Stationäre Reha ...

  • Ene Januar war ich dort für 5 Wochen. Eine tolle und gute Zeit hatte ich dort

  • Wann genau bist du dort? Ab 9.2. beginnt meine Blockwoche

  • Hallo meine Lieben,

    ich muss jetzt mal dumm fragen..

    Hab mein CI auf der rechten Seite seit Ende 2018.. Links trage ich mein HG.

    Ich mache aufgrund der damaligen Meinung der Klinik immer noch die 3 Tage Reha..

    Nun würde ich gerne wissen ob es möglich ist eine Reha über die DRV zu beantragen ⁉️ Da die 3 Tage ja über die KK läuft, oder liege ich da falsch 🤔

    Ich glaube, habe sehr viel gehört über die Reha z. B. in Bad - Nauheim, das es bestimmt ein Ruck machen würde was mein hören/verstehen betrifft.. Hat da jemand eine Ahnung, Erfahrung.. Ansonsten läuft es ja noch recht lange so weiter..

    Bedingt durch corona waren ja auch Tage ausgefallen und ich merke einfach das selbst mit der Logo noch viel Luft nach oben ist... Die letzte Einstellung war im November 2019..

    Jetzt habe ich im September wieder meine 3 Tage.. Zumindest weiß ich noch nichts neues.. Hoffe es bleibt sonst wird es Wohl möglich wieder verschoben...

    Bin neugierig ob ihr da etwas wisst..

    Danke.. Eure Marina

  • Ja, du kannst eine Reha beantragen über die Rentenversicherung. Ich habe meine Reha im Mai in Bad Nauheim gemacht und es hat mich hörtechnisch gut voran gebracht. Ich persönlich kann es nur empfehlen.

    LG sanne

    rechts: CI N6 von Cochlear seit 3/2016, reimplantiert 3/2019

    links: HG Enya 4 von Resound

  • das es bestimmt ein Ruck machen würde was mein hören/verstehen betrifft..

    Hallo Marina,


    ich bin da zurückhaltender wegen meiner neurologischen Grunderkrankung und hatte deswegen bis dato noch nie eine stationäre Reha. Denn die recht häufigen Einstellungen des/der SP´s während der Reha muss das Gehirn auch in der Kürze der Zeit entsprechend verarbeiten können...


    Es ist auch immer eine Frage der persönlichen Erwartung und des Anspruchs an sich. Die Erfolge, von denen andere CI-Träger berichten, gönne ich ihnen sehr gerne. Ich weiß aber auch, dass diese auf mich jedoch nicht "übertragbar" sind. Denn jeder von uns "tickt" da anders.


    Ich bin jedenfalls mit dem erreichtem Sprachverstehen und Hören mehr als zufrieden und sehe für mich halt keinen "Verbesserungsbedarf". Das kann natürlich bei Dir anders sein.


    Bei mir erschwerend hinzu käme, das während einer stationären Reha die laufende Grundsicherungsleistung eingestellt werden würde - ohne Ausgleich und damit auch existentielle Frage.


    Du sieht also, gar nicht so trivial; wie manche denken.


    Es ist letztendlich Deine Entscheidung, welchen Weg Du gehen möchtest.

  • Danke euch zwei schon mal..

    Ich finde es toll das Sanne so gute Erfolge erzielt hat, habe schon oft gehört das es enorme Verbesserungen diesbezüglich gibt..

    Klar versteh ich Jochen auch.. Du scheinst ja schon positiv Erfolg zu haben.. Auch ohne Reha.. Und ja die finanziellen Aspekte versteh ich auch zu gut..

    Trotzdem möchte ich gerne mehr rausholen und mehr verstehen können.. Das ist im Moment nicht gegeben.. Ich glaube das es aber zu schaffen ist.. 👍

    Ich werde nochmal warten jetzt auf meine kommende 3 Tage im September und dann mal sehen.. Vielleicht nehme ich es dann in Angriff.. LG Marina

  • Hallo Marina,


    wenn es dir möglich ist, einen Reha-Antrag zu stellen, kann es sicherlich nicht schaden. In der Reha wird nicht nur Hörtraining und Einstellungen angeboten, sondern, zumindest in Bad Salzuflen war es so, werden viele Hintergrundinformationen zum Hören im allgemeinen und sehr gute Tipps zur Akzeptanz und Umgang mit der Hörbehinderung gegeben. Der Ausgleichssport, insbesondere bei mir persönlich das Gleichgewichtstraining, hat ebenfalls zum Reha-Erfolg beigetragen.


    Du wirst nicht dümmer und erfolgloser aus der Reha kommen, als du hingegangen bist;).


    Ich drücke dir auf jeden Fall im Falle einer Antragsstellung die Daumen für eine zügige Genehmigung.


    VG SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Viel Erfolg! Das wird schon klappen;)

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Ja, das denke ich auch.....


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
    --------------------------------
    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Hallo Marina,


    bzgl. Reha ist es so wie SaSel bereits schrieb und so läuft in Bad Nauheim auch. Beide Kliniken gehören zusammen.


    Du kannst auch schonmal bei KK oder RV Antragsformular holen bzw. aus dem Internet runterladen. Unter welche Bezeichnung dies im Internet zu finden ist habe ich grad nicht im Kopf. Den Antrag kannst Du bei Deinem nächste Termin in Deine Klinik übergeben, damit die für dich ausfüllen können. Dann gibt noch einen kleinen Teil, welches Du als Selbstauskunftbogen Deine Sichtweise, Priorität für die Reha beschreiben kannst.

    Mache vom Antrag Kopie für Deine Unterlagen bevor Du dies bei Deinem Kostenträger einreichen tust. Lege einen Flyer von Deine Wunschklinik bei. Die Rehakliniken sind dir bei Beantragungen auch behilflich, wie man dies formulieren kann/sollte.


    Somit sparst Du Zeit um dann hinterher bei Klinik anzuklopfen ob die Antrag haben bzw. ausgefüllt haben etc.


    Bei evtl. Absage kannst Du Widerspruch einlegen. Bei Kostenzusage, kannst Du Deinen ungefähren Wunschtermin bei Rehaklinik angeben, die Wartezeit sind unterschiedlich lang.


    Was CI-Einstellungen anbelangt stimmt so nicht ganz was Jochen schrieb. Eine Klinik vergibt zwar fast täglich Nachjustierungstermine aber man muss nicht zwangsläufig was daran ändern. Nur es wird schon abgesprochen wie es bei Hörtraining läuft und die sagen dem Techniker auch schonmal wo es hakt damit der Techniker entsprechend justieren tut.

    Bad Nauheim sowie Bad Salzuflen vergeben (so ist mir aus meine bisherigen Rehas bekannt) einmal pro Woche Nachjustierungstermine. Wenn Patient meint, es sei nicht notwendig, kann es auch absagen. Aber wie gesagt hier bietet sich die Gelegenheit vieles über Hörschädigung zu lernen, mit andere Betroffene auszutauschen, div. Einstellungen in div. Situationen zu testen etc.


    Bei Fragen kannst Du ruhig hier melden.


    Gruß

    Wallaby

  • Danke.. Euch.. 👍

    Mir ist es halt wichtig das mir die restlichen Termine in Tübingen trotzdem zustehen und ich weiter nutzen kann.. Da ich meine es sind unterschiedliche Kostenträger..

    Die Termine in Tübingen sind mir sehr wichtig aber definitiv zu wenig da ich irgendwie nicht weiter komme..

    Werde berichten.. Muss ja klappen wenn ihr alle Daumen drückt 👍😁 LG Marina

  • Danke.. Euch.. 👍

    Mir ist es halt wichtig das mir die restlichen Termine in Tübingen trotzdem zustehen und ich weiter nutzen kann.. Da ich meine es sind unterschiedliche Kostenträger..

    Die Termine in Tübingen sind mir sehr wichtig aber definitiv zu wenig da ich irgendwie nicht weiter komme..

    Werde berichten.. Muss ja klappen wenn ihr alle Daumen drückt 👍😁 LG Marina

    Hallöchen,


    bei mir ist es auch so, daß ich während der laufenden REHA nach Erstanpassung, eine stationäre REHA machen werde. Erstere zahlt die KK und die andere die Rentenversicherung.

    Nach Rücksprache mit dem Hörterapiezentrum, wird die laufende REHA einfach so lange pausiert. Das ist überhaupt kein Problem. Ich hatte mir da auch vorher viele Gedanken darüber gemacht. Braucht man aber nicht.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Marina,

    aus meiner Erfahrung (war ja im April in Reha - 5 Wochen) kann ich dir nur zu einer stationären Reha über die DRV raten. Voraussetzung ist, dass du noch im Berufsleben stehst.

    In der Reha wird man sich intensiv mit deinem "Hörproblem" auseinander setzen und du hast dort Zeit, in verschiedenen Situationen dein Hörvermögen zu testen und zu verbessern. Es werden mehrere Einstellungen gemacht und es ist im Hause meist immer ein Technik anwesend ... und wenn nicht, kann man mit seinem Therapeuten/Therapeutin sprechen und die machen dann einen Termin mit dem Techniker. Bei mir hat es sehr viel gebracht - laut Tests (ich weiß, Papier ist geduldig) hab ich einen Sprung von 30% gemacht (von 70% auf 100%) Gut, jeder ist da anders, aber die Möglichkeit besteht.

    Probier es einfach und wenn du Hilfe beim Antrag brauchst ... fragen ;):thumbup:

  • Ich kann auch nur positives berichten über Bad Salzuflen, ich war auch im April dort.

    Trotz Quarantäne von 2 Wochen, habe ich viel mitgenommen. Und ein Mini Erfolg gehabt. Alles was ums CI war, war top.

    Aber einiges anderes war und ließ zu wünschen übrig. Klar, lag nur an die Sache wegen Corona.


    Aber ansonsten wirklich Top 👍😊🎶

  • Ps : Das Trainieren mit den Visieren war schwierig, hatte kaum was verstehen können. Jeder hatte ja auch eine andere Tonlage. Und dann durch das Plastik war alles Hallig und Echohaft, und bei den Einzeln, war dann noch die Plaxiswand. Es war schwierig, aber denoch gut.

    Wir haben uns halt oft darüber schlapp gelacht. Also es mit Humor genommen.


    😊😅😂😊🎶