Warum ist Telefonieren so schwierig?

  • Ich habe jetzt mehrmals versucht, über das CI zu telefonieren, weil ich dachte, dass das ja eine zusätzliche Übungsmöglichkeit ist beziehungsweise eine Übungsmöglichkeit, wenn man niemand anderen vor Ort hat. Ich musste aber feststellen, dass es mega schwierig ist, wenn ich mehr einzelne Worte/Einsilber sagen lasse. Häufig muss ich es mir fünf oder sechs mal wiederholen lassen und habe es immer noch nicht verstanden beziehungsweise rate mich an das richtige Wort heran, weil ich Konsonanten austausche. Streaming von Hörbüchern läuft deutlich besser. Warum ist das mit dem Telefon so schwierig? Wird die Sprache im Telefon komprimiert und dann im SoundProzessor noch mal weiter komprimiert?

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Alles digital, analog ist abgeschaltet.


    Alles verlustfrei. 384 Kbit/s


    (zum Vergleich: mit 256 kBit/s erreicht man CD-Qualität)


    Üben mit bekannten Stimmen, so habe ich es auch gemacht.


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
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    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Liebe Anni,


    Das Telefonieren ist in der Tat die Königsdisziplin und am schwierigsten. Hier hängt viel von der Tagesform und noch viel mehr von der Stimme des Gesprächspartners ab. Nur wenige telefonieren mal so eben locker mit CI- sie haben viele Jahre Training und Routine hinter sich.

    Wechsle einfach mal so beim Telefonieren das Ohr, vom guten Ohr zum CI und dann wieder zurück. Dies ist natürlich nur bei privaten und nicht so wichtigen Telefonaten sinnvoll.

    Der IFD bietet übrigens auch Telefontraining an. Leider war es für mich dienstlich schwierig, das alles umzusetzen und weiter zu üben. Auch dafür muss der Kopf frei und die eigene Tagesverfassung gut sein🙈😇.

    Hab Geduld, mach langsam...


    VG SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Ich habe beim Telefonieren ja direkt auf das Implantat gestreamt.
    Das zwischen den beiden Ohren hin und her halten habe ich auch schon ausprobiert, das klappt besser. Ich muss ja eigentlich auch gar nicht mit dem Ohr telefonieren, das mache ich ja seit Jahren mit dem rechten Ohr. Ich bin jetzt nur gerade trotzdem im doppelten Sinne geplättet.

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    das andere Ohr ist normalhörend

  • Das Telefonieren via Minimikrofon (im Dienst per spezielles Kabel zwischen Telefon und Minimikrofon) bzw. Telefonclip fällt mir auch leichter als direkt mit dem iPhone und CI. Mit dem Festanschluss klappt es auch besser, hier allerdings direkt mit CI und ohne Hilfsmittel.

    Ich telefoniere tatsächlich auch mit dem HG-Ohr, allerdings ohne HG und so gut wie gar nicht mit dem CI-Ohr, weil es mir derzeit einfach zu anstrengend ist 🙈.

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  • Wechsle einfach mal so beim Telefonieren das Ohr, vom guten Ohr zum CI und dann wieder zurück. Dies ist natürlich nur bei privaten und nicht so wichtigen Telefonaten sinnvoll

    Ich wurde 2014 implantiert. So habe ich es auch gemacht, mittlerweile telefoniere ich ausschließlich mit dem CI-Ohr.

  • Ich glaube, Du hast die Antwort schon selbst gegeben:


    das mache ich ja seit Jahren mit dem rechten Ohr.





    Ich war mal neugierig gewesen, und habe so einige Normalhörende gefragt, wie sie es beim Telefonieren machen.

    Ob sie zu den Seitenwechsler gehören, oder ob sie eine "Schokoladenseite" haben.

    Die meisten haben echt nur DIE Seite, mit der sie dann auch hauptsächlich telefonieren. Die andere Seite, muß sie mal aus bestimmten Gründen genommen werden, ist lustigerweise auch bei den Normalhörenden die "schlechtere Seite", was das Verstehen betrifft.



    Und das deckt sich auch mit meiner eigenen Telefonerfahrung.

    Früher, als ich nur HG Träger war, war stets meine rechte Seite das bessere Ohr gewesen! Also habe ich auch nur mit rechts telefoniert.

    Nach dem Hörsturz war ich gezwungen, mit links zu telefonieren - wenn ich überhaupt mal an den Apparat ging. Bei der Arbeit, wenn die Kollegen vor der Tür standen (arbeite im Reinraum), blieb mir ja nichts anderes übrig, als über das Telefon zu kommunizieren, will ich mich nicht ständig umziehen. Daß ich dann somit von den Lippen noch zusätzlich ablesen konnte, war dabei dann sehr hilfreich gewesen!

    Ergebnis war aber trotzdem nicht so berauschend gewesen!


    Jetzt bin ich beidseitig mit CI versorgt, eigentlich hören beide Ohren inzwischen recht gut, Sprachverstehen ist vorhanden, aber ich telefoniere wieder ausschließlich über rechts. Es ist einfach "mein Telefonohr".

    Darum hatte ich mal aus Neugier so einige Normalhörende gefragt, wie sie es so handhaben.



    Schönen Gruß

    Sheltie

  • Sheltie, dem kann ich nur zustimmen.

    Ich musste mich auch von rechts (inzwischen CI versorgt) nach links umtrainieren. Die erste Zeit war es schwierig, ging dann aber recht gut. Sollte links auch mal ein CI her müssen, würde ich wahrscheinlich auch wieder mit rechts telefonieren.


    VG SaSel

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    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Hallo,

    ich bin ja normalhörend und auch ich telefoniere nahezu ausschließlich mit dem einen Ohr (bei mir rechts). Wenn ich mal links telefonmieren muss, ist das ganz komisch und auch ich habe den Eindruck, dass ich da dann schlechter verstehe bzw. mich mehr konzentieren muss. Wie muss es dann erst sein, wenn man auf dem Ohr vor dem CI gar nicht telefonieren konnte? Und das guthörende Oht das absolute Führungsohr war (bzw. z.T. noch ist)?

    Anni: Deine EA ist ja jetzt gerade erst ca. 3 (?) Monate herund hier schreiben ja alle, dass gerade telefonieren mit dem CI besonders schwierig ist. Da brauchst du vermutlich einfach noch etwas Geduld. Es ist doch toll, was du bisher schon erreicht hast!

    Viele Grüße

    Katja

  • Ich stelle auch eigentlich gar nicht in Anspruch, dass ich das unbedingt jetzt schon können muss oder überhaupt können muss, ich war nur gestern so „entsetzt“, dass es so schlecht geklappt hat. Das kann natürlich auch an der Stimme meines Gegenübers gelegen haben beziehungsweise, wenn man mir hier am Tisch erklärt hat Ich stelle auch eigentlich gar nicht in Anspruch, dass ich das unbedingt jetzt schon können muss oder überhaupt können muss, ich war nur gestern so „entsetzt“, dass es so schlecht geklappt hat. Das kann natürlich auch an der Stimme meines Gegenübers gelegen haben beziehungsweise an der Übertragungsqualität. Mein Gegenüber hatte kein HD – Telefon. Ich habe beim Üben zwischen Lachanfällen und „Entsetzen“ geschwankt, weil ich zum Teil selbst nach fünf oder sechsmal Wiederholen kein vernünftiges Wort daraus hören konnte und ich prinzipiell mir jedes Wort mindestens einmal wiederholen lassen musste.
    Mit meinen zwei Ohren lebe ich ja in einer Art Halb-Welt. Mir wird jetzt bewusst, wie blöd ist für Leute mit zwei „schlechten“ Ohren sein muss, wenn sie YouTube Videos nicht verstehen können, weil entweder die unter Titel gar nicht vorhanden sind oder nur spontan übersetzt werden oder wenn man ihnen Sprachnachrichten schickt, Weil man einfach nicht dran gedacht hatwenn man einfach nicht dran gedacht hat oder nicht darüber nachgedacht oder nicht darüber nachgedacht hat. Vor dem Hintergrund finde ich es auch immer toll, wenn Leute ihre Stories UVor dem Hintergrund finde ich es auch immer toll, wenn Leute ihre Stories bei Instagram untertiteln.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Da ja meine früher "gute Ohrseite" als erstes operiert wurde, nachdem es ja 10 Jahre lang taub "gelegen" hatte, hatte ich ja bei meiner Logopädin bei meinem ersten Besuch schon angegeben, daß es, sollte es "machbar" sein, auch Telefonieren ein kleines Ziel sein könnte - also, wenn mein CI Ohr sich sehr gut entwickeln sollte.


    Dies war dann auch tatsächlich der Fall gewesen!

    Also haben wir dann im Rahmen unserer Sitzungen zwischendurch auch mal am Telefon geübt! Anfangs nur für wenige Minuten im Haus selbst, ich wurde einfach in ein anderes Zimmer verfrachtet und sie rief mich dort an. Ich mußte dann halt die Sätze wieder holen, die sie dann von ihrem Übungsbuch vorgelesen hatte.


    Später, als das mit dem Verstehen schon recht gut klappte, rief sie mich auch zwei Mal bei der Arbeit kurz an. Das war so abgesprochen gewesen, auch mit dem Chef - von dem ich mir erst einmal sein Okay geholt hatte.

    Auf der Arbeit auch nur deshalb, weil ich ja dort ein Telefon habe, welches ich mit der "T" Stellung vom SP prima koppeln konnte, ohne dabei ein nerviges Rauschen zu haben.

    Und als ich mir dann viel später noch den Telefonclip für mein Handy dazu gekauft hatte, hatte sie mich sogar netterweise einmal kurz zu Übungszwecken auf mein Handy angerufen.




    Beim allerersten Anruf hatte sie so lange eins, zwei, drei ..... gezählt, bis ich den Hörer in der richtigen Position gebracht hatte. Dann gab es etwas Smalltalk, wie es mir so geht, wie sich das mit dem Telefon anhört. Ich sollte auch mal testen, ohne die "T" Spule am Telefon was zu hören.

    Als alles recht gut klappte, und ich immer sicherer wurde, las sie mir eine Geschichte vor, die ich dann Wort für Wort, also als ganzen Satz wieder geben mußte. Hatte schon hervorragend geklappt! Besser, als sogar von mir erwartet!

    Allerdings gab es da ein Wort, welches ich absolut nicht verstehen konnte. Zwei, drei mal hatte die Logopädin versucht, das Wort direkt zu sagen, in der Hoffnung, es kommt plötzlich zu einem Aha-Effekt. Dies war dann doch nicht der Fall gewesen, also hatte sie angefangen, das Wort zu umschreiben, so daß ich dann doch eine Idee bekam, was da gesagt wurde.


    Hatte sie, wie ich finde, prima gelöst!

    Und war auch eine prima (zusätzliche Hör-) Übung gewesen!

    Eventuell wäre das für Dich auch eine gute Idee? Also, wenn Du mal ein Wort am Telefon nicht verstehst, daß Dein Gegenüber versucht, durch Umschreibung, also einem Umweg, zum Wort zu kommen.



    Schönen Gruß

    Sheltie

  • In meiner HG Zeit war auch mein rechtes Ohr das Telefonohr. HG raus und Telefon dran (hatte ein FreeTell III Schwerhörigentelefon) und los ging die Kommunikation. Mittlerweile telefoniere ich mit dem CI-Ohr (das ist links) Hab mich da umgewöhnt. Es kommt auch daher, dass es bei AB und Phonak ein Programm "DualPhone" gibt, welches das Telefonat von der CI Seite zum HG streamt. Leider funktioniert es bei mir nicht. Desweiteren hab ich aber von phonak das DECT Telefon in Version 2 (nicht verwechseln mit DECT II). Dort wird per Roger direkt auf beide Geräte projeziert und ich höre stereo. Wenn ich aber nur mit CI und Smartphone telefoniere, bin ich froh über mein T-Mic und kann in einer ruhigen Umgebung ziemlich entspannt telefonieren. Telefonieren nur über CI geht auch erst seit ca. 4 Monaten, davor war es zu anstrengend und undeutlich/leise.

    AnniB also Geduld und lass dir Zeit. Da du ein gut hörendes Ohr hast, musst du ja nicht mit dem CI Ohr telefonieren ... machen "flotthörende" Menschen ja auch nicht - stereo hören beim Telefonieren ;)

  • Bei der Arbeit, wenn die Kollegen vor der Tür standen (arbeite im Reinraum), blieb mir ja nichts anderes übrig, als über das Telefon zu kommunizieren, will ich mich nicht ständig umziehen. Daß ich dann somit von den Lippen noch zusätzlich ablesen konnte, war dabei dann sehr hilfreich gewesen!

    Ergebnis war aber trotzdem nicht so berauschend gewesen!

    Da gibt es noch die Möglichkeit über einen Messenger zu chatten, wenn die Umstände es erlauben. Ich persönlich bevorzuge es immer zu chatten, aber dafür müssen die anderen natürlich auch mitspielen wollen.

  • Wäre dann doch etwas kompliziert gewesen :/.

    Smartphones kamen ja etwas später, da gab es ja noch nur die Handys.

    Hinzu kommt noch, daß ich ein bekennender WA Verweigerer bin, und die meisten anderen ja lieber WA bevorzugen, als andere Messenger.

    Schneller ging es echt per Telefon, und die meisten kommen ja eh immer an die Tür, wenn was dringend ist. Dort ist auch eine sehr große Glasscheibe, so kann man sich auch gut sehen, während man miteinander das Wichtigste bespricht.



    Hatte ja gut geklappt!

    Rest war echt nette Kollegen, die Verständnis hatten, und ich hatte auch viele Aufträge, die aufs Papier gebracht wurde. Je besser das Gewünschte dokumentiert war, desto weniger mußte nachgefragt werden.


    Und eine kleine "Übung" mit dem schwachen HG Ohr, welches damals noch kein Sprachverständnis gehabt hatte, war es ja auch gewesen.

  • Hallo Anni,

    Warum ist das mit dem Telefon so schwierig?

    bei der analogen Telefonie wird nur ein eingegrenzter Frequenzbereich übertragen 300 Hz...3400 Hz. Die Sprache geht jedoch von 80 HZ...12000 Hz und überträgt mehr analoge Informationen. Einfach gesagt werden durch die minimierte Übertragung einige Merkmale herausgefiltert, auf die wir mit unseren individuellen Möglichkeiten (z.B.:Unterscheidung "F" oder "S") angewiesen sind. Wir müssen uns halt mit einigen wenigen "Resonanzen/Elektroden" begnügen im Unterschied zu Normal hörenden, die etliche Härchen zur Stimulierung des Hörnerves zur Verfügung haben


    siehe z.B.: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0211193.htm


    Besser ist das mit der IP-Telefonie, die ja flächendeckend nun eingesetzt wird. Allerdings müssen das dann Sender und Empfänger (Geräte) auch unterstützen. Es ist schon erstaunlich, welche Qualität man mit der entsprechenden Technik erreichen kann


    LG Konrad

  • Bei der Arbeit, habe ich die letzten Jahre gar nicht mehr telefoniert.

    Denn da hatte ich, als ich es in der Anfangsjahren des CIs längere Zeit versuchte, traumatische Erlebnisse.

    Da die Telefonate meist auch verhandlungssicher sein mußten, habe ich es danach besser gelassen.

    Zu viel habe ich einfach mental ergänzt, wovon ich tatsächlich überzeugt war, dass es so gesagt wurde, aber sich dann tragisch rausstellte, dass das doch nicht so war.

    Habe die Problematik damals so meinen Vorgesetzten kommuniziert, wurde auch widerwillig akzeptiert.

    Konnte dieses Defizit dann durch veränderten Aufgabenbereich und schriftliche Kommunikationswege leidlich kompensieren.

    Ab und zu gab es von der Führungsebene dann wieder Versuche, mich zum telefonieren zu bewegen, ich bin aber standhaft geblieben und habe es erst gar nicht mehr angefangen.


    Privat sieht es anders aus, da kann ich mit all der Verwandtschaft telefonieren, kein Problem.

    Anderweitig, muß ich privat nur ganz selten zum Telefonhörer greifen, weil ich mir mit den Jahren angewöhnt habe, alles online zu erledigen, was irgendwie geht.

    Wenn ich dann doch mal privat telefonieren muß, funktioniert es meist gut, wenn nicht gerade eine Stimme am anderen Ende ist, die ich einfach überhaupt nicht verstehe, ja, das gibt es oder auch noch, z.B. Callcenter mit Hintergrundgeplapper, Schnellredner, Dialektler, Nuschler oder Leute, die während dem Telefonat auch noch essen, da habe ich massive Probleme.

    Gruß Bestager


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    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

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    Privatier, lebe bis zur Schwerbehinderten-Armutsrente der DRV von gespartem

  • In der Zwischenzeit habe ich herausgefunden, warum die Telefonate bzw. das Verstehen bei diesen Telefonaten so schwierig war. Es gibt Telefone, die in HD-Qualität senden, und welche, die das nicht tun. Meine Mutter, bei der mir das so deutlich aufgefallen ist, hat ein solches altes und einfaches Telefon. Bei Gesprächen von Handy zu Handy fällt es mir leichter. Und es kommt wohl auf die Stimme an.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Gerade die Gespräche mit dem Handy empfinde ich persönlich als viel "schlimmer". Egal, ob von Handy zu Handy, oder wenn ich am Festnetz bin, und der Gesprächspartner am Handy.

    Da ist so oft Zeitversetzungen vorhanden, und das Gesprochene kommt außerdem noch extrem abgehakt, unterbrochen rüber.

    Mich nervt das enorm!


    Deshalb telefoniere ich, wenn ich es denn schon muß, viel lieber mit dem Festnetz zu anderen Festnetzanschlüssen.

  • Mit CI ohne Hilfsmittel kann ich nur mit Frauen telefonieren, Männerstimmen sind da sehr schwierig zu verstehen, nicht meine Frequenzen.

    rechts: CI seit Sept. 2013, danach Opus 2XS (sehr gern)+ Rondo (weniger gern). Seit 7.07.2020 Sonnet 2.
    links: Schwerhörigkeit bei Otosklerose, HG von Phonak

  • Das ist witzig, Lucy. Männerstimmen beim Streaming viel lieber, einfach weil sie tiefer sind. Wenn ich lange Frauen Stimmen gehört habe, „muss“ ich manchmal bewusst irgendein Lied mit tiefen Stimmen hören, um für mich wieder das innere Gleichgewicht zu schaffen 😄

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

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