Erstaanpassung Re / LI ( Bosenbergklinik Sankt Wendel

  • Hallo,

    hier Mal eine kurze Berichterstattung über meine Erstanpassung.



    Die Anreise bzw. das Eintreffen war etwas doof, die Rezeption hatte geschlossen und der Ansprechpartner auf Station hatte keine Unterlagen für mich was sonst der Fall ist wenn die Rezeption geschlossen ist.


    Montag morgen dann meinen Terminplan für die Woche abgeholt und mich gewundert das es nur ein paar Termine sind

    ( je 5 zur Einstellung, Logopädie und dann noch je eine Technische, audiologisch Beratung, einen Kurzbesuch bei HNO Dr. Und zum Abschluss einen Hörtest.


    Die Inbetriebnahme der CI war völlig unspektakulär und ich hörte und verstand zu meinen verwundern von Anfang an :]


    Unterbringung ist während der Erstanpassung ( auch zur Blockwoche ) nicht in der Bosenbergklinik sondern in einem Hotel etwa 500 Meter unterhalb der Klinik. Frühstück und Abendessen gibts im Hotel und das Mittagessen ( nicht für Gourmets aber okay ) in der Kantine der Klinik.


    Die Klinik ist recht ab vom Schuss, der ÖPNV ist lächerlich der Bus fährt alle 2 Stunden, wer einigermaßen gut zu Fuß ist, ist in 10 Minuten zu Fuß in der Stadt zurück braucht fast die doppelte Zeit.


    Ich bin völlig begeistert also nicht unbedingt wegen der Klinik ( die Erfüllte ihren Zweck ) aber ich höre ;)


    Stephan

  • Hallo fe_bart  

    Die Inbetriebnahme der CI war völlig unspektakulär und ich hörte und verstand zu meinen verwundern von Anfang an :]

    Das ist doch ein toller Beginn deiner Hörreise. :thumbup::)
    Und 5 Einstellungstermine in diesem kurzen Zeitraum??? 8|

    Gruss Flocke

    Wer durch des Argwohn Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut. (Wilhelm Busch)



    schleichende, an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit seid 40 Jahren, beids.
    rechts:AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 04/2017, EA 05/2017
    Links: AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 05/2018, EA 06/2018
    BWZK Koblenz.

  • Hallo,


    ein super Start 👍.


    Bei Sohni hat in der Erstanpassungswoche zwar auch jeden Morgen der Audiologe „drauf geschaut“ aber nicht immer was verstellt. Eigentlich nur zwei mal ( am ersten und am vorletzten Tag). Und in der Rehawoche wird auch nur einmal etwas verbessert und das wars. Ok, wenn jemand Probleme hat, dann schon öfter.


    Na ich wünsche dir jedenfalls weiter gute Hörerlebnisse.


    VG Fibi

    Sohn (16 Jahre) rechts HG von Oticon bei hochgradiger SH

    links CI von Cochlear - OP am 04.05.2018 / EA 18.06.2018

  • Hallo fe_bart

    Das ist doch ein toller Beginn deiner Hörreise. :thumbup::)
    Und 5 Einstellungstermine in diesem kurzen Zeitraum??? 8|

    Gruss Flocke

    Moin Flocke,

    ich hatte in den 4 Tagen meiner EA auch 5 Anpassungen.


    fe_bart

    weiterhin viel Erfolg bei deiner Hörreise :thumbup:

  • Stephan: Ja, in St. Wendel macht man das so :). Der Vorteil der häufigen Anpassungen und anschliessenden Hörtests ist, dass man relativ schnelle Anfangsfortschritte macht. Der Nachteil ist, dass man sich irgendwie nicht so in seinem eigenen Tempo einschwingen kann mit den Höreindrücken, die so einprasseln anfangs.


    Aber keine Sorge, die Audiologen achten schon darauf, dass Dir das nicht zu viel wird. Die Klinik ist leider etwas weg vom Schuss, das ist wahr. Ich war über 8 Wochen dort und das war schon ein gewaltiger Schritt für mich mit der Hörerei, als ich da wieder raus kam. Bei mir ging es aber eher um eine Reha nach einer Hörnerv-Überreizung, die dort wieder gerade gebogen wurde.

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


    ____________________________________


    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

  • Stephan: Ja, in St. Wendel macht man das so :). Der Vorteil der häufigen Anpassungen und anschliessenden Hörtests ist, dass man relativ schnelle Anfangsfortschritte macht. Der Nachteil ist, dass man sich irgendwie nicht so in seinem eigenen Tempo einschwingen kann mit den Höreindrücken, die so einprasseln anfangs.


    Aber keine Sorge, die Audiologen achten schon darauf, dass Dir das nicht zu viel wird. Die Klinik ist leider etwas weg vom Schuss, das ist wahr. Ich war über 8 Wochen dort und das war schon ein gewaltiger Schritt für mich mit der Hörerei, als ich da wieder raus kam. Bei mir ging es aber eher um eine Reha nach einer Hörnerv-Überreizung, die dort wieder gerade gebogen wurde.

    In meinem Fall war das Tempo ja OKAY, am letzten Tag war ist etwas zu optimistisch mit der Einstellung und ich musst zuhause erstmal Volumen auf 6 auf 1 stellen, das hab ich aber Tag für Tag wieder langsam zurückgestellt.


    Musik ist leider nur schwer erträglich, selbst Sachen die ich selbst geschrieben und gespielt hab hören sich fremd an. Gitarre ist auf einmal ein ganz anderes Instrument, aber da muss man geduldig sein und darf von sich nicht Zuviel auf einmal erwarten.

  • Die Klinik ist recht ab vom Schuss, der ÖPNV ist lächerlich der Bus fährt alle 2 Stunden, wer einigermaßen gut zu Fuß ist, ist in 10 Minuten zu Fuß in der Stadt zurück braucht fast die doppelte Zeit.

    Das haben Reha-Kliniken nun mal "an sich" .... mitunter ziemlich weit weg vom Schuß... :) Das kenne ich von meinen bisherigen zwei Kuren aus anderen Gründen zur Genüge. Wohl dem, der noch hrichtig "loofen" kann.


    Ansonsten wünsche ich weiterhin ne jute Hörreise! :)

  • Aber man kann das auch als "Terrain-Training" einbauen - so wird das in St. Wendel genannt ;).


    Stephan: Was die Musik angeht: Mit einem bekannten Instrument Bekanntes spielen, ist ein guter Beginn - und die Herangehensweise mit Geduld und niederer Anfangs-Erwartung ist genau richtig. Du wirst sehen, das wird besser werden - wohl nicht mehr so ganz wie früher, aber was ist schon wie früher ;).

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


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    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.