Frage zur Trockenbox

  • Ich finde es gut, dass Ihr die Temperaturen mit Thermometern gemessen habt.


    Die Sprachprozessoren des Cochlear N6-Systems sollten laut Bedienungsanleitung nicht mehr als +50° im Ruhezustand (+40° im Betriebszustand) ausgesetzt werden. Insofern liegen alle Werte im grünen Bereich und erst darüber liegende Temperaturwerte könnten sich negativ auswirken.

  • Ich war ziemlich erschrocken das es so warm darin wird, darum das zweite Thermometer :) Und das Nikita auch diesen Wert hat aber diese Temperatur im grünen Bereich liegt, beruhigt mich.
    JochenPankow danke für die Erklärung. Mir kam da in Erinnerung das dieser Moler in Dänemark abgebaut wird und dann in der Weiterverabeitung wohl auch zu Katzenstreu wird.
    Gruss Flocke

    Wer durch des Argwohn Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut. (Wilhelm Busch)



    schleichende, an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit seid 40 Jahren, beids.
    rechts:AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 04/2017, EA 05/2017
    Links: AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 05/2018, EA 06/2018
    BWZK Koblenz.

  • Lt. einer Mail vom COCHLEAR-Kundenservice soll die dry&store Trockenbos eine Betriebstemperaturvon 36-40 grad erreichen. Meine wird ja gefühlt heißer. Messen konnte ich noch nicht.

    durch Masernerkrankung im Kleinkindalter progrediente Schwerhörigkeit beidseits, rapide Verschlechterung in letzten Jahren,

    li: HG Siemens Motion P, re: CI - Cochlear CI522+N7, OP: 30.1.2018, EA: 12.3.2018(Kanso), 2.5.2018 (N7)

  • Hallo,

    Bei meiner Trockenbox von Cochlear steht, sie erreicht maximal 50°C, und das ist ok.

    Manche Heizkissen, die flachen, leichten für HG, ereichen bis zu 60°C, deswegen waren die nie eine Option für mich auf Reisen z.B.

  • Moin,


    ich habe mal einen von meinen PT 100 letzte Nacht reingehängt. Die Auswertung ergab, dass das Gerät etwa 7:30 h bei einer Maximaltemperatur von 34,7 Grad gelaufen ist. Ich nehme alle 10 min einen Temperaturwert, der abgespeichert wird (siehe auch die PDF im Anhang). Max.3-5 Grad würd ich noch drauflegen, da das Gehäuse wg.der Fühlerleitung nicht ganz geschlossen werden konnte


    Ich hatte keine Heizung erwartet, aber wir haben ja von Jochen gelernt, dass dieses spezielle Trockenmittel Wärme benötigt


    LG KonradTrockengerät.pdf

  • Konrad

    Nett von Dir, dass Du auch einen Test unternommen hast. Leider konnte der Deckel, wegen der Kabelverbindung des Sensors nicht geschlossen werden und das stört die Luftzirkulation im Gehäuse. Deshalb halte ich es für zu spekulativ, einfach 3 bis 5 Grad den gemessenen Werten hinzuzudenken.


    Dieser Umstand hatte mich davon abgehalten, selbst einen Test zu machen, weil meine Thermometer ebenfalls verkabelte Sensoren haben und keine bessere Alternative da war.

  • Hallo Audi,


    Leider konnte der Deckel, wegen der Kabelverbindung des Sensors nicht geschlossen werden und das stört die Luftzirkulation im Gehäuse

    Wir sprechen hier von einem Luftspalt < 1mm, an dem dem Angelpunkt entgegen gesetzten Ende der Box, da die Litzen ja keinen großen Querschnitt haben (4 nebeneinander). Der PT100 selber ist ja ziemlich klein und leicht, mittig "schwebend" platziert.


    Meine (persönliche) Interpretation ist:

    - Steilheit beim Ein-/Ausschalten hoch: < 20 Min.zum Erreichen der jeweiligen Endtemperatur

    - Schwankungsbreite bei eingeschaltetem Gerät 34,3...34.7 Grad


    Für mich sieht das nach einem stabilen System aus, bei dem der Einfluss durch die einzuführenden Litzen usw."überschaubar" ist.


    Für ein richtig korrektes Statement müssten wir ja außerdem noch einige andere Sachen betrachten wie z.B.: Genauigkeit des PT100, Toleranz der Auswerteeinheit, Umgebungsbedingungen, ...


    LG Konrad

  • Hallo ihr Lieben,


    sorry, dass ich mich erst jetzt melde, hatte einiges um die Ohren die letzte Zeit. Aber vielen Dank euch für die tollen Antworten! :)


    Also ich gehe jetzt auch erstmal davon aus, dass ich beim 2. CI auch eine Trockenbox erhalten werde, die zur Grundausstattung bekomme.

    Aber ich werde es auf jedenfall im Hörzentrum alles abklären, wenn ich dann die Erstanpassung vom 2. CI habe. ;):thumbup:


    Selbst mehrmaliges Drücken des Tasters hat bei mir nichts bewirkt, leider...



    Liebe Grüße Janina :)

  • Hallo Konrad,


    flache Litzen sind natürlich noch besser als meine runden Kabel, die circa 3mm dick sind und der Hinweis mit den anderen Sachen, die noch zu berücksichtigen sind, ist nicht von der Hand zu weisen. In manchen Wohnungen kann es, gerade zu dieser Jahreszeit, leicht mal etwas wärmer werden, als in anderen. Und Thermometer sind nicht unbedingt genau, wie ich gerade beispielhaft in meinem Zimmer ablesen kann: Zwei analoge Thermometer zeigen 22° und 24° an, zwei digitale 22,4° und 23°/23,2°.


    Trotz allem würde mich der Luftspalt stören. Schaut man sich den Luftkreislauf der Zephyr an, dann kann man sehen, dass der Lüfter am Boden die Luft ansaugt und das tut er dann auch durch den Schlitz mit der kühleren Außenluft.


    LG Florian


    [Blocked Image: https://www.dcig-forum.de/pic/zep5.jpg]
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    Edit: Den Luftspalt abzukleben, das wäre eine Möglichkeit, die mir nachträglich einfiel.

  • Moin Florian,


    Und Thermometer sind nicht unbedingt genau, wie ich gerade beispielhaft in meinem Zimmer ablesen kann: Zwei analoge Thermometer zeigen 22° und 24° an, zwei digitale 22,4° und 23°/23,2°

    Haushaltsthermometer sind ziemlich ungenau, egal ob analog, oder digital. Da kommt's aber auch nicht auf 2 oder 3 Grad hin oder her an, denn das interessiert niemand. Wenn Du mit denen messen willst, ist der Luftspalt in gewissem Rahmen nicht das schwächste Glied, es sei denn, Du lässt den Deckel ganz weg


    Mein Aufbau ist mit PT100 (Toleranzen sind per Wikipedia abrufbar) und einer Simatic mit dezentraler ET200S (mit den Stichworten findest Du auch hiervon die Fehlergrenzen). Praktisch habe ich festgestellt, dass PT100 verschiedener Hersteller in verschiedenen "Gehäusen" direkt nebeneinander positioniert den gleichen Verlauf +/-0,2 Grad liefern. Das über längere Zeit, alle 10 Min.1 Wert, wie weiter oben schon beschrieben. Die Reproduzierbarkeit ist für mich persönlich wichtig


    Den Luftspalt abzukleben, das wäre eine Möglichkeit, die mir nachträglich einfiel.

    Den Luftspalt < 1mm habe ich akzeptiert, da ich mir das Gehäuse nicht mit Kleberresten "versauen" wollte -> Aufwand/Nutzen. Alternativ könnte man noch einen "Wollschlüpfer" um das Gerät drum spannen, dann sieht man definitiv, ob da eine 2-Punkt-Regelung o.Ä.funktioniert.


    Meine Intention war

    - Nachweis, dass das Teil eine definierte Zeit läuft

    - Keine signifikanten Temperaturschwankungen während der Laufdauer

    - die maximale Temperatur ermitteln


    Das alles natürlich nur für mein individuelles Gerät. Für andere gelten meine Feststellungen selbstredend nicht.


    Interessant wäre die Möglichkeit zu erörtern, welche Auswirkung defekte oder außerhalb der Toleranz (nach langjährigem Gebrauch) liegende Trockengeräte die Lebensdauer unserer Gerätschaft Prozessor/Übertrager/Übertragerkabel beeinträchtigt. Immer wieder lese ich hier von verhärteten Kabeln, T-Mics, ... , die ihren Geist aufgeben. Das ist der Gedanke, der sich mir gerade aufdrängt, da ein defektes Gerät nicht sofort erkannt werden kann.


    LG Konrad