Hoffnung auf ein CI

  • Update: Nachdem die PKV nochmal Nachforderungen hatte, bat ich die MHH, das direkt mit denen zu klären. Gestern nun lag die Kostenübernahmeerklärung der PKV in meinem Briefkasten. Es ist erstaunlich, welche Gefühlsturbulenzen da plötzlich aufkamen - seit April lese ich hier mit, aber alles war bislang theoretisch, jetzt ist es "fassbar" für mich. Aufregung, Vorfreude, Angst (hoffentlich verwechselt der Operateur nicht die Ohren). Als OP-Termin wurde der 10.12. festgesetzt, also dürfte im neuen Jahr dann auch meine Hörreise starten...

  • Herzlichen Glückwunsch Terry, dann kann es ja losgehen 👍🏻!

    Viel Glück für die OP und versuche entspannt zu bleiben. Vor der OP wird noch vor der Narkose das zu implantierende Ohr markiert (war zumindest bei mir so😉).


    LG SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Danke für den Markier-Tipp. In Gedanken habe ich den Operateur beim Aufklärungsgespräch schon gefragt, ob er eine Rechts-Links-Schwäche hat bzw. wie oft er das falsche Ohr schon erwischt hat....

    Es ist schon komisch, erst wartet man ein halbes Jahr auf die Zusage, hat sich schon damit abgefunden, dass es nichts wird mit dem CI - und jetzt ist es - passend zur Jahreszeit ;)- wie früher als Kind mit der Vorfreude auf Weihnachten:)

  • Eine Verwechslung wird je nach Frisur bei dir sowieso nicht wahrscheinlich sein, denn sie rasieren ja vor der OP die Stelle ausreichend ab. Bei mir hat man also deutlich gesehen, wo operiert werden soll. Außerdem wurde noch ein Kreuz an die Stelle gemacht. Hinzukommt, dass du vor der OP auch noch einmal im Sinne der Qualitätssicherung gefragt wirst, wie du heißt und was gemacht wird.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Also wenn ich so wenig Vertrauen zu Klinik und Operateur hätte, würde ich mich wohl gar nicht erst auf den Tisch legen.


    Wichtig erscheint mir da eher, mit dem Operateur auch die Position des Implantats und damit später des Überträgers/des Single-Unit-SP zu besprechen. Bei meiner ersten OP (1999) hatte ich das noch nicht auf dem Schirm. Der Überträger saß dann recht nah am Ohr, genau dort, wo bei Mützen und besonders Helmen das Hutband/der Spanngurt anliegen - gab dann Probleme mit Fahrrad- und Schutzhelmen. Bei der 2.OP und später bei der Reimplantation der ersten Seite (nach 13 Jahren wg. vermutetem Defekt) wurden die Implantate ein wenig höher und nach hinten gelegt. Habe dann passende Standardhelme gefunden.

  • Puh - ich bin Brillenträger, also etwas weg vom Ohr sollte der Überträger/die Spule schon sitzen...aber ich gehe davon aus, dass Prof. Dr. Lenarz genügend Erfahrungswerte hat, wo die beste Stelle ist. Hängt der genaue Ort nicht auch von der Knochenstruktur ab?


    Meine Rechts-Links-Schwäche wäre übrigens egal, ich brauche nur auf das fast taube Ohr zu zeigen (wo ich nichts mehr höre, weiß ich auch blind;))

  • Mit mir wurde keine Position besprochen, ich wurde nach der OP dann mit der Spulenstelle „überrascht“. Ich nehme an, dass sie die beste ist oder einfach eine gute.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Da ich reite und dafür den Reithelm regelmäßig auf dem Kopf habe, habe ich am Tag vor der OP beim Vorgespräch den Helm mitgenommen. Das Implantat wurde dann tatsächlich so gesetzt, zum Glück waren die Voraussetzungen an meinem Schädelknochen entsprechend gegeben, wie besprochen. Zwar passt mir nur dieser eine Helm, wo ich den Kanso mit unterbringen kann, aber das reicht ja😉.

    Ich wurde im Rahmen der VU auch nach der „Wunschstelle“ gefragt.


    Interessant, wie alles rund ums CI unterschiedlich bei den Kliniken gehandhabt wird 😉

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • So - mein Widerspruch gegen die Festsetzung von 40% GdB hatte Erfolg :)- nun sind es 70% GdB (ohne Befristung) und Merkmal RF.

    Witzig: Das Merkmal war von mir gar nicht beantragt worden.

    Die 70% gibt es für die Schwerhörigkeit (das Audiogramm hatten sie auch schon vorher...) und Ohrgeräusche (dafür hatte ich gar keinen Befund eingereicht). Was mir am meisten zu schaffen macht, die Erschöpfungszustände durch den Hörstress, sind dagegen gar nicht in die Bewertung eingeflossen.

    Ich bin ja selbst in der Verwaltung tätig, aber so ein bisschen wundere ich mich schon über das Versorgungsamt/den versorgungsärztlichen Dienst.

    Vielen Dank woase für deine Hilfe - da konnte ich meinen Widerspruch gleich leichter formulieren!

  • Mann muss nur immer durchhalten.8)

    Meine erste HG - Versorgung (Erstattung) hat 7 Jahre und 2 Instanzen gedauert.

    Bei der jetzigen links zeichnet es sich auch wieder ab, dass die Träger nicht wollen.

    Der 2. Leistungsträger (berufsbedingter Mehrbedarf) hat schon abgelehnt, obwohl noch garnicht klar ist, welches HG in Frage kommt.

    Mit der Begründung CI (rechts) ist keine Leistung der RV. Dabei kam es meiner Meinung nach noch zu einer Verletzung des Datenschutzes.

    Widerspruch dazu ist raus.

    Mal sehen was da als Antwort kommt.

    Rechts: 21.08.19 OP Cochlear 622 EA 23.09.19 N7

    Links: noch HG Aquaris 501 in Planung Resound Enzo 3D oder ICP BTE 16 P G5

  • ja 70% ist doch schon super.Ich habe noch 60 % aber werde wenn ich ein CI bekommen ein Verschlimmerung beantragen weil ich auch noch Seh Probleme habe. Das Erschöffung nicht mit bewertet wird ist normal. Das ist eben die mehr belastung die wir durch das hören haben.Du kannst nur evt. durch Pyhsische belastung mehr bekommen aber dann brauchst du ein guten Artzt wo du regelmässig hin gehst. Ich habe ein gefunden. viel glück noch.