenster würde erst was bringen, wenn ich ich schon vorab wüßte, daß ich zufällig unterwegs eine gehörlose Bekannte treffen würde. Was eh selten genug der Fall sein wird. Der Vorteil bei den Hörgeschädigten ist ja, daß man dabei nicht nahe beisammen stehen muß! Das geht auch auf größere Distanzen gut!



    Was ich erzählen wollte, weil ich dann doch ein spontanes "Extra Training der Superlative" in der Innenstadt erleben durfte. :D

    Ich war mit meiner Ma unterwegs, zum Einkaufen, nur das Dringende, was leider halt nur in der Stadt gibt, und nicht dort, wo wir bei uns im dörflichen Laden bekommen könten. Meine Ma trug ihre Maske, ich die meine, und meine Ma war noch in der Umkleidekabine. Vorhang war zugezogen. Von dort heraus sprach sie mit mir.

    Erstaunlicherweise hat das echt sehr gut geklappt! :thumbup::)


    Zwei Verkäufer hatten mich zwischendurch auch angesprochen, eine davon war sogar weiter weg gewesen, so daß ich mich zunächst erst gar nicht angesprochen gefühlt hatte. Da habe ich das meiste recht gut verstanden, und das wenige, was ich nicht verstehen konnte, recht gut erraten können.

    Da es in dem Laden nicht zu voll, und es auch recht ruhig war, war wohl ein entscheidener Vorteil gewesen!

    Man darf aber auch nicht vergessen, daß ich halt meine Ma sehr gut kenne, und auch weiß, wie sie spricht! Das wird auch eine entscheidene Rolle gespielt haben!



    Ganz anders sah es in einem anderen Laden aus!

    Voller, auch die Gänge komisch eingeteilt, laute Geräusche durch andere Menschen, Einkaufswagen, Musik, Stimmengewirr. Meistens konnte ich meine Ma sehr gut verstehen, weil mir auch ihre Sprechweise sehr vertraut ist. War mal alles total ungünstig gewesen, mußte ich auch mal nachfragen.

    Schwieriger war es dann bei den anderen Menschen! Keine Ahnung, ob es an ihrer Art und Weise zu Sprechen gelegen hatte, oder ob es überwiegend an der deutlich lauteren Umgebung liegen konnte. Das konnte ich dann schlecht "Testen", zumal ich doch liebend gerne wieder recht schnell aus den Läden raus möchte.




    Bleibt alle gesund!

    Laßt Euch nicht runter kriegen!

    Wir packen das schon! :thumbup:

  • Ich trage Maske nur im äussesten Notfall, wie heute bei meinem Doc. Ich musste nur ein Rezept abholen. Hab eine Stoffmaske mit Bändern dran und hab mal die Bindung probiert, wo die unteren Bänder im Nacken geschlossen werden und die oberen Bänder hab ich unter meinen Ohren nach hinten geführt und dann gebunden. Klappte recht gut und saß auch ordentlich (Maske hat einen Drahtbügel für die Nase)

    Mein Problem kam aber beim Arzt zutage. Ich musste noch knapp zwei Minuten warten und da fing ich an fast keine Luft zu bekommen! Ich wollte schon raus, habe mich zusammen gerissen wie ich sah, dass die Dame gerade das Rezept hervorholte und mir übergeben wollte. Für mich Rettung in letzter Sekunde.

    Bei der Sprachverständlichkeit geht es besser als gedacht. Da ich meine Übungen von Anfang an ohne Mundbild, mitlesen oder vorheriges hören mit CI und HG mache, verstehe ich doch besser als gedacht. Nuschler, leise Menschen oder die, die kein gutes deutsch sprechen, da hab ich weiterhin meine Probleme.

  • Es klagen viele Menschen, daß sie zu wenig Luft bekommen.

    Klar, etwas schlechter Atmen, als ohne Maske, läßt es sich schon. Zugegeben. Wir sind es ja halt nicht gewohnt, daß da ständig was vor unserem Gesicht ist, während wir unterwegs sind. Das macht schon einiges aus. Allerdings, wenn wir die Masken regelmäßig tragen, wird man sich auch schon noch daran gewöhnen.

    Aber man bekommt eigentlich schon noch genug Luft, wie ich finde, auch wenn es sich nun etwas "schwerer" anfühlt.

    Es könnte also auch eine reine Kopfsache sein.



    Ich trage ja nur die selbst genähten, weil ich finde, daß die medizinischen (insofern noch welche vorhanden sind) in die entsprechende Stellen gehören.

    Ich hatte sie ganz zu Anfang mit zwei Lagen Stoff, und dazwischen eine dickere Schicht als "Filter" vom alten Bettlaken, und das als rechteckige Form mit Falten, genäht. Da merkte man das schon ganz deutlich, aber ich konnte trotzdem atmen.

    Inzwischen bin ich auf ein anderes Model umgestiegen. Nähtechnisch gesehen der Horror für mich, aber das Ganze sitzt dann komplett anders vor Mund und Nase.

    Gut, mit der Zeit und viel Übung kommt auch die Sicherheit dazu, und es klappt immer besser mit dem Nähen. Ich habe immer noch zwei Lagen Stoff, also einmal Innen und einmal Außen, und ich habe es so gemacht, daß ich bei Bedarf immer noch ein Filter in Form von Papierservierte und Co. einschieben könnte.



    Es gibt so viele verschiedene Formen und Möglichkeiten, wie man sich so eine Maske nähen könnte.

    Eventuell müßte man für sich selbst nach einer anderen Maske umschauen, nachnähen, und nach Bedarf an einigen Stellen etwas "verbessern"? Also Form ein kleines bißchen vergrößern, an einer anderen Stelle etwas dazupacken, und so weiter. Auf diese Weise hilft man sich eventuell selbst dabei, daß das Gefühl, nicht mehr Atmen zu können, komplett verschwindet?

  • Hallo in die Runde,


    zum Thema Masken und Arztbesuch:


    ich bekam letzten Donnerstag eine sehr nett und informativ geschriebene E-Mail meines Hausarztes über Behandlungen in Corona-Zeiten und wie die Praxis inzwischen organisiert ist. Es fehlte auch nicht der Hinweis, dass man dennoch sich regelmäßig checken lassen sollte bei chronischen Erkrankungen bzw. auch bei akuten Erkrankungen sich nicht scheuen soll, die Praxis aufzusuchen.


    Ich schrieb ihm gestern Vormittag eine freundliche E-Mail und informierte ihn, dass aufgrund der gerade im medizinischen Bereich absolut sinnvollen Maskenpflicht ich jedoch versuchen werde, weder Ärzte noch Therapeuten usw. aufzusuchen und auf das Kommunikationsproblem hörbehinderter Menschen hingewiesen.

    Mit der Frage, den hörbehinderten Menschen geholfen werden könne, habe ich die E-Mail abgeschlossen.


    Bereits mittags bekam ich die Antwort, dass im Falle eines Arztbesuches "man das auch hinkriegen würde, dass ich ihn verstehen würde. Man braucht nur den Abstand vergrößern."


    Ich habe mich über die schnelle Antwort sehr gefreut. Beinhaltet sie jedoch das, was Enibas zu Anfang dieses Threads in einem ihrer Beiträge bereits beschrieben hat.

    Fraglich ist tatsächlich, ob es mit dem vergrößerten Abstand dennoch einfacher wird; aber wenn dafür das fehlende Mundbild sichtbar ist. Jemanden bitten, etwas lauter zu sprechen ist einfacher als sich nur auf das Gesprochene zu konzentrieren.;)


    Ich wünsche euch allen weiterhin viel Kraft und Geduld in dieser Zeit, haltet durch:thumbup:


    Viele liebe Grüße

    SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Ich habe im Supermarkt z.T. auch Schwierigkeiten, z.B. wenn viel Umgebungsgeräusche um mich herum sind und/oder das Personal noch zustätzlich hinter einer Plexiglasscheibe steckt oder in eine andere Richtung spricht. Man bekommt dann ja oft auch gar nicht mit, dass man angesprochen wird, v.a. wenn man sich z.B. auf eine andere Verkaufskraft konzentriert und nicht mitbekommt, dass eine andere plötzlich da oder frei ist. Oft empfinde ich die Leute dann als schnell genervt oder aber die Probleme ziehen sich durch das ganze Gespräch. Nachdem ich ein wenig hin und her überlegt habe, was ich tun könnte, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich es mit einem Anstecken mit Hinweis versuchen will. Ich stecke mir beim Einkaufen also nun immer eine Namensschildhülle mit dem Hinweis, dass ich schwerhörig bin und es ohne Mundbild problematisch ist (das Ganze auf eine gezeichnete Maske geschrieben) an den Kragen. Ich war in der Zwischenzeit dreimal einkaufen und habe gute Erfahrungen gemacht. Ich habe gesehen, dass die Leute kurz gestutzt haben und dann doch deutlich und vor allem deutlicher und lauter gesprochen haben. An der Fleischtheke hat der Mann mir zugewunken, um auf sich aufmerksam zu machen, was sehr angenehm war, da ich sofort 'wach' war. Ich teste das noch weiter.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Weshalb hast Du zu wenig Luft bekommen? Die Maske muss nicht sehr dicht sein, sie ist primär dafür gedacht, alle Leute zu schützen, denen man begegnet. Masken mit FFP2 oder FFP3-Filter sind in der Regel unnötig.

    Warum genau ich zu wenig Luft bekommen habe, weiß ich nicht. Vom Kopf her kann es nicht sein. Ich fahre Mopped und trage immer ein Moltontuch und das meist vorm Mund - die Nase bleibt dabei frei und da gibt es keine Probleme. Die Maske ist keine FFP2 oder 3 Maske sondern eine selbstgenähte aus leichter Baumwolle. Ich habe schon länger Probleme mit Luft bekommen und das schiebe ich erst mal auf die Allergie gegen Pollen, Gräser und Sonstiges. Im Moment wird der Körper ja damit bombardiert ... selbst Sport machen (Laufen) ist für mich eine Qual :(;(

  • Ich habe schon länger Probleme mit Luft bekommen und das schiebe ich erst mal auf die Allergie gegen Pollen, Gräser und Sonstiges. Im Moment wird der Körper ja damit bombardiert ... selbst Sport machen (Laufen) ist für mich eine Qual :(;(

    Das Problem habe ich auch.

    Durch in den letzten Jahren bekommene Allergieen, bekomme ich nur wenige Tage im Jahr noch Luft durch beide Nasenlöcher gleichzeitig.

    Immer ist eines zu.

    Jetzt noch die Maske davor, das ist schon unangenehm.

    Meine Frau hat inzwischen ebenso das Allergieproblem.

    Ich glaube, im Alter werden immer mehr Menschen allergisch, das bekomme ich in der Verwandtschaft mit.

    Habe das mal in der Klinik bei mir durchtesten lassen, bin inzwischen gegen Hausstaub, Haselnuss, Gräser und weiß der Himmel noch was allergisch.

    Das ging bei mir so um die 50 Jahre erst los.

    Gruß Bestager


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    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

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    Privatier, lebe bis zur Schwerbehinderten-Armutsrente der DRV von gespartem

  • Bei mir scheint es eine Kopfsache gewesen zu sein.


    Das erste Mal trug ich den MNS bei einem Arztbesuch vor einigen Wochen, damals fiel mir lediglich auf, dass die Brille beschlug. Ich trug die Maske allerdings max. eine viertel Stunde und hatte keine Atemprobleme, war wohl tiefenentspannt trotz der plötzlichen Vorschrift beim Arzt. Ein paar Tage vorher beim Hausarzt war noch kein MNS erforderlich.


    Als letzte Woche die Maskenpflicht kam, ging mir die Düse. Bei der HNO-Ärztin rutschte mir das Teil ständig runter und beim Einkaufen dachte ich, ich bekomme keine Luft und riss mir das Teil runter, als ich wieder draußen war.


    Die letzten Einkäufe waren wieder recht tiefenentspannt. Obwohl gestern ein älteres Ehepaar sich sehr auffällig im Laden verhielt, behielt ich langen Atem und dachte mir meinen Teil dazu. Wieder draußen, zog ich den MNS entspannt ab.


    Reine Kopfsache also. Zumindest bei mir.

  • Hallo Anni,


    das mit dem Schild finde ich eine gute Idee. Ich finde es besser, wenn man als Außenstehender Bescheid weiß.


    Genervt sind imMoment viele, was ich irgendwie verstehen kann. Ist eben für alle eine ungewohnte Situation. Allerdings finde ich, dass es eine gute Zeit ist, sich zu entschleunigen. Zumindest versuche ich das immer wieder 😉.


    Das mit dem Atmen und der Panik hatte ich am Anfang auch. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt (bei mir war es echt Kopfsache).


    VG und bleibt gesund! Fibi

    Sohn (18 Jahre) rechts HG Linx von Resound bei hochgradiger SH

    links CI von Cochlear - OP am 04.05.2018 / EA 18.06.2018

  • Luftknappheit wegen Allergien sind natürlich ein zusätzliches Problem. Es gibt Masken mit Pollenfilter, die wären jetzt vielleicht gut zu nutzen.

    Pollenfilter sind meist noch dichter als normale (sorry, es gibt keine Unnormalen Filter) Filter. Dadurch wird Luft bekommen leider auch erschwert. Bei mir ist das nächste Problem, wenn der Körper zur Ruhe kommt, fängt er an sich gegen die Pollen zu wehren und Nase, Bronchien usw. fangen an anzuschwellen :(

    Tja, bei mir fast genauso. Jahrelang mit allen möglichen Viechern groß geworden und jetzt ist Hund und Katz mein "Feind" ;(

    Hab auch einige Lebensmittelunverträglichkeiten und daher merke ich innerhalb von ein paar Minuten, ob der Koch Fertigprodukte nimmt, Senf oder Pfeffer verarbeitet. Milch ist schon von Kindheitan nicht meins .. ich kann sie noch nicht mal riechen und schon wehrt sich mein Körper.

  • Übrigens: am meisten bzw. unbeschwertesten bekommt man Luft, je mehr Fläche zum Durchatmen zur Verfügung steht. D.h. befindet sich das Tuch oder was auch immer direkt vor dem Mund (/Nase), dann geht es am schwersten. Je weiter der Stoff um den Mund herum ist, umso leichter geht es, weil sich das Luftvolumen auf viel mehr Ritzen verteilt, durch die es hindurch muss. Daher sind F7-Filter in Belüftungsanlagen für den Wohnraum auch Zick-Zack-förmig angeordnet, um möglichst viel Fläche für den Luftaustausch zur Verfügung zu haben. Die Falten im selbstgemachten Mundschutz sind unter anderem deshalb vorgesehen und sollten beim Tragen nicht gänzlich auseinander gezogen werden müssen, andernfalls ist es zu klein.