Frage zum MRT

  • Artefakte

    In Handbuch von Medel zum Synchrony sind schöne MRT Aufnahmen zu sehen. Etwa 1/4 des Kopfs ist über (oder unter?) belichtet, direkt um das Implantat ist es eine gleichmäßige Farbfläche ohne jegliche Kontur oder Struktur. Beim Rest des Kopfs ist alles einwandfrei zu sehen und zu erkennen. Das gilt dann erst Recht für den Bauchbereich. Denn so stark ist der Magnet im Kopf nicht. Auch der Bereich am Hals kann problemlos analysiert werden. Was weiter weg ist sowieso.

  • Im Abdomenbereich gibt es ohne Hörhilfe sowohl beim CT als auch MRT Veratmungsartefakte, wenndie notwendigen Atemkommandos nicht eingehalten werden (können)

    Servus,

    möglicherweise gab es deshalb keine klare Aussage, denn ich konnte überhaupt keine Atemanweisungen ausführen, weil ich ja nix höre ohne HG.

    Aber das hab ich vorher gesagt und man bat mich, nur oberflächlich, also nicht in den Bauch zu atmen.

    Liebe Grüße,

    Irmgard 🦋

    Seit frühester Kindheit beidseits chronische Mittelohrentzündungen und Abzesse


    Linkes Ohr: 2 x Cholesteatom (Perlgeschwulstl) und 1 x Mittelohraufbau

    Resthörvermögen 10 %, HG Phonak


    Rechtes Ohr: 2 x Cholesteatom, 1 x Mittelohraufbau

    Resthörvermögen 10 %

    25. 12. 2017 Hörsturz, dadurch rechts taub

    2018 1 x Vorbereitung für CI

    29. 11. 2018 CI - seither Schwindel

    17. 1. 2019 Erstanpassung von Rondo 2

    13. 5. 2019 Reimplantation

    20. 1. 2020 neuerliche Implantation

    11. 2. 2020 Erstanpassung von Sonnet 2

  • Hallo, leider zu spät gesehen, aber vielleicht schauen ja noch andere später mal rein.

    Das Problem MRT gibt es, ganz unabhängig davon, welcher Körperteil untersucht wird. Das kritische Magnetfeld befindet sich sogar im ganzen MRT-Raum, u.z. rund um die Uhr.

    Also allgemein: Vorsicht beim MRT!

    HG Barbara

  • Moin,

    Das kritische Magnetfeld befindet sich sogar im ganzen MRT-Raum, u.z. rund um die Uhr.

    Also allgemein: Vorsicht beim MRT!


    Ich schrieb mal:

    Zitat

    Das hängt immer von der Entfernung zur Spule ab (wir sprechen hier nur von dem MRT und keinen äußeren Einflüssen wie Mobilfunk). Die Feldstärke sinkt quadratisch(!) zur Entfernung. Kann wunderbar nachgewiesen werden durch einen Pendel mit einer metallischen Büroklammer. An der ETH Zürich gibt's einen NMR > 20 Tesla, da ist die sogenannte Gausslinie drumrum gezeichnet, wo das Pendel nicht mehr ausschlägt. Außerhalb dieser Linie ist es auch für uns CI-Träger ungefährlich! Ist alles im gleichen Raum, ich stand da schon mehrmals mit meinem CI.

    Zitat Ende


    Die Hersteller der CI's geben max.Feldstärken für das CI an (1,5...3 Tesla). Vorsicht ist OK, aber nötige MRT's sollte man wg.CI nicht absagen, sondern in Absprache mit dem Hersteller die Vorgehensweise abstimmen


    LG Konrad

  • ja, genau so ist das........


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
    --------------------------------
    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Na, es gibt aber auch Menschen, die kein MRT machen lassen dürfen, wenn noch ein altes Implantat sich im Kopf befindet


    Jooo meinetwegen vielleicht, aber deshalb auch:


    Die Hersteller der CI's geben max.Feldstärken für das CI an (1,5...3 Tesla). Vorsicht ist OK, aber nötige MRT's sollte man wg.CI nicht absagen, sondern in Absprache mit dem Hersteller die Vorgehensweise abstimmen

    Es gibt im Zweifelsfall auch die Möglichkeit der Explantation. Schlimm finde ich nur etwas Notwendiges zu verzögern oder gar auszulassen

  • Um die Arktefakt zu reduzieren am Kopf kann man ja erst mal versuchen nur den Manget zu entfernen so minimiert sich die Arktefakt ein bischen und man sieht je nach Arial das was man braucht.


    Das es beim CT Artefakt gibt ist mir neu, den als man bei mir nach der Elektrode schaute hat man ein CT gemacht und das reichte aus.


    Konrad ich denke ,mal das es bei MRT auch drauf ankommt wie alt es ist. Ich hab keine Ahnung wo überall der Magnetfeld ist, auf youtube sofern es ein fake war worde gezeigt wie ein Stuhl im Raum herum flog als das MRT angeschalten war.

    MedEl Synchrony -Sonnet CI 30.9.2014
    EA 27.10.2014
    links. Cochlear 512 10.11.2010
    EA 6.12.2010
    re-implantation 9.5.2011
    EA 14.6.2011

  • Jooo meinetwegen vielleicht, aber deshalb auch:


    Es gibt im Zweifelsfall auch die Möglichkeit der Explantation. Schlimm finde ich nur etwas Notwendiges zu verzögern oder gar auszulassen

    Nix jooo meinentwegen vielleicht: Bei mir ist das der Fall, da ich beim 1. CI noch ein altes Implantat im Kopf drin habe und meine Klinik hat es mir sogar bestätigt, dass kein MRT gemacht werden darf. Am Besten ist es wahrscheinlich immer noch, den Magneten im Kopf kurzzeitig zu entfernen, dann MRT durchführen und dann Magnet wieder rein.

  • Hallo Franzi,

    Konrad ich denke ,mal das es bei MRT auch drauf ankommt wie alt es ist. Ich hab keine Ahnung wo überall der Magnetfeld ist, auf youtube sofern es ein fake war worde gezeigt wie ein Stuhl im Raum herum flog als das MRT angeschalten war.

    Die Physik hat sich nicht geändert, nur weil es technischen Fortschritt gibt. Die Grundlagen lieferte der Kollege Maxwell: https://de.wikipedia.org/wiki/Maxwell-Gleichungen


    Das mit dem Stuhl kann ich mir sehr gut vorstellen, da brauch ich kein Video anzusehen. Wenn man mit dem zu nahe rankommt, gibt es KEIN Halten mehr. Das ist die Geschichte mit der quadratischen Abschwächung des Feldes mit zunehmender Entfernung. Mal als Beispiel: Bei Handwerkerarbeiten an der Lüftung, o.Ä.in der Nähe eines MRT/NMR wird den Arbeitern anhand eines Pendels mit einer magnetischen Büroklammer deutlich gemacht, wie schnell es von keiner Auslenkung (0 Grad= senkrecht nach unten) bis zur Auslenkung von 90 Grad zur Spule geht. Ein Hammer (Werkzeug) in dieser Position kann nicht mehr gehalten werden, und ist bis zur Außerbetriebsetzung des MRT/NMR nicht mehr von diesem zu entfernen.


    Die Spulen werden bei der Inbetriebnahme einmal angeschossen, und sind IMMER in Betrieb (24/365 oder 366). Man muss dann kaum Energie zuführen, da die mit einem Supraleiter heruntergekühltem Helium knapp über dem absoluten Nullpunkt betrieben werden. Der Effekt ist dann ähnlich einem Permanentmagneten, nur ungleich stärker. Eine Außerbetriebsetzung z.b: für die Nacht oder in Pausen ist nicht möglich, und auch nicht notwendig


    Zu Deinem Stuhl: Die Masse dessen ist im Vergleich zum Magneten im Kopf mehrere 10er Potenzen höher. Ich habe nie gesagt, dass ein MRT immer gemacht werden soll, sondern nur drauf hingewiesen, dass wir Vorsichtsmaßnahmen beachten müssen. Der Röntgenologe oder wie der immer heißen mag hat die Pflicht, auf unsere Bedenken/Fragen zu antworten und wird das auch hinreichend tun. Aber unser Körper verhält sich mit Sicherheit nicht wie ein Bürostuhl, wenn wir ein CI implantiert haben



    Hallo ReCi

    Nix jooo meinentwegen vielleicht: Bei mir ist das der Fall, da ich beim 1. CI noch ein altes Implantat im Kopf drin habe und meine Klinik hat es mir sogar bestätigt, dass kein MRT gemacht werden darf. Am Besten ist es wahrscheinlich immer noch, den Magneten im Kopf kurzzeitig zu entfernen, dann MRT durchführen und dann Magnet wieder rein.


    Es gibt im Zweifelsfall auch die Möglichkeit der Explantation. Schlimm finde ich nur etwas Notwendiges zu verzögern oder gar auszulassen

    Frage: Habe ich eigentlich was anderes geschrieben? Ich meinte mit Explantation auch nicht die Entfernung der Elektrode, sondern des Magneten. Ich hatte vorausgesetzt, dass das auch so ankommt


    P.S.:

    Ich verstehe gerade nicht die anscheinend grundsätzliche Ablehnung eines MRT. Ich persönlich bin froh, dass es solche technischen/medizinischen Möglichkeiten gibt. Einschränkungen gibt's immer. Die raus zu finden ist unsere Aufgabe als mündiger Patient. Niemand nimmt uns letztendlich die Entscheidung ab. Also informiert Euch anständig, wenn eine u.U.lebenswichtige Untersuchung ansteht


    Gruß Konrad

  • Frage: Habe ich eigentlich was anderes geschrieben?

    Moin Konrad,


    nun ja, Dein Zitat im Beitrag #25 aus einem früheren Beitrag in einem anderen Thread ist schon ein wenig grenzwertig. Für jemanden, der nicht so in der Materie drin ist, Liest sich das, als wenn Du mit Deinem CI schon mehrfach einfach mal so in einen MRT-Raum reinmaschiert bist. Mag sein, dass die Räumlichkeiten der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich Dimensionen haben, in denen ein abgrenzen des Gefahrenbereiches (Gausslinie) machbar ist ... ob das auch in einer radiologischen Praxis so möglich und üblich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Wäre mal interessant, in welchem Abstand Du Dich bei einem "NMR > 20 Tesla" aufhalten durftest.

    Ich meinte mit Explantation auch nicht die Entfernung der Elektrode, sondern des Magneten. Ich hatte vorausgesetzt, dass das auch so ankommt

    Nee, kam zumindest bei mir nicht so an ... "Entnahme des Magneten" wäre eindeutig die weniger verwirrende Formulierung gewesen8)


    Übrigens, in der aktuellen Ausgabe der CI-Impulse 3/2020 hat die HCIG zum Thema "CI und Bildgebende Verfahren" sehr schön klinische Informationen sowie Hinweise aller Hersteller zu allen Implantaten zusammengestellt.

  • nun ja, Dein Zitat im Beitrag #25 aus einem früheren Beitrag in einem anderen Thread ist schon ein wenig grenzwertig. Für jemanden, der nicht so in der Materie drin ist, Liest sich das, als wenn Du mit Deinem CI schon mehrfach einfach mal so in einen MRT-Raum reinmaschiert bist. Mag sein, dass die Räumlichkeiten der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich Dimensionen haben, in denen ein abgrenzen des Gefahrenbereiches (Gausslinie) machbar ist ... ob das auch in einer radiologischen Praxis so möglich und üblich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Wäre mal interessant, in welchem Abstand Du Dich bei einem "NMR > 20 Tesla" aufhalten durftest.

    Hallo Chris,


    ich marschiere nicht einfach rein in die Nähe von einem MRT/NMR. Das ließe das Personal sowieso nicht zu. Allerdings gibt's einen Unterschied zwischen dem MRT für Patienten und dem NMR an z.B. der ETH für Wissenschaftler. Das physikalische Prinzip ist das Gleiche, nur am NMR arbeitet man mit höheren Feldstärken.


    Bei dem "Großen" in Zürich war der Abstand ca.6m, über den ich nicht hinausgehen durfte. Wurde mir mit dem Büroklammerexperiment siehe oben deutlich gemacht


    Meine Intention war, die grundsätzliche Angst vor einem MRT zu nehmen. Es gibt andere Krankheiten als unsere, die eine intensive Diagnostik erfordern. Warum soll man die Möglichkeiten nicht nutzen, wenn die nicht auch für uns u.U.nutzbar sind?


    Nee, kam zumindest bei mir nicht so an ...

    Wenn man selber die Physik dazu kennt, argumentiert man wie unter Gleichen. Ich bin kein Lehrer. Man kann mein Zeugs lesen oder auch nicht, man kann dem was ich schreibe folgen oder auch nicht, ich persönlich habe ja nichts davon. Wer kein MRT will sollte es auch nicht machen lassen. Die Konsequenzen muss ja jeder mit sich ausmachen


    Das war zu dem Thema mein letzter Beitrag, sonst gibts da ja eh kein Ende


    Gruß Konrad

  • Hallo Konrad,

    also unter Explantation verstehe ich was anderes, nämlich das gesamte Implantat im Kopf zu entfernen und nicht nur den Magneten. War halt etwas missverständlich, aber hast es ja dann erklärt. Danke dafür.


    Ich bin sehr wohl über MRT etc. informiert und wenn die implantierende Klinik ihrem Patienten schon sagt, dass es mit einem alten Implantat nicht geht, dann geht ein MRT halt nicht und es kann nur CT gemacht werden. Bei den neueren Implantaten der letzten Jahre ist es natürlich was anderes, da die CI‘s entsprechend konzipiert wurden etc.