• Zugfestigkeit hat er nicht demonstriert, aber wie das Kabel von SP und Headset getrennt werden soll.


    Wie man auf dem angehängten Bild (Quelle Oticon) unten schön sehen kann, sind die Kabelenden so gut wie nicht greifbar. Auf dem zweiten Bild (Quelle Oticon) ist aber zu erkennen, dass die Zugentlastung deutlich größer ist und von SP bzw. Headset zum Teil aufgenommen wird.


    Nach Bedienungsanleitung (Seite 16) soll man das Kabel um einen Finger wickeln und ziehen ... und dafür braucht es schon einen deutlichen Ruck. Das traut man sich erstmal gar nicht, denn die Kabel sind extrem dünn und sehr weich/flexibel.


    Dieses Vorgehen dürfte bei allen anderen Herstellern ganz sicher Defekte provozieren. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Oticon-Lösung auf Dauer bewährt.

  • Hallo Maho68,


    ich hatte vor einem Jahr auch AB und Oticon als Favoriten ausgemacht. Den Ausschlag für Oticon hat die Tatsache gegeben, dass der Tragekomfort ungleich höher war. Es hat einfach sofort gepasst. Und gegen den AB-Prozessor, der nur sehr schlecht am Ohr gesessen hat, sah es auch viel dezenter aus.

    Ich kann ehrlich keinen technischen Rat geben - ich vertraue auf die Aussagen, dass alle Fabrikate technisch ausgereift sind, und dass es sehr viel mehr auf das individuelle Lernen der jeweiligen Träger ankommt. Von Design, Handhabung und Tragekomfort bin ich voll mit meinem Neuro2 zufrieden. Mit dem kleinen Akku komme ich fast durch den ganzen Tag (14-15 Stunden), die Ladestation hält drei weitere Akkus bereit. Im Alltag merke ich gar nicht, dass ich ein CI trage (ich meine am Kopf und am Ohr, vom Gehör her natürlich schon!), denn auch das äußere Gegenstück zum Implantat mit dem Magneten ist sehr kompakt und das Kabel sehr dezent und dennoch robust. Ich habe es von Anfang an den ganzen Tag getragen.

    Letztlich sind das aber subjektive Eindrücke. Vielleicht bist du anatomisch ganz anders gebaut und für dich ist AB genau das richtige. Ich kann nur raten: Unbedingt die Geräte vorher ausprobieren, und zwar alle in Frage kommenden Hersteller: in die Hand nehmen, nicht nur den Prozessor, sondern alle Komponenten. Bei mir war es ein großes Aha-Erlebnis, viele Geräte gleichzeitig auszuprobieren - hätte ich vorher nicht gedacht. Dadurch fiel die Entscheidung ganz leicht.

  • warum kann Oticon das Implantat auf 31 mm verkleinern 8) ? ist ja weniger Risiko für mein Kopf , ,d.h. kürzere OP


    mein momentaner Favorit AB hat immerhin ein 56 mm großes Implantat :/

    Du verstrickst Dich zu sehr in Details .... :) Das Risiko des Eingriffs wird nicht geringer, nur weil das Gehäuse des Implantats kleiner ist....


    Just my 2 Cents...

  • JochenPankow aha??

    Nèe im Érnst es musst das knochenbett nicht gefräst werden ,dass kann im unvermeidbaren Kopfunfällen schon relevant sein

    Ich werd mal meine Oberärztin zu Oticon Zti/Neuro 2 Fragen

    Da hier offenbar weñig Oticon CI Träger gibt,wäre mir das Oticon Produkt zu riskant.

    Ich denke Med El wird bei mir das Rennen machen:)überzeugt mich am meisten

    wohnhaft: Kreis Pinneberg(bei Hamburg)

    HNO Arzt Juhl/deichmann in HH eidelstedt

    ~mehr als 70 Hörstürze /Vestibularerkrankung bds.

  • Soweit ich weis wird aktuell bei allen Herstellern ein Knochenbett gefräst. Aufgrund der Fixierung mit Schrauben ist das Knochenbett bei Oticon wohl theoretisch nicht notwendig. Praktisch hat man anscheinend bessere Erfahrungen mit einem weniger tiefen Knochenbett gemacht.


    Inwiefern die Größe des Knochenbettes jetzt Einfluss auf die OP Risiken hat oder bei späteren Kopfverletzungen problematisch wird kann ich nicht bewerten. Vielleicht hat die Klinik dazu ja eine Meinung.