Kostenübernahme Beihilfe und PKV

  • Hallo,


    hier möchte ich mal ein Thema für Beamten/innen aufgreifen. :) 


    Ich habe meine 1. EAS-OP am 19.11.2015. :D 


    Meine Kostenübernahme-Anträge habe ich von der Klinik erstellen lassen. :D 
    Von der Beihilfestelle bekam ich eine Bestätigung innerhalb von 3 Wochen mit dem Hinweis,
    dass die Implantation eines Cochlea-Implantats grundsätzlich beihilfefähig ist. Eingeschlossen
    sind auch die Materialkosten, welche nicht auf Höchstbeträge festgeschrieben sind. :thumbsup: 


    Mit der PKV gab es ein kleines Problem. ?(  Die Kostenübernahme wurde per elektrische Übertragung
    zwischen PKV und Klinik versendet. Lt. der PKV wurde die Bestätigung innerhalb einer Woche bereits
    an die Klinik gesendet, was diese nie dort ankam.  ?( Nach ein paar Tagen habe ich bei der Klinik angefragt,
    ob alles jetzt klar wäre. Nein! Leider nicht. Also rief ich die PKV an und fragte nach. Es wurde nochmal
    über die elektrische Übertragung gesendet. Wieder nichts.  :thumbdown: Noch mal angerufen und gebeten, mir die
    Kostenübernahme per Post zu senden. In 5 Tagen war es bei mir. Eingescannt und per E-Mail an die Uniklinik
    geschickt. :thumbsup: 


    Meine Meinung: Am besten alles über die Klinik beantragen und auf bitten der Klinik bei den zuständigen
    PKV nachhaken.


    Jetzt meine Frage an das Forum:


    Wer hat als Beamte/in schon eine stationäre Reha hinter sich?
    Wer hat wie viel Euro Eigenanteil selbst bezahlen müssen?


    Ich hoffe, dass man mir hier einige Tipps geben können.


    Gruß Karin :) 

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo Karin,
    wegen der stationären Reha kann ich dir nicht weiter helfen (bei Erik wurden mit den OPs jeweils 40 Rehatage über 5 Jahre verteilt mit beantragt und bewilligt, aber das ist ja ein spezielles Konzept in Freiburg), aber wir haben damals die Genehmigung bei Beihilfe und bei der PKV selbst beantragt (mein Mann ist Beamter und mein Sohn damit auch über PKV und Beihilfe versichert) und dann die Genehmigung an die Klinik weiter geleitet. Natürlich hatten wir von der Klinik ein Schreiben, weshalb es genhmigt werden soll/muss, mitbekommen. So läuft es bei uns auch bei allen anderen Hilfsmitteln, die mein Sohn braucht (da holen wir die Genehmigung ein und sagen dann dem Rehatechniker Bescheid).
    So hat man es selbst in der Hand und bekommt mit, wenn was "untergeh" :) .
    Nachhaken, wenn etwas zu lange dauert, macht aber immer Sinn :) .
    Hoffentlich bekommst du hier noch gute Antworten zu deinen Fragen! Ich könnte mir vorstellen, dass es bei der stationären Reha auch sehr auf deinen Vertrag bei der PKV ankommt.
    Alles Gute für die OP!
    Gruß,
    Katja

  • Hallo Karin,


    mit stationärer Reha kann ich Dir nicht weiterhelfen. Mir wurden nach der 1. OP total irre Termine angeboten, also Dienstag um 14 Uhr und Donnerstag um 10:30. Da ich in Frankfurt arbeite und man in Friedberg keine anderen Termine vereinbaren wollte schwenkte ich auf stationäre Reha in Bad Nauheim um. Da ich diese vielen Formulare selbst ausfüllte musste ich mich auch mit der PKV selbst rumschlagen und es dauerte bis ich die Reha bekam.


    Vor der 2. OP fragte ich ob es einen Sozialdienst gibt und klärte eigentlich schon vorher alles ab. Nach der OP wurde von dort der Antrag gestellt und dieses Mal ging es sehr schnell. Ich machte mit der Klinik eigentlich sehr gute Erfahrungen, da die der PKV schrieben OP muss sein, bezahlt. Klappte anstandslos.


    Pro Reha-Tag musste ich € 10,- bezahlen, da half der Hinweis auf Beihilfe u.a. nicht und die Beihilfe übernahm die € 350,- nicht.


    Alles Gute für die OP ! :thumbup:


    Gruß Ina

  • Weil Du gestern in meinem Uralt-Thread geschrieben hast, bin ich mal wieder auf das Forum gelockt worden...


    Den Stress mit meiner PKV hast Du ja gelesen. Beide (PKV und Beihilfe) haben erst mal mit der stationären Reha rumgezickt, weil die nicht im unmittelbaren Anschluss an den OP-Aufenthalt erfolgte. Ich musste denen also erstmal erklären, dass nach der OP erstmal 4-6 Wochen gar nichts passiert, damit die Wundheilung vor der Erstanpassung abgeschlossen ist.


    Danach habe ich dann an der Kölner CI-Klinik (uni-HNO) zunächst alle 14 Tage Anpassung und Hörtraining absolviert. Erst nachdem ich einigermaßen damit parat kam, habe ich mich doch noch zum stationären Aufenthalt in Bad Nauheim entschieden.


    Die Beihilfe hat einen Höchstsatz für Unterkunft und Verpflegung von rd. 100 Euro übernommen. Die privatärztliche Leistung wurde nicht voll erstattet, da hiervon ein Teil über den Tagessatz anzurechnen war. Nochmal würde ich die privatärztliche Behandlung aber nicht gesondert vereinbaren. Es geht nämlich auch ohne. Der Unterschied war, dass ich einmal pro Woche abends einen zusätzlichen Termin bei Dr. Zeh hatte, aber eben jede Behandlung separat abgerechnet wurde. Ich wurde aber nicht von anderen Therapeuten oder besser behandelt, als alle anderen. Unter dem Strich haben mich die 3 Wochen rd. 1.000 Euro selbst gekostet. Es hat sich aber gelohnt. Man ist in der stationären Reha eben ganz anders gefordert. Auch der wesentlich intensivere Austausch mit anderen Betroffenen, Infoveranstaltungen und auch die Gruppensitzungen haben enorm geholfen.


    Wenn also irgendwann in absehbarer Zeit das zweite CI fällig wird, würde ich vermutlich deutlich früher die stationäre Reha wählen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    rechts seit 09/2007 HG von Oticon, epoq xw, seit 11/2016 Phonak Link UP
    links seit 03/2009 Advanced Bionics, Harmony, seit 11/2016 Naida Q90

  • Hallo,


    Michael,
    so in etwa hatte ich mir auch vorgestellt. :) 

    Ich werde die erste CI-OP machen, die ambulante Reha hier im Hörzentrum Frankfurt machen und
    abwarten wie sich das entwickelt. Dann die 2. OP durchziehen, die Erstanpassung abwarten etc.,
    danach die stationäre Reha angehen. Ich will auch nur die übliche Reha wie jeder andere
    Versicherte auch macht. Keine Sonderbehandlung bei einem der Ärzten oder Therapeuten.  ;) 


    Bei dem Hörzentrum hatte ich mal wg. der ambulanten Reha-Verlauf erkundigt und sie erklärten
    mir, dass ich einmal die Woche für ca. 2-3 Stunden zur Therapie komme. :S


    Gruß Karin







    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo,


    mittlerweile hat sich ja schon einiges getan.


    Die Genehmigungen für die Kostenübernahme durch die Beihilfe ging ganz flott. Die PKV hatte die Genehmigung angeblich schon gleich an die
    Uniklinik geschickt, ist aber dort nie angekommen. Beim dritten Anruf habe ich die PKV gebeten, diese Genehmigung an mich zu schicken
    und gebe es dann weiter. Dann klappte es.


    Für die ambulante Reha wurden die Unterlagen und die Verordnung an die Hauptstelle CIC Friedberg geschickt. Diese schrieb die PKV an
    und die reagierten innerhalb von 14 Tagen. Nur bei der Beihilfe hatte ich noch nichts. Im Januar 2016 rief ich bei der CIC Friedberg mal an
    und fragte nach dem Antragsschreiben für die Beihilfe. Da wurde ich gebeten, dies doch selber zu machen, damit hätten sie nichts am Hut.
    Also schrieb ich gleich einen Antrag und gab es am nächsten Tag im Büro bei der Beihilfestelle ab. Da man mir ständig darum gebeten hatte,
    doch endlich die Reha anzufangen, habe ich über meine Kollegin bei der KDZ Beihilfe anfragen lassen, ob ich evtl. schon mal die ersten
    Termine für die ambulante Reha anfangen dürfte. Dies wurde mir mündlich bestätigt. :thumbsup:


    Wegen den Kosten der Batterien habe ich mich auch gleich drangehängt. Von der Beihilfe werden die bezahlt (50 %). Die anderen 50 %
    werden von der PKV nur bei Zusatztarif (BE) übernommen. Sonst muss man dies selber tragen. :thumbsup:


    So ist bei mir der Stand der Dinge in Sachen Kostenübernahme.


    Schönen Abend


    Gruß Karin :)

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo,


    ich habe zwar lange hier nichts mehr geschrieben.


    Aber es gibt trotzdem Neuigkeiten was der Beihilfe angeht. :huh:


    Ich habe im Herbst 2016 nach der 2. CI-OP mir den Roger-Pen, Lichtsignalanlagen und Lichtwecker beschaffen wollen.
    Dabei sollte ich vorher um Genehmigung bitten.
    Da die Beihilfe aber immer so ein bisschen rumzickte, habe ich etwas entdeckt und der Beihilfe zukommen lassen. 8|


    Im Internet habe ich zufällig eine Hilfsmittelliste mit Kommentare, die eigentl. für die gesetztl. KK war, gefunden.
    Den Link gebe ich nachträglich noch an. Den muß ich wieder erstmal suchen.
    Diese Liste habe ich der Beihilfe zukommen lassen und die waren so erstaunt, dass es so etwas gibt. Die Beihilfe
    bat mich um Zeit, um dies zu überprüfen. Zwei Wochen vor Weihn. habe ich mich bei denen gemeldet und angefragt,
    ob ich diese Sachen mir einkaufen dürfte.


    Da die Kostenvoranschläge ziemlich teuer aufgeführt waren, habe ich im Internet bei und Hörhelfer
    über die Preislage informiert.


    Den Roger-Pen habe ich bei der Fa. Med el einkauft.
    Den Lichtwecker mit Vibrationskissen habe ich mit den Rauchmeldern (3 Stück) im Set und Türklingelsender über Hörhelfer gekauft.
    Die anderen, Blitzlampe mit Steckdose (Neu im Programm), Blinklampe, Telefonsender und Pers.rufsender habe ich über revEAR-Shop
    gekauft.
    Hätte ich alles bei Humantechnick direkt bestellt, wäre es noch teurer geworden bzw. über Hörpunkt etc.


    Diese o.g. Sachen wurden mir von der Beihilfe ohne Murren zur Hälfte erstattet.


    Dazu kommt auch noch die Software "Audiolog 4.0 Vollversion. Diese Rechnung, Rezept bzw. Verordnung und die Empfehlung
    der CIC Friedberg und Frankfurt habe ich mit einem pers. Anschreiben - mit Hinweis auf die Preise bei direkte Bestellung und
    Sammelbestellung - auch der Beihilfe eingereicht. Siehe da, auch die Software wurde mir zur Hälfte erstattet. :thumbsup:


    Jetzt muß alles nur noch zur PKV eingereicht werden. Mal sehen, was die für Zicken sich erlauben.


    Da melde ich mich nochmal, wenn mit der PKV alles über die Bühne gegangen ist.


    Liebe Grüße


    Karin

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo Karin,


    da wünsche ich Dir viel Erfolg und auch Glück dabei!  :) 


    Ich habe noch ein wenig Zeit mit den Rauchmeldern, da das für Berlin erst 2020 relevant ist und ich meine "LISA" von HUMANTECHNIK aus 2002 wohl "illegal" betreibe - Frequenz-Zuweisungsänderung 2006 durch die Bundesregierung.... Interessiert mich nicht die Bohne, so lange kein Peilwagen der Bundesnetzagentur durch meine Straße brettert. Was war das damals ein Aufschrei durch den DSB - ich lass mir eben durch den Staat nichts mehr gefallen. Außerdem höre ich die Türklingel jetzt schneller, wie die gute LISA blitzt. Auch das gibt es...  :thumbup: 

  • Hallo,


    bei uns in Hessen sind die Rauchmelder schon seit 2015 Pflicht. Da ich selbst der Wohnungsinhaber bin, kann ich mir selbst
    die Rauchmelder bestimmen. Aber die erste Zeit habe ich auch die normalen Warnmelder angeheftet. Jetzt nach der 2. CI-OP
    habe ich die Gelegenheit mit der Lichtsignalanl. etc. wahrgenommen und mich mit den Funk-Lisa Rauchmelder ausgestattet.


    Am 5.2. schrieb ich etwas über einen Link, den ich nicht gleich gefunden hatte.


    Hier: => Information, Kommunikation => Hörhilfe


    Es sind Literatur, Urteile, Kriterien und Praxisbeispiele aufgeführt.


    Mittlerweile mit 2 CI's höre ich auch vieles schneller als bis die Blitzer sich melden. :P:D:thumbsup:


    Gute Nacht


    Gruß


    Karin

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Siehst Du Karin, die "Blitzer" haben doch ne zu lange Leitung, wat.... :thumbup:

  • Hallo,


    lange nicht mehr hier drin geschrieben, aber immer fleißig mitgelesen.


    So, meine PKV - Debeka - hat mir alles bezahlt.


    Die Rauchmelder, den Lichtwecker etc. und auch den Audiolog 4.O.
    Ohne Murren und Zicken.


    Die Batterien für den SP wird mittlerweile auch regelmäßig ohne Murren und Zicken bezahlt.


    Mittlerweile kaufe ich die Batterien über Amazon.de alle 3 Monate. Eine Packung 10er Pack kostet im Moment
    ca. 27,00 € - Versand gratis -. Und die halten genauso lang und gut wie die teueren.


    Einen schönen Abend


    Gruß Karin :)

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo,

    ich hatte das Problem, dass meine PKV ihren 30% tigen Anteil an den Batterien für mein Kanso nicht übernehmen wollte, aber mit meinen Widerspruch haben sie jetzt eingelenkt.
    Nach gut 8 Monaten mit dem Kanso steht jetzt die Erstattung des Mikrofonschutzes an. Habe heute die Rechnung von Cochlear erhalten. 2 Satz für 124,63€ ist ja ganz schön happig für die kleinen Dinger, ich nenne das einfach mal Abzocke. Mal sehen wie sich meine Beihilfe und die PKV dazu verhält. Leider habe ich noch keinen Anbieter gefunden wo dieser Mikrofonschutz preiswerter angeboten wird, oder hat jemand hier im Forum einen Tipp?

    Gruß Biker