Batterien Contra Akku

  • Ich bin selbst schon mal ohne Hörhilfen, also taub, Auto gefahren. Aus meiner Sicht stellt das kein wirklich bedeutendes Problem dar, da dies vielmehr eine visuelle und motorische Sache ist.


    Trotzdem sollte die wohl einmalige Aktion von tele-nobbi jetzt nicht überbewertet werden, denn er sagt doch selbst, dass das keine glückliche Sache war. Umso besser ist; es blieb folgenlos. Für solche Aktionen ist es gut, wenn man einen Rastplatz anzusteuert.

  • Ich wollte hier echt kein Fass aufmachen... Eine einmalige Sache, und keine Möglichkeit damals, ein Rastplatz oder so anzufahren. Ich war in einem wichtigen Telefongespräch. Ohne HG und CI fahre ich sonst auch schon mal Auto. Geht auch.

    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich
    rechts: HG (zu nichts nutze...)
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    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Hallo, ich weiss jetzt gar nicht ob meine Frage hier so richtig passend ist, aber wollte jetzt nicht extra einen Thread eröffnen.


    Meine Frage:

    Bin seid Montag Besitzerin eines Sonnet.

    Heute früh habe ich Batterien zum erstmal wechseln müssen.

    Nachdem ich den SP aus der Trockenbox genommen hatte, wollte ich den SP anlegen und merkte, es kam kei Signal/Geräusch an, daher dachte ich mir, das müssen die Batterien sein.

    Allerdings habe ich weder ein akustisches Signal mitbekommen noch habe ich ein Blinken am SP bemerkt, dass die Batterien sich dem Ende neigen.

    Wie ist es bei euch?

    Woran erkennt ihr, dass ihr wechseln müsst?


    LG Caro

  • Bei mir kommt vorab ein kurzer, hoher Ton als Zeichen, daß innerhalb der nächsten halben Stunde die Batterien alle werden.

    Wie das beim Sonnet ist, weiß ich nicht.


    Bei Dir wäre es allerdings auch möglich, daß da zwar ein Ton ausgestoßen wurde, Du es aber noch nicht hören kannst, weil Du noch ganz am Anfang von Deiner Hörreise bist.



    Schönen Gruß

    Sheltie

  • Hallo Caro,

    es kommt alle 20Sekunden eine Anzahl an Tönen (obwohl ich es schon zigmal hörte, kann ich jetzt nicht genau sagen). Das geht so lange, bis die Batterien aufgeben, manchmal 10Minuten, gestern beim Sport mehr als 20Minuten. Überhören kann man das nicht.

    Heute früh ging es mir aber wie dir. Obwohl ich gestern Abend die Batterien wechselte und den SP auch noch einige Zeit trug, hörte ich nur einen kurzen Augenblick, auch beim zweiten Versuch, aber keinen Ton, dass die Batterien leer wären.

    Das war jetzt das zweite Mal, dass die Batterien nur so kurz hielten, sonst wechsle ich so alle drei Tage.

    Viele Grüße von Rita

    rechts taub nach Mittelohrentzündung Dez. 2016 mit Verlust des Gleichgewichtssinns

    Mi1200 SYNCHRONY von MED-EL SP Sonnet

    OP am 7.11.2017, EA 5./6.12.2017


    links normalhörend

  • Bei den N6-Sprachprozessoren ist es so, dass man die akustischen und optischen Signale einstellen kann und beim Sonnet ist das wahrscheinlich ebenfalls möglich. Steht dazu nichts in der Bedienungsanleitung? Bleiben die Zweifel, dann würde ich das CI-Zentrum fragen.

  • Bei meinen Sonnets gibt es einen Mehrfach-Pieps, der sich nach einigen Minuten wiederholt, bis die Batterien tatsächlich ihren Geist aufgeben. Dazu blinken dann noch die LEDs in Rot am Ohrhaken. Das sollte die Standardeinstellung sein. Die Batterien reichen bei mir ca. 2 bis 2 1/2 Tage, bei einer Tragezeit von ca. 14 bis 16 Stunden/Tag. Die Einstellungen lassen sich vom Audiologen bei der Anpassung verändern, diesen würde ich beim nächsten Termin darauf ansprechen.


    Ich hatte mich für den Batterie-Betrieb entschieden, weil dieser für mich planbarer ist. Gleichwohl habe ich aber noch keine Akkus selbst ausprobiert.

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


    ____________________________________


    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

  • Ich kann Rainer nur zustimmen. Auch ich habe, genau wie Du bei der ersten leisen Einstellung den Piepton noch nicht hören können und mich gewundert plötzlich offline zu sein. Mittlerweile bin ich lautstärkemäßig 4 Stufen hoch gekrabbelt und höre jetzt ein leises Zwitschern, ca 10 Minuten lang, bis die Batterie leer ist.

    LG von der immer noch sehr ungeduldigen Sabine.8o

  • Ich trage seit 2014 den Sonnet, das Blinksignal hab ich im CI Zentrum ausstellen lassen. Das akustische Signal, wie schon beschrieben, ein Mehrfach-Piepen in Abständen, ist bei mir nicht zu überhören. Ich hatte auch schon häufiger den Fall, dass die Battarien über Nacht leer waren. Da der SP dann nicht an ist, die Battarie sich aber trotzdem etwas entlädt, bekommt man natürlich in so einem Fall kein Signal. Ja, in seltenen Fällen hat man eine schlechte Charge erwischt und die Battarien halten nicht so lange wie gewöhnlich. Bei mir übrigens ca. 2,5 Tage.

  • Hallo Ihr Lieben,


    da ich in einem anderen Thread von Martina gefragt worden bin, warum ich die Hörfähigkeit mit Akkus besser finde, möchte ich in diesem Thread ausführlicher darüber berichten.


    Rechts trage ich ja meine unterschiedlichen Sprachprozessoren (seit 1990) schon relativ lange. Bei meiner Erstversorgung erhielt ich noch den Taschenprozessor. Wenn ich mich richtig zurückerinnere, benötigte ich hierfür 2 LR06 Batterien, die ich damals noch selbst bezahlt habe. Mit jedem Sprachprozessor war die Benutzung von Batterien empfehlenswerter. Seit 1990 kann ich mein Implantat uneingeschränkt nützen, darüber bin ich wirklich sehr glücklich, dass bisher keine Reimplantation anstand. Von der Klinik wurde immer suggeriert, dass in meinem Fall die Batterienversorgung zu empfehlen sei. Als ich mein linkes Ohr mit einem CI versorgen lies, war im Koffer das Aqua-Set. Wenn das Aqua-Set genützt wird, sind zwingend Akkus notwendig, da das Aqua-Set luft- und wasserdicht ist. Bekanntlich benötigen die Batterien zum Funktionieren Sauerstoff.


    Da mein rechtes Ohr mit einem Upgrade-Sprachprozessor versorgt ist, benötige dieser besonders viel Strom. Zur Info, mein Implantat rechts hat zwei Elektroden weniger, deswegen muss ich immer länger auf ein Upgrade warten, damit dieses Ohr versorgt werden kann. Als ich den N6 erhielt, sagte mein Techniker zuvor, dass ich unter Umständen nur 1 Stunde mit Batterien hören könnte. Gottseidank ist meine Map nicht so leistungsabhängig und das Elektodenbündel liegt nah genug am Hörnerven so dass ich mit Batterien so ca. 14 Stunden zurecht kam.


    Bis zu diesem Jahr habe ich hierfür eine Lösung vor mich hergeschoben. Mein Ehemann drängte mich, eine Lösung hierfür zu finden, da er gerne mit mir Kajak fährt. Bisher sind wir nur auf Seen zusammengefahren, und ich war auf dem Boot immer ohne Sprachprozessor, und damit ohne Gehör unterwegs, da ich einen Wasserunfall mit dem Sprachprozessor vermeiden wollte. Auf den Flüssen wollte er mich nicht mitnehmen, da ich ja ohne Gehör keine Warnsignale der größeren Schiffe wahrnehmen kann. Außerdem konnten wir uns während einer Kajakfahrt nie unterhalten.


    Also setzte ich mich mit Cochlear in Verbindung, wie ich ein Akku-Set von der KK finanziert bekomme. Mir wurde empfohlen, hierfür ein Rezept von meiner HNO-Ärztin zu holen, in dem implizite stand, dass die Nutzung von Akkus ausschließlich für den Wassersport gedacht seien. Relativ schnell bekam ich einen positiven Bescheid der KK für die Versorgung von Akkus. Ich rief Cochlear an, um ihnen Bescheid zu geben, dabei gab mir eine andere Mitarbeiterin die Info, dass damit die Batterienversorgung gekappt wird. Um die Batterienversorgung nicht zu gefährden, rief ich bei der KK an. Hier wurde mir bestätigt, dass es eine Entweder/Oder-Entscheidung ist. Da stand ich wieder am Anfang, das Akku-Set wollte ich auf keinen Fall selbstfinanzieren. Nur für den Wassersport wäre es eine zu teuere Angelegenheit geworden. Bis ich auf die Idee kam, bei der KK nachzufragen, ob ich mich ohrweise auf eine Versorgung festlegen darf. Und siehe da, das ist das Schlupfloch. Jeder von uns kann festlegen, wie ein Sprachprozessor versorgt werden kann. Rechts konnte ich damit die Batterienversorgung aufrecht erhalten, und links durfte ich den Akku wählen.


    So wurde dann das Akku-Set bestellt. Voller Neugier probierte ich gleich die Akkus auf beiden Seiten aus, und war wirklich angenehm überrascht, wie lange diese hielten, auch an meiner sogenannten Upgrade-Seite. Parallel stellte ich fest, dass ich auf meiner dominanten (rechtes Ohr) Seite mit Akkus deutlich besser hörte. Das erklärt sich bei mir so, dass der Spannungsabfall der Leistung von den Batterien bei meinem Upgrade-Sprachprozessor relativ schnell vorhanden ist. Das Hören mit den Akkus ist für mich viel klarer und wärmer, mit Batterien höre ich gedämpfter, fast wie durch Watte. Vorher war mir gar nicht klar, dass dieses gedämpfte Hören mit der Batteriennutzung zusammenhängen könnte. Hier an dieser Stelle muss ich aber klarstellen, dass die meisten von Euch wesentlich jüngere und auch aktuellere Sprachprozessoren tragen. Es kann gut sein, dass dieses Phänomen bei Euch gar nicht vorhanden ist, sondern wirklich auf mein altes Implantat zurückzuführen ist.


    Ich persönlich finde nun die Akkus wesentlich praktikabler, der Wechsel ist vollkommen unkompliziert und deutlich schneller. Das Aufladen vergaß ich bisher noch kein einziges Mal. In der heutigen Zeit muss so manches Gerät (Smartphone, Tablet, Laptop, und auch die Fernbedienung und das Zubehör für den Sprachprozessor dauernd an Stromnetz. Der Umweltaspekt ist auch zu erwähnen.


    Mein Batterienabo habe ich nun ausgesetzt. Ich warte noch ein halbes Jahr, um eventuelle Nachteile vom Akku festzustellen. Wenn nicht, dann werde ich auch bei dem anderem Ohr auf Akkubetrieb umschwenken.


    Ganz lieber Gruß


    Karin

    rechts: von Kindheit an mittel- bis hochgradig schwerhörig, letzter Hörsturz mit 22 Jahren verursachte totale Taubheit.

    Juli 1990: in Hannover CI-Operation, aktuell Nucleus 6, CP920


    links: geburtstaub, Juli 2017: in München-Großhadern CI-Operation, EA: 07.08.17, aktuell Nucleus 6, CP920

  • Liebe Karin,

    Vielen Dank für diese ausführliche Schilderung!

    Ich neige zu der Ansicht, dass dein besseres Hören mit Akkus auf das alte Implantat zurückzuführen ist.

    Für dich ist die jetzige Versorgung ein Glücksfall :)


    Greetz,

    Martina

  • Liebe Karin,


    auch ich danke für dein Bericht!


    Daß die Batteriespannung Einfluß auf den Betrieb des Prozessors hat, halte ich für möglich. Die Spannungsangaben der Batterien und Akkus beziehen sich auf die Leerlaufspannungen, das heißt, es ist die Spannung, die man mißt, während die Batterie nicht angeschlossen ist (Leerlauf). Die Betriebsspannung ist generell etwas niedriger und fällt mit zunehmender Entladung immer ein klein wenig ab (im unteren Millivoltbereich), bis sie kurz vor dem entladenen Zustand schlagartig gegen 0 V abfällt.


    Im Betrieb dürfte die Betriebsspannung je nach Last und Dauer mehr oder weniger einbrechen. Batterien haben auch eine gewisse Trägheit zur Bereitstellung der Ströme. Meiner Vermutung nach dürfte die Schwankungen im Millisekundenbereich liegen. Das Gehirn ist aber in der Lage, in dieser kurzen Zeit Signale zu unterscheiden. Leider kann ich diese These nicht überprüfen, weshalb ich sie stehen lasse.


    Der größte Unterschied ist die bereitgestellte Spannung. Mit zwei Zink-Luft-Batterien liegen am Prozessor 2,8 V an, mit einem Lithium-Ionen-Akku dagegen 3,4 V.

    Leider weiß ich nicht, welche Spannung die Prozessoren wirklich benötigen, um betriebsfähig zu sein. Ich schätze, sie liegt bei etwa 2,5 V. Sie ist außerdem herstellerabhängig. Wie auch immer, wenn die Batteriespannung knapp über der nötigen Betriebsspannung liegt, kann der Prozessor offenbar nicht mehr mit der nötigen Leistung arbeiten. Genauere Infos wird man nur von den Herstellern kriegen und ob sie sie geben, ist fraglich.

    Akkus bieten meiner Meinung nach die größere Spannungsreserven im Falle von Spannungsschwankungen und höhere Lasten. Ein weiterer Vorteil ist, daß man auf langen Reisen weniger zu schleppen hat. Und wer Speicherbanks nutzt, kann die Akkus auch damit aufladen, USB-Anschluß vorausgesetzt. ;)


    Für Leute, die die kurze Laufzeiten der Akkus gegenüber der Batterien kritisieren:

    Daß die Akkus nicht so lange laufen können wie die Batterien, ist insofern irrelevant, solange man mit dem Akku gut durch den Tag kommt und sie über Nacht aufladen kann. Nur wenn die Akkus am Tag gewechselt werden müssen, ist die Kritik in Ordnung, sofern die Akkus relativ neu sind.



    Herzliche Grüße,
    Bernd

    Links: CI - HiRes 90K Advantage Med Scale - 21.10.2015 / EA: 23.11.2015 - Naida CI Q90 (Upgrade 11.10.2016)
    Rechts: CI - HiRes 90K Advantage Med Scale - 02.09.2016 / EA: 10.10.2016 - Naida CI Q90
    Uni-Klinik Freiburg

  • Hallo,

    was soll denn am Akkuwechsel über Tag kompliziert sein?

    Das dauert bei mir nur ein paar Sekunden.


    Grüße

    eOhr

    rechts seit Sept.2010 AB Harmony, EA Okt. 2010 MHH, seit Okt. 2013 Naida CI Q 70.
    links Phonak HG mit Anbindung an ComPilot.

  • Moin,


    ich habe einen 110er und zwei 170er, die ich rundum nutze. Beim 110er wirds tagsüber knapp, wenn ich länger unterwegs bin. Da nutze ich dann lieber die 170er, die ca.16 Stunden bei mir laufen.


    Ich führe auch grundsätzlich keinen Ersatzakku mit, das Mitführen wäre mir lästig. Da stimme ich BerLin71 zu.


    Aber als SSD ist da der Leidensdruck auch nicht sooo hoch. Wenn das CI mal ausfallen würde wg.der Akkus, habe ich ja noch das andere Ohr


    LG Konrad


    P.S.: Meine Akkus sind nun 2, bzw.3 Jahre alt. Kapazitätseinbussen habe ich bis jetzt noch nicht feststellen können

    links: CI - HiRes 90K Advantage Mid Scale - 17.03.16 / EA: 14.04.16 - Naida CI Q90


    rechts: "normal" hörend

  • Bleibe lieber bei Batterien, da ich oft 16 Stunden oder mehr arbeite oder wach bin.


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich
    rechts: HG (zu nichts nutze...)
    --------------------------------
    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Hallo Norbert,


    das kann ich auch nachvollziehen, da die Akkus von MedEL recht schwach auf der Brust sind.


    Für mich war es auch äußerst wichtig, dass die Akkus wenigstens einen ganzen Tag halten.


    Lieber Gruß


    Karin

    rechts: von Kindheit an mittel- bis hochgradig schwerhörig, letzter Hörsturz mit 22 Jahren verursachte totale Taubheit.

    Juli 1990: in Hannover CI-Operation, aktuell Nucleus 6, CP920


    links: geburtstaub, Juli 2017: in München-Großhadern CI-Operation, EA: 07.08.17, aktuell Nucleus 6, CP920

  • Die Frage ob ich mit den Akkus besser höre als mit Batterien habe ich mir auch gerade gestellt. Ich empfinde es nämlich auch als so.

    Seit Dezember war ich nur mit den grossen Akkus unterwegs und letzte Woche habe ich wegen einer Auslandsreise auf Batterien umgestellt und finde es hört sich anders an, mit den Akkus ist es besser, dachte aber es ist nur ein Bauchgefühl. Ich werde aber ab sofort auch für den Urlaub die Akkus mitnehmen.

    li normal hörend

    re taub nach chronischen MOE im Kindesalter, nun Cochlear N6 OP 8.2.18 EA am 8.3.18

  • Liebe Nikita,


    das ist für mich sehr interessant, dass Du die gleichen Empfindungen hast. Mich würde sehr interessieren, wie sich für Dich der Unterschied anhört. Kannst Du das vielleicht etwas näher beschreiben.


    Ich finde das Hören mit Akkus soviel klarer und deutlicher. Ursprünglich dachte ich, dass der Unterschied auf mein altes Implantat zurückzuführen sei. Jedoch bist Du ja erst seit kurzem, CI-Trägerin und hörst auch den Unterschied zwischen Akkus und Batterien. Das gedämpfte Hören mit den Batterien ist nun bei vollkommen weg. Bernd hat eigentlich ganz gut beschrieben, dass die Batteriespannung eine andere ist, als von den Akkus. Rein physikalisch gesehen, ist der für uns hörbare Unterschied erklärbar.


    Du trägst ja mittlerweile, so wie ich, den N6. Ich wollte auch alleine wegen den Mikrophonen keinen Kanso, diese sitzen viel zu weit hinten am Kopf nach meinen Bedürfnissen. Wenn der Operateur erfahren ist, wird er den Magneten dementsprechend positionieren. Bei einem Klassentreffen habe ich den Rondo von einem Klassenkameraden beim Begrüßen in die Wiese gepfeffert. Wir sind dann krabbelnd auf der Suche nach dem Rondo gewesen. Gottseidank fanden wir ihn....Zudem finde ich, dass der N6 einfach stabiler auf dem Ohr anliegt. Dir ging es ja eigentlich eher um die bessere Hörqualität des N6. Ich freue mich sehr für Dich, dass Du nach 30jähriger Taubheit so gut mit dem CI zurechtkommst.


    Ganz lieber Gruß von mir


    Karin

    rechts: von Kindheit an mittel- bis hochgradig schwerhörig, letzter Hörsturz mit 22 Jahren verursachte totale Taubheit.

    Juli 1990: in Hannover CI-Operation, aktuell Nucleus 6, CP920


    links: geburtstaub, Juli 2017: in München-Großhadern CI-Operation, EA: 07.08.17, aktuell Nucleus 6, CP920

    Edited once, last by KarinLa ().

  • Huhu,


    ich bin ja auch schon seit mehr als 10 Jahren mit dem Ci versorgt. Bisher gab es für mich bei AB immer nur Akkus, allerdings halten die bei mir nie so lange wie sie nach Hersteller sollten -- die 230er halten bei mir ca. 10 Stunden, die 170 ca. 7 Stunden und die 110er ca. 4.5-5 Stunden.
    Batterien waren bei mir immer "not recommend" -- nicht empfehlenswert. Ich habe dies jedoch mal mit dem Batteriefach getestet.
    Normale Hörgerätebatterien in der entsprechenden Größe halten gerade mal 5 Minuten, die Power One Implantat Plus immerhin 2-3 Stunden. Nun weiss ich zumindest, was "nicht empfehlenswert" heisst... und wechsel täglich 2-3 Mal die Akkus (je nachdem, welche ich nutze).


    Grüße,

    Miriam