Mein Erfolgserlebnis

  • Ich kann nicht mehr.


    Ziemlich genau ein Jahr nach meinem Hörsturz hat es jetzt meine Beziehung erwischt. 10 Jahre, für manche sicher nicht viel, für mich eine glückliche Ewigkeit. Jetzt hat sie sich getrennt. Sie fühlt sich vernachlässigt, auseinandergelebt. ;(

    Ich hab noch nicht mal ansatzweise das umgesetzt was Ärzte und REHA gesagt haben: Kümmer dich um dich. Hab weniger Stress. Alles etwas verlangsamen.

    Jetzt hab ich die Rechnung dafür bekommen.

    Der Preis ist zu hoch. Hätte ich auch nur annähernd geahnt was auf mich zukommt, ich hätte mich im Leben nicht für das CI entschieden. Ich könnte das Ding an die Wand werfen. Ich kann den SP nicht mehr tragen. Ich hasse das Teil. Ich hab das Gefühl bestraft zu werden ohne zu wissen wofür. Wie jemand der unschuldig verurteilt wurde.

    In meinen Job werd ich nicht zurück können. Bin zu alt um alles nochmal auf Null zu setzen. Ich hab 20 Kilo verloren in dem Jahr. Wiege keine 65 Kilo mehr bei 1,90 Größe. Jetzt Partnerin weg und ich kann mir während dieser Zeit eine Wohnung suchen. Und dann noch üben und REHA und der Stress mit der KK. Ich hab keine Kraft mehr. Ich hab mir das doch nicht ausgesucht. Ich hab keine Tränen mehr.


    Tut mir leid, dass musste jetzt sein.


    Frohe Ostern

    Peter

  • Hallo Peter, du machst das richtig.

    Raus damit !


    Mir ging das genau so wie dir.

    Mit der ersten Ehe.

    Als ich immer schlechter hörte, war es irgendwann aus mit der Beziehung.

    Konnte ja nichts mehr mit machen, Gesellschaft, tanzen gehen, all das was meiner Ex so wichtig war, konnte ich nicht mehr machen.

    Genau nach 10 Jahren Ehe, 17 Jahre zusammen gelebt, war es vorbei.


    Ich habe aber nie aufgegeben.

    Genau heute ist lustigerweise unser 22zigster Hochzeitstag mit meiner zweiten Frau.

    Jetzt bin ich schon 22 Jahre wirklich glücklich verheiratet.

    Es kommt immer was nach, nicht aufgeben Peter !

    Gruß Bestager


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    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

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    Privatier, lebe bis zur Schwerbehinderten-Armutsrente der DRV von gespartem

  • Hallo Peter,


    das hört sich natürlich nicht so schön an. Aber ich denke, deine jetzige Partnerin war dann nicht die Richtige für dich, wenn deine Hörschädigung für sie ein Problem irgendwann darstellte, nur weil dir gesellschaftliche Dinge nicht mehr so möglich waren bzw. nun sind. Es gibt den Menschen für dich, der wirklich zu dir passt.

    Aber jetzt konzentriere dich erstmal auf dich selbst. Ich denke, Selbstliebe ist das passende Stichwort. Sei gut mit dir selbst und das CI ist nicht blöd oder eine Bestrafung. Es wird dir irgendwann die Lebensqualität zurückgeben, die du im Moment noch vermisst. Bitte hab etwas Geduld mit dir selbst. Eins nach dem anderen...


    Du schaffst das, nicht aufgeben!


    Liebe Grüße ReCI

  • Hallo Peter, das tut mir sehr leid für dich, dass du das so fühlst.


    Was ich nicht verstehe ist, was das CI mit deinen Problemen zu tun hat.


    Deine Partnerin hat dich verlassen wegen CI?


    Oder doch wegen der Hörschädigung und den daraus resultierenden Folgen? Du hast sie doch bestimmt nicht vernachlässigt wegen CI, oder?


    Deine Enttäuschung jetzt auf das CI zu projizieren mag Entlastungscharakter haben, zielführend um dein Leben wieder besser in den Griff zu bekommen ist das allerdings eher weniger, ist meine Vermutung.


    LG und frohe Ostern Rosi

  • Seine Situation ist schon einschneidend.

    Er ist SSD, wie ich nachgelesen habe.

    Zuvor wird er noch Hörreste und mit denen leidlich auf dem Ohr noch was wahrgenommen haben.

    Bisher mit besonderer Aufmerksamkeit für den Partner sein Defizit kompensiert.

    Jetzt in der Eingewöhnungsphase, quasi taub auf dem Ohr und eine ich-bezogener Partner.

    Das hat Sprengstoff.


    Man kann nur hoffen, dass Peter keine Dummheiten macht.

    Wenn man nicht mehr weiterweiß Peter, dann geht man in eine Akutklinik, dafür sind die da !

    Die Meisten von uns Schlappohren, kennen solche Gefühle, Situationen Peter.

    So ist das Leben, ein Auf und ein Ab und auch ein Ab macht uns stärker.

    Das Leben ist spannend, nur in einem langweiligen Leben, geht es immer nur aufwärts.

    Gruß Bestager


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  • Huhu,


    vielen Dank für Eure Antworten.


    Deine, bestager, trifft es gut.


    Das CI dafür verantwortlich zu machen ist natürlich viel zu kurz gedacht. Der Hörsturz, der mich irgendwie komplett aus dem "Leben " gerissen hat, trifft es eher. Ich denke, sie hat den Einschnitt den das für mich bedeutet, nie wirklich verstanden. Das unsere Freunde sie jedes mal gefragt haben, wo ich denn bin, hat sie irgendwann so genervt, dass sie nur noch geantwortet hat, der hat keine Lust.


    Heute hatte ich endlich mal wieder REHA im Hörterapiezentrum. Ist die letzten beiden mal ausgefallen. Die netten Damen dort haben mich auch nochmal geerdet. Jetzt heißt es Schritt für Schritt nach vorne. Überstanden ist das ganze noch lange nicht. Wenn nicht dieser Zeit- bzw. Termindruck bei einigen Sachen wäre. Ich bin ja nun von der KK verpflichtet worden einen REHA Antrag an die Rentenversicherung zu stellen. Sonst stellen die in 10 Wochen alle Zahlungen ein. Ich bin mit den ganzen Unterlagen und dem Vorgehen total überfordert. Ich habe keine Ahnung wer da was macht. Nur das die RV den Antrag auch, ohne das man widersprechen kann, in einen Rentenantrag wandeln kann. Ich darf da gar nicht dran denken.


    LG

    Peter

  • Hallo Peter,

    Schön zu hören, dass du langsam wieder Licht siehst. Es natürlich auch sehr unschön was du alles durchgemacht hast in dieser kurzen Zeit.

    Hier nur was wegen den Anträgen: kann dir nicht das Therapiezentrum dabei helfen? Gehört eigentlich auch zu deren Aufgaben. Wenn google nach einer Eutb- Beratungsstelle. Die arbeiten momentan online. Wenn alles nicht klappt und mir das scannen/abfotografieren kannst und es mir per PN mailst könnte ich mal draufschauen. Vll. reicht mein Wissen dafür noch. Habe bis vor 4 Jahren dazu beraten und diesen Antrag auch selbst stellen müssenVon wo kommst du?

    Lg Sabine

    durch Masernerkrankung im Kleinkindalter progrediente Schwerhörigkeit beidseits, rapide Verschlechterung in letzten Jahren,

    li: HG Siemens Motion P, re: CI - Cochlear CI522+N7, OP: 30.1.2018, EA: 12.3.2018(Kanso), 2.5.2018 (N7)

  • Hallo Peter,


    In Bezug auf den Reha-Antrag sollte dir such deine Klinik helfen können.
    Hast du einen GdB von mindestens 30? Dann ist auch der IFD ein guter Ansprechpartner.

    Dass die KK ihre Zahlungen einstellen will, wenn du keinen Reha-Antrag stellst, ist den sog. „Mitwirkungspflichten“ aus den Paragrafen 60 folgende des ersten Sozialgesetzbuches (SGB I) geschuldet.

    Und dass ein Reha-Antrag auch als Rentenantrag gelten kann, ist ebenfalls dem Sozialgesetzbuch geschuldet. Jedoch gilt bei der RV der Grundsatz „REHA vor Rente“ - du merkst, das ist alles ganz normal.


    Und warum solltest du verrentet werden? Es sei denn, du hast noch neben SSD andere wesentliche gesundheitliche Beschwerden. Weder in der Reha noch sonst wo habe ich mitbekommen, dass jemand aufgrund der Hörbehinderung in Rente geschickt wird.
    Meine eigene Erfahrung hat gezeigt, dass gerade die Reha mich darin bestärkt hat, wieder in die Sozialamtsleitung einzusteigen. Inzwischen bin ich ins Ratsbüro versetzt worden und muss nun unglaublich viel kommunizieren: in Dienstbesprechungen verschiedener Größe sowie mit -zig Telefonaten um die Kultur- und Sportveranstaltungen zu organisieren, planen und durchzuführen.
    Das soll dir einfach nur ein wenig Mut machen. Schau vorwärts, kämpfe für das was du (!) beruflich möchtest!

    Ich wünsche dir viel Kraft und Stärke, die du in der Reha sich vermittelst bekommst!


    Viele sonnige Grüße aus dem Rheinland

    SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Hallo Peter,


    kann mich den Vorrednern nur anschließen, so schnell wird eine Rente nicht bewilligt 😉.


    Du kannst dir ruhig die 10 Wochen zur Antragstellung Zeit nehmen. Wenn der Antrag am letzten Tag der Frist beim Rententräger eingeht, reicht das völlig aus 😉! Zumal jetzt viele Kliniken eh nicht oder nur begrenzt belegen. Ich würde auf jeden Fall auch vom Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen und eine Oder zwei Wunschkliniken benennen. Und bis die Reha bewilligt wird und dann die tatsächliche Aufnahme erfolgt, vergeht auch nochmal seine Zeit.


    Falls du Fragen zu den Formularen hast, kann ich auch gern helfen, also trau dich ruhig hier zu fragen, falls die Klinik, die Therapie oder sonst vor Ort keiner helfen kann.


    Und ansonsten kann ich dir auch nur raten, lass es ruhig angehen. Einen „Schuldigen“ wird man leider nicht finden (uns hat Sohnis Hörsturz als ganze Familie durcheinander gebracht 🤪) und wenn kein Verständnis für deine Situation da ist, dann sind es die falschen Leute, mit denen man sich umgibt/abgibt 😉.


    Alles Gute!!!


    VG Fibi

    Sohn (18 Jahre) rechts HG Linx von Resound bei hochgradiger SH

    links CI von Cochlear - OP am 04.05.2018 / EA 18.06.2018

  • Guten morgen schön,


    vielen Dank für eure Antworten.


    Ich lebe jetzt seit ein paar Tagen wieder allein. In einer kleinen Wohnung. Das geht alles erst mal. Und gibt mir Gelegenheit mich wieder auf mich zu konzentrieren.


    Nach Besuchen bei meinem Arzt und der REHA im HTZ, haben die in Absprache untereinander und mit mir entschieden, für mich eine REHA zu beantragen. Aber keine für CI oder Berufswiedereingliederung, sondern eine psychosomatische. Dort soll unter anderem auf den Grund gegangen werden, warum ich soviel Gewicht verloren habe. Und generell der Umgang mit der geänderten Lebenssituation. Die beiden anderen REHA werden mich, laut Arzt, nicht fit machen wieder in Arbeit gehen zu können.

    Anfangs stand ich dem nicht so positiv gegenüber. Psychisch hat so einen merkwürdigen Beigeschmack. Damit hatte ich noch nie irgendwas zu tun. Mittlerweile denke ich, schaden wird es nicht. Mal schauen was da alles noch auf mich zukommt. Auch bei diesen REHA Kliniken wird wegen Corona derzeit nicht aufgenommen.


    Viele Grüße

    Peter

  • Guten morgen schön,


    vielen Dank für eure Antworten.


    Ich lebe jetzt seit ein paar Tagen wieder allein. In einer kleinen Wohnung. Das geht alles erst mal. Und gibt mir Gelegenheit mich wieder auf mich zu konzentrieren.

    Solche Phasen hatte ich auch immer mal wieder im Leben, bin ja geschieden und während der Ehe hat es immer mal gekriselt und es gab mehrmonatige Trennungen.

    Sehr gut so wieder ein anderes Leben kennenzulernen und irgendwann fragt man sich dann, warum habe ich denn nicht selbst schon viel früher die Kurve gekratzt und das alles so lange mit mir machen lassen ?

    Als hörgeschädigter läßt man sich in einer Beziehung halt gerne in die Defensive drängen, aber der Preis dafür ist halt hoch.


    Jedenfalls habe ich einen neuen Partner gefunden und bin nun schon wieder 23 Jahre verheiratet.

    Das ist eine viel harmonischere Beziehung als die, die ich davor hatte.

    Uuuuuuuuuuuuuund, sie hat mich mit Behinderung akzeptiert, ganz andere Bedingungen als in meiner ersten Ehe.


    Wenn Corona rum ist, mach mal Urlaub, guck dir was von der Welt an, da kriegt man dann wieder ganz andere Horizonte, als wenn man jahrzehtelang, von den Hörverschlechterungen abgesehen, ein mehr oder weniger ereignisloses Leben absolviert.


    Wenn man als hörgeschädigter sich psychisch behandeln läßt, heißt das nicht, dass man nicht ganz dicht ist.

    Sondern handelt sich gegenüber verantwortungsbewusst, sind doch mehr als genug Probleme, mit denen wir durch unsere Behinderung tagtäglich konfrontiert werden.

    Und das muß raus, sonst macht es dich kaputt.


    Also ich wünsche dir viel Glück in deinem neuen Leben und ein sonniges Maiwochenende !

    Gruß Bestager


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    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

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    Privatier, lebe bis zur Schwerbehinderten-Armutsrente der DRV von gespartem

  • Hallo Peter,


    schön zu lesen, dass es wieder Lichtblicke gibt und Du dich auf dich konzentrieren kannst. Es stimmt, „psychisch“ hat so einen negativen Anstrich in der Gesellschaft. Die Psychosomatik spielt aber wirklich eine große Rolle. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Im Jahr nach meiner Implantation hatte ich auch innerhalb kurzer Zeit 10 kg abgenommen und mein Hausarzt hat hat mich gecheckt ohne Ende. Alles war ohne Befund. Allerdings hatte ich fast ein Jahr auf der OP-Seite mit Geschmacksverlust zu kämpfen. Dies wird es gewesen sein. Das war dann auch etwas negativ für die Psyche. Die Reha ist bestimmt eine gute Idee. Empfehlen würde ich aber, trotzdem nach einer Klinik zu suchen, die auch Hörbehinderung auf dem Schirm hat.


    LG Sabine

    durch Masernerkrankung im Kleinkindalter progrediente Schwerhörigkeit beidseits, rapide Verschlechterung in letzten Jahren,

    li: HG Siemens Motion P, re: CI - Cochlear CI522+N7, OP: 30.1.2018, EA: 12.3.2018(Kanso), 2.5.2018 (N7)

  • Hallo Peter,


    schön, dass Du erst mal wieder Lichtblicke siehst; auch wenn Du noch am Anfang des Tunnels stehst. Lass Dich bitte nicht von der Einstellung der allgemeinen Gesellschaft abschrecken. Dagegen habe ich im Laufe meines Lebens ein dickes Fell entwickelt.


    Konzentriere Dich bitte auf Dich und Deinen Wünsche und Ziele! Dazu dient auch die "psychosomatische Reha" mit ihrer speziellen Diagnostik und Therapiemöglichkeiten. Wie Sabine schon schrieb; unbedingt darauf achten, dass die Ärzte und Therapeuten der Klinik mit Hörgeschädigten auch adäquat umgehen können!

  • Hallo und guten Abend schön,


    Wallaby, danke für deine Nachricht.

    Die beiden Kliniken die du da verlinkt hast dürften durchaus in die engere Auswahl kommen. Ich werde mit denen mal telefonieren. Die Frage ist, beide bieten REHA für CI Träger als auch psychologische REHA an. Machen die aber auch Kombinationen aus beiden mit eventuellen Schwerpunkten. Mal schauen. Ein 2. Punkt wäre noch die Wartezeit auf einen Platz. Mir läuft da etwas die Zeit davon.


    Sabine, dass Problem habe ich auch. Seit der OP fast Null Geschmack. Und auch riechen geht viel schlechter. Und beides wird einfach nicht besser. Langsam schwindet die Hoffnung das das wieder kommt. Da darf ich gar nicht dran denken.


    Aber jetzt eins nach dem anderen.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,


    ja, darauf achten, dass die Therapeuten Ahnung von Hörgeschädigten haben ist sehr wichtig. Ich habe diesbezüglich viele negative Erfahrungen gesammelt. Aufgrund Depressionen (und weil vom Amtsarzt angeordnet) war ich in mehreren psychosomatischen Kliniken. Viele typischen Folgen einer Hörschädigung (bei mir z.B. die Vermeidung von Gruppen, lauten Umgebungen, Gesprächspartner nicht anschauen (drehe stets mein guten Ohr in dessen Richtung)), wurden unter eine Persönlichkeitsstörung subsumiert.

    Welche Auswirkungen eine Hörschädigung hat und dass auch diese einen guten Anteil an meinen Depressionen haben dürfte, war nie Thema.

    Die Folgen einer Hörschädigung (auch wenn es "nur" SSD) ist, habe ich erst durch die Behandlung in der CI-Klinik, dieses Forum und anderen Berichten erfahren.


    Als ich Deinen ersten Bericht gelesen habe, dachte ich mir "sch....". Immer alles auf ein Mal. Inzwischen bist du ja schon umgezogen. Ich hoffe, dass Dir hier mit den Anträgen geholfen werden kann. Deine Posts klingen auch schon besser. Das freut mich.


    Gruß

    Rebecca

  • In Bad Salzuflen wird im Rahmen der CI-Reha sehr gut auf die „Folgen und Nebenwirkungen“ der Hörbehinderung eingegangen. Mir wurde dort sehr vieles klar; mein jähzorniges Verhalten in der Kindheit (= absolute Hörüberforderung wegen lauter Umgebung z. B. in der Schule, habe im Flughafennähe gewohnt). Damals wurde ich als cholerisch und jähzornig betrachtet, heute weiß ich, dass es ein Ventil für die Anspannung war. Leider habe ich diese Zusammenhänge erst mit über 45 Jahren erklärt bekommen- viele viele Jahre früher und mir wäre einiger Stress erspart geblieben.


    wie gesagt, Peter Dieler in Bad Salzuflen hat das alles super erklärt!


    Weiterhin gute Besserung und du wirst deinen Weg finden - ganz bestimmt!


    Viele Grüße

    SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear