Hat die Anzahl der aktiven Elektroden Einfluß auf das Hören lernen?

  • Hi caseyblue,


    gute Frage. Bei mir wurde bei der letzten Reha die "höchste" ausgeschaltet, da ich mit der immer schon Schwierigkeiten hatte. Da ich subjektiv keinen Unterschied feststellen konnte, hab ich da zunächst mal nicht weiter geforscht.
    Allerdings hatte ich mir zur nächsten Reha durchaus vorgenommen, das Ganze mit einem Onlinefrequenzgenerator zu testen.


    Das kannst Du auch selber tun, es gibt da einige im Netz. Die lassen sich steuern, oder als Rampe ausführen. Ich achte da immer drauf, dass die Lautstärke nicht/wenig schwankt, ebenso auf die max.Frequenz von 8000Hz.


    Ich mach das die Woche mal, da ich eh daheim bin (induktiv mit ComPilot).


    Mit den Onlinegeneratoren kann man das objektiv feststellen. Es sagt einem aber keiner ;-)


    LG Konrad

  • Also bei mir wurde auch die höchste Elektrode abgestellt wegen Missempfindungen und man sagte mir das es keinerlei Auswirkungen hätte. Lange habe ich das bezweifelt aber mein jetziger Hörststus lässt vermuten das dem so ist.
    Ich höre immer besser und natürlicher. Mach Dir also keine Gedanken deswegen. Wichtig ist nur üben, üben, üben und geduldig sein.


    Ganz lieben Gruss Babsy 8)

  • Hallo Konrad,



    wie willst Du das mit Sinustönen testen?


    Ein CI wird für einen bestimmten Frequenzbereich eingestellt.
    Sagen wir mal von 150 Herz bis 8000 Hz.


    Dieser Frequenzbereich wird auf die zur Verfügung stehenden Elektroden in unterschiedlich breite Frequenzbänder aufgeteilt.
    Fällt eine Elektrode aus, so werden die Bänder auf die restlichen Elektroden neu verteilt.
    Das heißt, dass die Bänder der Elektroden dann etwas breiter werden. (Macht in die Software automatisch)


    Mit der maximal hörbaren Tonhöhe hat das nichts zu tun, da der eingestellte Frequenzbereich von 150 bis 8000Hz erhalten bleibt.


    Gruß
    Schera

  • Hallo Ilona,
    eigene Erfahrung habe ich nicht (selbst trage ich ja kein CI und bei meinem Sohn funktionieren noch alle 44 (2x22) Elektroden). In der Reha habe ich aber einen Jungen getroffen, der Anfang des Jahres reimplantiert wurde, weil 4 von 12 Elektroden (Medel) ausgefallen waren. Ob das jetzt aber daran lag, dass er deshalb die hohen Töne (die äußeren 4 Elektroden waren betroffen) nicht mehr gehört hat oder ob die Bandbreite, wie Schera schreibt, dann doch zu groß wurde, weiß ich nicht. Und inwiefern die Tatsache, dass er noch recht jung war (ca. 5 Jahre) und noch im Spracherwerb war/ist, für die Entscheidung zur Reimplantation mit ausschlaggebend war, weiß ich auch nicht.
    Das muss ja aber bei dir nicht so sein (und bei dir hat der Ausfall bzw. das Abschalten der Elektroden ja auch andere Ursachen)
    Vielleicht reichen 10 oder 11 von 16 Elektroden ja wirklich aus für gute Hörerfolge :) . Ich drücke dir ganz, ganz fest die Daumen!
    Wie sieht denn die Hörkurve aus?
    Viele Grüße
    Katja

  • Hallo Ilona,


    bei mir sind auch einige Elektroden ausgeschaltet. ich habe den Überblick verloren, welche es sind. Auf jeden Fall die höchsten Zwei, da wurde mir immer schwindelig und welche in der Mitte. "Meine" Audiologen haben schon öfter gesagt, dass man auch mit nur sechs Elektroden ein gutes Ergebnis haben kann, drunter sollte es aber nicht gehen. Bei sehr vielen Leuten, sind nicht alle Elektroden aktiviert.


    Mit Gruss
    Christine

  • Hi Schera

    wie willst Du das mit Sinustönen testen?

    man kann natürlich in den ComPilot Sinusschwingungen mit unterschiedlicher Amplitude und Frequenz übertragen. Die Frequenz kann man an der Anzeige ablesen, und ebenso gut kann man das Ergebnis "hören", und sich eine Meinung über die Qualität bilden.


    Das heißt, dass die Bänder der Elektroden dann etwas breiter werden. (Macht in die Software automatisch)

    Genau das gilt es ja zu prüfen. Man muss nicht alles glauben, was irgendwo geschrieben steht. Interessant werden dann auch die "Amplitudentäler" zwischen 2 Elektroden.

    Mit der maximal hörbaren Tonhöhe hat das nichts zu tun, da der eingestellte Frequenzbereich von 150 bis 8000Hz erhalten bleibt.

    Ich weiß, dass die max.Frequenz 8kHz beträgt, stimmt(e) sogar ziemlich genau. Ob das aber mit der abgeschalteten "höchsten" Elektrode auch noch so ist, kann man auch behaupten, aber ist das wirklich so?. Ich bin Systemtester, und somit von Berufswegen schon darauf aus, aufgestellte Behauptungen anzuzweifeln, bis ich die selber verifiziert habe.


    LG Konrad

  • Bei mir sind auf der Med el Seite 2 Elektroden ausgeschalten, weil die einen Wackler haben, 12 und 8. Ich hatte mal kurz das vergnügen das alle 12 Elektroden gingen, ich empfand den klang harmonischer und auch das verstehen war für mich subjektiv besser. Ob es das auch wirklich war weiß ich nicht den die beiden Elektroden hielten nur 10min durch, daher gab es kein Hörtest.


    Ich denke das man auch mit weniger Eltkroden ein gutes verstehen haben kann, nur denke ich auch das es darauf ankommt welche Betroffen sind.



    Mit 6 aktiven Elektroden etwas zuverstehen stell ich mir schwer vor und vom klang her schon grausam. Wenn man sich überlegt das man ja das gesamte Spektrum der Frequenzen dann nur auf Elektroden quetsch.


    Konrad
    Ich kenne jetzt diese frequenz nicht die ich auf der Cochlear seite mit 22 aktiven Elektroden nicht gehört habe, aber seit dem das die 22 und die 21 deaktiviert sind höre ich diesen Tonn der sehr hoch ist.

    MedEl Synchrony -Sonnet CI 30.9.2014
    EA 27.10.2014
    links. Cochlear 512 10.11.2010
    EA 6.12.2010
    re-implantation 9.5.2011
    EA 14.6.2011

  • Moin Franzi,


    Ich denke das man auch mit weniger Eltkroden ein gutes verstehen haben kann, nur denke ich auch das es darauf ankommt welche Betroffen sind.

    ja sicherlich, das hatte ich ja nie in Abrede gestellt. Aber was spricht dagegen, sich über einfache Möglichkeiten im Internet einen eigenen Überblick zu verschaffen?


    Konrad
    Ich kenne jetzt diese frequenz nicht die ich auf der Cochlear seite mit 22 aktiven Elektroden nicht gehört habe, aber seit dem das die 22 und die 21 deaktiviert sind höre ich diesen Tonn der sehr hoch ist.

    Natürlich zwingt Dich niemand dazu, das Ganze zu hinterfragen. Wenn Du zufrieden bist, ist das auch OK. Meine Intention war lediglich, dass man das auch mal einfach überprüfen kann. Das war vor 15 Jahren noch nicht so einfach. Heutzutage mit Internet und LapTop und Headset oder PC mit Verstärker dahinter kann man sich schon ein individuell besseres Bild machen. Ich habe den Eindruck, dass einige sich hier wehren gegen eigene Initiativen und seit jeher "hörig" sind, was Doktoren und Audiologen sagen. Dabei habe ich persönlich den Eindruck gewonnen, dass auch diese für jeden kritischen/konstruktiven Beitrag dankbar sind.


    So jedenfalls habe ich es erfahren in Tübingen. Die Therapeuten/Ärzte dort sind sehr aufgeschlossen für neue Denkanstöße. Jedenfalls fühle ich mich dort sehr gut aufgehoben und mit meinem konstruktiven/individuellen Beitrag verstanden. Ich denke, die sind auf unsere Rückmeldung angewiesen, um künftig noch besser zu werden.


    Onlinegeneratoren sind sehr leicht zu handhaben, nur mal ein Beispiel hier:



    Warum wehrt man sich und macht die "klein"? Ich persönlich empfinde die als gutes Hilfsmittel, mit denen ich bei der nächsten Anpassung bessere Hinweise geben kann. Nicht perfekt, aber allemal besser, als unvorbereitet in die Anpassung reinzu gehen.


    LG Konrad

  • Hallo Ilona,


    Auf meine Frage welche es denn sei,
    wurde mir geantwortet,das hätte mich nicht zu interessieren.

    ok, nicht toll. Meine eigene Reaktion auf so eine Antwort will ich lieber mal nicht schildern. Ich bitte immer zu bedenken, dass wir Patienten keine Bittsteller sind, sondern Kunden, die den Ärzten/Pflegern ihr Einkommen sichern! Arroganz auf der einen wie auf der anderen Seite ist unangebracht!


    Als technisches Blödschaf hab ich dann noch eine Frage zu diesem Onlinefrequenzgenerator. Muss man da zwingend Töne hören oder geht das auch wenn man,wie ich nur Impulse bekommt?

    Ich hätte erwartet, dass Du einen Dauerton hören kannst. Impulse jedenfalls nicht. Zur Erklärung: Der Sinuston ist der reine Ton ohne irgendwelche Oberwellen/ein Frequenzgemisch (Stichwort Fourrier). Aber auch als "technisches Blödschaf" traue ich jedem, der im I-Net unterwegs ist auch zu, sich per Kopfhörer das Ganze anzuhören.


    Falls Du noch technische Anleitungen benötige solltest, kannst mich auch gerne per PN anschreiben. Ich versuche dann Hinweise zu geben



    LG Konrad

  • Ich teste mich ja auch immer mal wieder mit dem Frequenzgenerator, und selbst die Audiologen während meiner Reha haben meine eigenen Messungen in ihre Anpassungen einbezogen. Das gab mir vor allem die Rückmeldung zu meinen eigenen Wahrnehmungen - ob ich nun richtig, etwas richtig, etwas oder ganz daneben liege. Und durch dieses Wechselspiel steigt auch das Verständnis dafür, was da so vor sich geht und was die eine oder andere Einstellung bewirkt.


    Aber ich verstehe auch, dass sich manche CI-Träger gar nicht für die Technik interessieren: Es soll halt einfach so gut wie möglich funktionieren.

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


    ____________________________________


    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

  • Moin Magneto,


    Aber ich verstehe auch, dass sich manche CI-Träger gar nicht für die Technik interessieren: Es soll halt einfach so gut wie möglich funktionieren.

    ist ok, aber dann darf man sich auch nicht beschweren, wenn nur Minimallösungen raus kommen. Du, ebenso wie ich investieren viel Kraft, um gute Ergebnisse zu erzielen. Neben üben, üben, üben hilft da auch ein wenig technisches Verständnis, das man sich mit gutem Willen erarbeiten kann. Hilfestellungen zu Hauff werden hier doch auch noch geboten


    LG Konrad

  • Bei mir sind ebenso jeweils 2 Elektroden pro Seite abgestellt, weil ich durch die nach ca. 2 Jahren plötzlich Schmerzen beim hören bekam.
    Der Techniker meinte, man kann auch mit weniger Elektroden hören.


    Letztes mal habe ich auch nachgefragt, ob eine höchere Pulsrate das Verständnis im Störlärm erhöhen würde, da meinte er, das habe damit nichts zu tun.
    Und bei mir sollte man das nicht versuchen, da sich das hören bei mir schon zu lange unter den jetzigen Bedingungen eingewöhnt hat.
    Also ich bin schon zu lange CI-Träger, wohl auch inzwischen zu alt ?
    Nun ja, langsam überlege ich mir, ob ich nicht mal den Techniker wechseln sollte, der lässt langsam nach habe ich das Gefühl.

    Gruß Bestager


    -----------------------------------------------------------------------
    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

    -----------------------------------------------------------------------

  • Hallo zusammen,


    es ist nicht schlimm, wenn einige der Elektroden abgeschaltet werden, weil diese zu schmerzhafter Stimulation oder eher ein "Fühl"-Empfindung als eine Tonempfindung auslösen. Es gibt mehrere wissenschaftliche Studien, die gezeigt haben, dass dadurch sich sogar das Sprachverständnis verbessern kann (Beispiel hier).


    @caseyblue: Du gibt in deiner Signatur an, dass du auf dem CI-Ohr seit mehr als 40 Jahren taub bist. Dies hat sicherlich einen Einfluss auf das Sprachverständnis mit CI, in Richtung dass es häufig länger dauert, bis ein Sprachverständnis erzielt wird.
    Dein Gehirn hat über Jahrzehnte nur das spontane Feuern deines Hörnervens mitbekommen. Und jetzt kommt über das CI eine ganz andere Information an, und dazu noch an einer anderen Stelle in der Cochlea als gaanz früher gewohnt. Das dauert seine Zeit.
    Dennoch kannst du versuchen, diesen Prozess zu unterstützen: Deine Audiologen können messen, wie der Hörnerv antwortet auf eine Stimulation. Je nachdem, ob der Hörnerv auf diese oder jene Elektrode gut oder schlecht oder gar nicht antwortet, kann die Einstellung
    des CIs geändert werden. Die meiste Erfahrung mit dieser Art der Programmierung haben in den Kliniken, die Audiologen, die Babys/Kleinkinder einstellen.
    Eine andere Sache, die du trainieren könntest: Akustisches Kurzzeitgedächtnis: Sätze vor sich hinsprechen, dann nochmals wiederholen, auch mal rückwärts probieren usw.


    Bezüglich Test, ab welcher Frequenz was gehört wird: Ich finde es nett, das einmal auszutesten, den Nutzen für die Anpassung des CIs sehe ich aber nicht. Das einzige wofür ich es als sinnvoll ansehe, ist eine Kontrolle, ob sich das Lautheitsempfinden/die Hörschwelle jetzt groß geändert hat. Verlangt natürlich,
    dass immer die gleiche Lautstärke vom PC abgespielt wird (Lässt sich auch über die Fernbedienung von Cochlear herausfinden, das hat eine eingebauten "Schallpegelmesser").


    Ich persönlich lasse meine CI-Einstellungen ziemlich unverändert seit x Jahren. Das einzige was sich bei mir mal ändert sind einige "Features" wie Störgeräuschunterdrückung leicht anders und so, aber die Hörschwelle und die maximale Lautheit sowie die Anzahl der aktivierten Elektroden bleibt (noch) konstant. Mit den ganzen "Features" habe ich bereits genug zu austesten, da brauche ich nicht auch noch mehr einstellbare Sachen dazu...


    bestager : Eine höhere Pulsrate bringt nicht automatisch eine besseres Sprachverständlichkeit: Je mehr Pulse generiert werden, desto häufiger wird der Hörnerv stimuliert. Wie jeder Nerv kann eine einzelne Nervenfaser aber nicht unendlich oft "feuern", sondern braucht nach einem Feuern eine gewisse Zeit, bis wieder gefeuert werden kann. Das Sprachverständnis im Störlärm hängt davon ab, wie gut die Sprache übertragen wird. Eine höhere Pulsrate kann zwar prinzipiell mehr Details der Sprache übertragen, aber bei einem Sprach und Störgeräuschemix wird auch mehr Störgeräusch übertragen, was den Gewinn durch feinerer zeitliche Auflösung wieder rückgängig machen kann (Technischer: Der Signal-zu-Störgeräuschpegel am auditorischen Nerv muss besser sein, um eine Sprachverständlichkeitsverbesserung hinzukriegen). Mit ein Grund, warum Störgeräuschunterdrückungsalgorithmen so erfolgreich sind in CI-Trägern.


    Schöne Grüße,
    JND

  • Konrad
    Ich teste mich selber auch immer wieder mit so einem Sinustest der hier als link steht. Ich hinter frage auch viel. ich habe auch rein gar nichts dagegen. Ich weiß halt nicht wirklich wie genau dieser ist bzw. ich kann nicht einschätzen wie laut der Ton nun wirklich ist, den es bringt ja denke ich herzlich wenig wenn am PC laptop oder sonstiges die Lautstärke auf volle kanne ist. Ich werde mir demnächst mal eine App aufs Handy laden die die Lautstärke misst, vlt. bringt mich das ja weiter.



    @bestanger
    Wie hoch ist den deine Pulsrate derzeit?
    Ich habe derzeit auf der Cochlear Seite 1200 , war aber auch schon auf 1800. Ich fand das sprachverstehen mit 1800 im Störlärm besser als mit 1200, aber ich musste den Hochtonbereich absenken lassen für die 1800 Pulsrate weil ich dinge hörte die nicht normal waren. Durch die Absenkung des Hochtonbereich, ging leider das schärfere etwas verloren. Ich war so etwas mehr als 2Jahre unterwegs, bis ich mit einem Techniker und dem Arzt mich über den Tinni unterhalten habe und die dann meinten ich sollte mal schauen wie es mit der 1200 Pulsrate geht und was soll ich sagen der Tinni ist deutlich weniger und der Stromverbrauch sank. Mit der Pulsrate 1800 hielt ein Akku ganze 14h Tragezeit und mit der 1200 komme ich auf fast 24h Tragezeit.

    MedEl Synchrony -Sonnet CI 30.9.2014
    EA 27.10.2014
    links. Cochlear 512 10.11.2010
    EA 6.12.2010
    re-implantation 9.5.2011
    EA 14.6.2011

  • Hi Franzi,


    Ich teste mich selber auch immer wieder mit so einem Sinustest der hier als link steht. Ich hinter frage auch viel. ich habe auch rein gar nichts dagegen. Ich weiß halt nicht wirklich wie genau dieser ist bzw. ich kann nicht einschätzen wie laut der Ton nun wirklich ist

    Das war als Anhaltspunkt gedacht, den ich auch schon in früheren Threads beschrieben habe. So lange es da nicht etwas anderes für Otto Normalverbraucher gibt, ist das allemal besser als gar nichts und sich nur auf die Aussagen der Audiologen/Ärzte zu verlassen. Meine Erfahrung ist, dass die tatsächlich wünschen, dass man eigene Ideen einbringt


    ...den es bringt ja denke ich herzlich wenig wenn am PC laptop oder sonstiges die Lautstärke auf volle kanne ist

    Doch, natürlich, Du kannst einen Trend Lautstärke über den Frequenzgang erkennen. Beispiel: die Amlitudentäler zwischen 2 Elektroden. Frage an die, die es schon mal testet haben: Die Lautstärke variiert doch im Rampenbetrieb 150Hz...8kHz, oder liege ich da falsch?


    Wenn Du eh den Regler auf 100% ziehst um etwas zu hören, dann würde ich schon vermuten, dass mit Deinem CI etwas nicht stimmt. Das wäre für mich Grund genug, den HNO aufzusuchen, und damit hätte so ein Tool seine Daseinsberechtigung schon bewiesen

    Ich werde mir demnächst mal eine App aufs Handy laden die die Lautstärke misst,

    Nun ja, wenn Du doch eine bessere Lösung hast, lass uns bitte teilhaben und poste den Link


    LG Konrad

  • Mit den Onlinegeneratoren kann man das objektiv feststellen. Es sagt einem aber keiner ;-)

    Echt?


    Hallo Konrad,


    ich habe schon einige dieser "Online Ton Generatoren" auch auf verschiedenen PC-Systemen (Desktop, Notebook etc.) probiert. Es kommt dabei auf die verbauten Sound-Chips, die Treiber dazu für Windows oder Linux, den Verstärker (intern oder extern) und die angeschlossenen Lautsprecher (intern oder extern) an! Und wie seht denn das Ganze aus, wenn der Ausgang mit der Stereo-Anlage verbunden ist und so wieder gegeben wird?. Schon durch einen nicht sauber programmierten Treiben für Sound-Chip und Motherboard kann die Objektivität schnell entfallen....


    Zum subjektiven Probieren der Wahrnehmungen sind diese Online Ton Generatoren geeignet; jedoch nicht objektiv als Testnormal. Darauf weisen auch die meisten Autoren dieser meist englischsprachigen Seiten hin.


    Hier ein Link zu einem Online Ton Generator in Englisch: Online Tone Generator ... Man beachte folgenden Hinweis:


    "Please always make sure headphones/speakers are set to a low volume to avoid damage to hearing or equipment." Das heißt: "Stellen Sie immer sicher, dass die Kopfhörer / Lautsprecher auf eine geringe Lautstärke eingestellt sind, um eine Beschädigung des Gehörs oder der Geräte zu vermeiden."


    In Deutsch habe ich sowas noch nicht gefunden...


  • Wie hoch ist den deine Pulsrate derzeit?


    Habs leider schon wieder vergessen, hatte extra gefragt.
    Glaube er sagte 1200 ?
    Jedenfalls will er daran nichts mehr ändern, oder was versuchen.
    Die Betreuung ist sowieso wesentlich lascher geworden, nach der Reha-Zeit, ich hatte Verlängerung, dachte mir nämlich, dass ein halber Tag einmal im Jahr zu wenig ist um noch was zu verbessern, verändern.
    Genau das meinte er auch, wenn er was ändert und es Probleme gibt, muss ich wieder anreisen.
    Vielleicht sollte ich doch mal gucken, ob ich nochmals in eine normale Reha gehe.

    Gruß Bestager


    -----------------------------------------------------------------------
    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

    -----------------------------------------------------------------------

  • Moin,


    ich habe schon einige dieser "Online Ton Generatoren" auch auf verschiedenen PC-Systemen (Desktop, Notebook etc.) probiert. Es kommt dabei auf die verbauten Sound-Chips, die Treiber dazu für Windows oder Linux, den Verstärker (intern oder extern) und die angeschlossenen Lautsprecher (intern oder extern) an! Und wie seht denn das Ganze aus, wenn der Ausgang mit der Stereo-Anlage verbunden ist und so wieder gegeben wird?. Schon durch einen nicht sauber programmierten Treiben für Sound-Chip und Motherboard kann die Objektivität schnell entfallen....

    Ich habe das Ganze nicht als "Eierlegende Wollmilchsau" dargestellt, sondern lediglich drauf hingewiesen, dass man durchaus was machen/testen kann. Jede technische Lösung ist immer ein Kompromiss. In unserem Fall bin ich persönlich froh, eine Möglichkeit gefunden zu haben, weil die Hersteller uns ja im Dunklen lassen. Den Einfluss auf intern/extern/Soundchip/Windows/Linux/Lautsprecher/Kopfhörer, ... mag es geben. Allerdings, zu der Zeit als ich Musik noch stereo wahrnehmen konnte, also vor ca 2 Jahren, waren die Nuancen für mich nicht wahrnehmbar. Deshalb auch bin ich auf die Idee gekommen, mit den Soundgeneratoren zu experimentieren. Das war lediglich ein Vorschlag von mir, als Alternative, sich nicht nur auf das Personal im CI-Zentrum zu verlassen.

    Man beachte folgenden Hinweis:


    "Please always make sure headphones/speakers are set to a low volume to avoid damage to hearing or equipment." Das heißt: "Stellen Sie immer sicher, dass die Kopfhörer / Lautsprecher auf eine geringe Lautstärke eingestellt sind, um eine Beschädigung des Gehörs oder der Geräte zu vermeiden."

    Ich gehe davon aus, dass auch nicht technisch Versierte sich Gedanken machen, bevor sie ans testen gehen. Der obige Hinweis erinnert mich an eine Gebrauchsanweisung aus Amerika, wo dem Führer eines Campingbusses das Verlassen des Fahrersitzes während der Fahrt verboten wurde. Kein Mensch hier in Deutschland kommt z.B.:auf die Idee, mit 200 KM/h in eine 90 Grad Kurve zu fahren, auch wenn er auf der Autobahn ist. Er weiß, dass das nur schiefgehen kann. Beim einstöpseln/aktivieren des ComPilot/Kopfhörers oder wie auch immer wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass das jemand von 100% nach 0% versucht.



    Nun gut, trotzdem:
    - Als zusätzlichen Hinweis für die Interessierten: Als "Einohr" kann man sich Adapter besorgen, die im Laptop oder Verstärker "Stereo" (3,5 oder 6,3mm Klinke) eingestöpselt werden können, die aber 2 angeschlossenen Buchsen für z.B.: ComPilot und Kopfhörer haben. Das Ganze kann man sich aber auch selber zusammen löten (je nach Bedarf 3,5 oder 6,3mm). Damit kann man dann das System für sich persönlich "kalibrieren", d.h.über die "Balance" die Lautstärke anpassen.
    - Mit ein wenig mehr Aufwand und einem "Normal" Hörenden als Hilfe könnte man für jemanden der beidseitig implantiert ist Ähnliches erreichen.
    - Das waren nur 2 Gedanken. Ich denke, dass man technisch noch mehr individuelle Lösungen erarbeiten kann.


    Noch mal mein Hinweis: Man kann hier Trends erkennen, keine absoluten Zahlen.


    LG Konrad


    P.S.:

    Hier ein Link zu einem Online Ton Generator in Englisch: Online Tone Generator ...

    Die Wiederholung meines identischen schon eingestellten Links kurz vorher lässt mich zum Schluss kommen, dass meine Beiträge erst gar nicht gelesen und verstanden wurden

  • Die Wiederholung meines identischen schon eingestellten Links kurz vorher lässt mich zum Schluss kommen, dass meine Beiträge erst gar nicht gelesen und verstanden wurden

    Das hat damit nichts zu tun! Deine durchaus interessanten und auch technischen Beiträge habe ich sehr wohl und gerne gelesen und eben dieser verlinkte"Online Tone Generator" meiner Meinung nach auch am komfortabelsten zu bedienen. :)


    Doch nicht jeder User hier ist de englischen Sprache auch mächtig.


    Wichtig st nur, dass wir uns nun einig sind; dass das Ganze zum Experimentieren in Sachen akustischer Wahrnehmung nur begrenzt taugt. Und die Warnung ist für "technische Blödschafe" durchaus angebracht....

  • Bestanger
    Das wäre ein Versuch wert zuschauen das du in eine CI Reha kommst die 3 Wochen oder länger dauert, da kann man so etwas entspannt ausprobieren. Ich bin jemand der gerne ausprobiert aber mich nervt es total wenn ich dann noch mal hinfahren muss, ich hab zwar nicht weit nur 1fahrtzeit mit dem Auto ein weg aber irgendwie hemmt mich das ganze.

    MedEl Synchrony -Sonnet CI 30.9.2014
    EA 27.10.2014
    links. Cochlear 512 10.11.2010
    EA 6.12.2010
    re-implantation 9.5.2011
    EA 14.6.2011