Mein Weg zum besseren Hören

  • Hallo Karin,


    ich drücke dir auch alle meine Daumen :thumbsup: .


    Ich bin am 10.11. dran mit meinem 2. Ci, und kann nachvollziehen wie es dir mit der HG Seite geht, komme mit meinem HG auch nicht mehr so zurecht und mag mein Ohrpassstück auch nicht mehr, einfach nur wegen der Empfindlichkeit, nach dem Schwimmen tut mir auf die HG Seite das Ohr immer total weh.


    Dann alles Gute und schnelle Genesung, freue mich über deine Berichte.


    LG Euli

  • Hallo,


    ich melde mich mal kurz.


    Danke für die Glückwünsche für die 2. OP und drumherum.


    Um 6:30 Uhr früh morgens sollte ich in der Klinik sein. :huh:
    Da meinte ich, wie früh müsste ich denn aufstehen, wenn ich noch einen Pflegefall zu versorgen habe?
    Und dann noch mit den öffentl. Verkehrsmitteln fahren. Da bin ich von zuhause bis zur Uniklinik ne ganze gute Std. unterwegs.
    Das mit den öffentl. Verkehrsmitteln ist ja nicht das Problem, sondern da müsste ich schon um 5:15 Uhr aus dem Haus. :thumbdown:
    Morgens ist sowieso ne Sache für mich mit dem Aufstehen.
    Also habe ich gemeint, ich würde gerne schon am So. ggn. 18:00 Uhr kommen und mich hier ins Bett legen. :)


    Also, wollte ich heute nachmittag den öffentl. Verkehrsmitteln rein fahren.
    Da meldete sich mein Ältester und meinte, er kann mich reinfahren. Juuuhuuu... :D
    Da bin ich in ca. 20 Min. i. d. Uniklinik. :thumbsup:



    Liebe Grüße Karin :)

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo, :)


    jetzt habe ich es auch geschafft. :thumbsup:


    Gestern gegen 12:00 Uhr bin ich aus der Uniklinik entlassen worden. :)


    Am Montag, 10.10. um 6:35 Uhr kam die Schwester und hat mich für die OP vorbereitet.
    10 Min. später ging es mit dem Bett Richtung OP. Noch so ein kleines Schwätzchen mit den Ärzten, Schwestern und Pflegern.
    Dann bekam ich eine Atemmaske vor die Nase gehalten, ein paarmal tief durchgeartmet und weg war ich.
    Im Aufwachraum lag ich wieder so, dass ich die Uhr lesen konnte. Es war 11:00 Uhr Mittag.


    Keine Schmerzen. Keine Übelkeit. Nur mit den Augen konnte ich nicht so gut klar sehen. Es brannte mir was im Auge.
    Mein SP war mir zwar angelegt, aber ich hörte nichts. Also habe ich den Pflegern gesagt, ich höre mit dem linke CI nichts.
    Da deutete mir jemand, evtl. ausgerechnet die Batterien aus gegangen.


    Dann bin ich auf mein Zimmer gerollt worden. Zuerst die Batterien gewechselt und siehe da, ich hörte wieder.
    Danach noch weiter vor mich hin gedusselt. Irgendwann musste ich mal auf WC. :D
    Das natürlich Bedürfnis verlangte es. :D
    Beim Aufstehen kein Schwindel, aber ein kleines bisschen unsicher, wegen meinem Auge - ausgerechnet das gute Auge - ?(
    Mir wurde das Mittagessen gebracht und ich hatte auch ein bisschen Appetit.
    Nur das mit meinem Auge störte mich. Es brannte im Auge, als hätte ich jede Menge Sandkörner drin und rot um die Lidränder.
    Naja, schlaf mal weiter, vielleicht gibt sich das wieder. Am Abend zum Abendessen stichte es mir im Auge etwas. Also versuchte
    ich mit den Augentropfen mir Linderung zu verschaffen. Danach versuchte ich mir die Wimpern und die Lider ein bisschen sauber
    zu machen. Das klappte schon ein bisschen.
    Meine Bettnachbarin hatte den Fernseher laufen, so dass ich mich ein bisschen wieder üben konnte mit dem linken CI zu hören und
    tlw. zu verstehen. Das klappte noch nicht so gut. Aber wenn man mich direkt angesprochen hatte, da habe ich diese verstanden. :P


    Am Dienstag ging es zum Hörtest und zum Röntgen. Hörtest war eigentlich nur Knochenleitungtest. Brachte mir nichts. Denn ich musste
    es ja mit meinem Finger festhalten. Die Töne haben ja vibriert und das spürte ich in dem Finger. Aber dann hatte die Audiologe einen anderen
    Ton (knog-knog) genommen und diese habe ich tlw. gehört. Mal sehen was bei der 1. EA am 8.11. beim Hörtest raus kommt. ?(
    Bis jetzt höre ich gar nichts - ohne die SP weder links noch rechts -.
    Aber ich freue mich darauf, wenn ich komplett online bin. Ich weiß, dass ich nur gewinnen kann.


    Aber ich habe schon einige Telefonate mit dem linken CI per Bluetooth hinter mir gestern nachmittag und heute morgen. Mit Übung wird es immer besser. Gott sei dank.
    Vorher habe ich noch mit dem rechten Ohr - mein Telefonohr - telefoniert und da klappte es noch ein bisschen besser als mit dem jetzigen linken CI.


    Jetzt ruhe ich mich von der OP und Klinik zu hause aus und lasse mir gut gehen mit meinem Lebensgefährten, der auch froh ist, dass wir es hinter uns haben.


    Liebe Grüsse


    Karin :thumbsup:

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
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    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo Karin,


    Glückwunsch zur gelungenen Implantation. Dann steht ja einem baldigen stereophonen Hören nichts mehr im Weg und ich wünsche Dir bei der EA des "Baby-Öhrchen" viel Erfolg! :)

  • Hallo, Karin,
    ich habe mitgefiebert und oft an Dich gedacht und ich freue mich, dass es Dir so gut geht, Du alles so gut überstanden hast!
    Ist Dein Auge wieder ok?
    Nun beginnt die Wartezeit auf die EA, aber beim zweiten Mal ist es nur halb so nervig, außerdem hast Du ja Deine linke CI-Seite wieder am Arbeiten! :)
    Ich drücke Dir die Daumen für die EA, damit Du wieder ein volles Klangerlebnis bekommst! :thumbsup:
    Viele Grüße
    Michael

  • Hallo, Michael,


    das mit dem Auge ist jetzt auch alles wieder ok. :thumbsup:


    Jetzt weiß ich auch warum mein Auge so komisch war. Ich bin während der OP intubiert worden und da mussten die mit dem Pflaster o,ä. an mein Auge gekommen sein. Naja, jetzt ist es auch überstanden.


    So langsam komme ich wieder in die Gänge.
    Lasse mir aber jede Menge Zeit. :D


    Am Dienstag, 18.10. geht's zur Wundkontrolle.


    Ein volles Klangerlebnis hatte ich eigentlich nie so richtig. :(
    Aber ich lasse mich überraschen.
    Mit dem linken SP komme ich immer besser zurecht, nur es müsste mal wieder etwas angepasst werden. Es kommt mir vor, als wären die
    Zischlaute ziemlich extrem und auch die Knistergeräusche von Tüten etc. :S


    Mal am Di. in der Uniklinik anfragen.


    Liebe Grüße


    Karin :)

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
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    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Karin,


    herzlichen Glückwunsch zur überstandenen 2. OP!


    Ich freue mich, dass es diesmal ohne Übelkeit & Co. geklappt hat.


    Bin gespannt auf deinen Bericht zur EA!


    Liebe Grüße


    Karina

    Normal hörend geboren | Hochgradige SH bds. seit dem 2. LJ durch Antibiotika
    Seit einigen Jahren zunehmende Verschlechterung >> an Taubheit grenzende SH


    R: CI-Implantation 17.11.2015 (Profile CI512) | EA: 21.12.15 (Nucleus 6)
    L: CI-Implantation 21.06.2016 (Profile CI512) | EA: 28.06.16 (Nucleus 6)

  • Hallo, ihr Lieben im Forum,


    da bin ich mal wieder. Hatte recht viel um die Ohren und bin aber auch gleichzeitig schnell erschöpft. Schlafe aber auch recht viel zwischendurch. :huh:


    Bei allen meinen Anpassungsterminen hatte ich immer wieder das Gefühl, man wollte es schnell durchziehen. :thumbdown:


    Bei meiner EA am 8.11. wurde erst mal wieder ein Hörtest nur rechts gemacht, um zu hören, ob ich überhaupt noch ein Restgehör hätte. Alles weg.
    Dann kam Fr. G. und bat mich rein. Ich bekam den neuen Sonnet mit dem kurzen Kabel (6,5) und LED-Magnet-Spule. Die übliche Prozedur mit den
    Tonleitern. Erst bis laut bzw. unerträglich, dann leise bis hör nichts mehr. Das CI wurde eingeschaltet und ich versuchte zu verstehen. Naja, so lala.
    Ohne Mundbild ging es noch nicht. Dann wurde noch die Lautstärke gestellt. Fr. G. erzählte mir was von 85 %. ?( Auf dem linken CI hatte ich 89 %.
    Mit dieser Einstellung ging ich zum 1. Hörtest mit dem rechten CI.
    Die 1. EA dauerte etwa 50 Min.


    Aufblähkurve zwischen 35 dB und 45 dB = rechtes CI;
    Aufblähkurve zwischen 30 dB und 35 dB = linkes CI.


    Verständlichkeit: rechts = 60 dB = Zahlenwörter = 20 %
    Verständlichkeit: links = 65 dB = Zahlenwörter = 100 %


    Einsilberwörter: rechts nicht getestet
    Einsilberwörter: links = 65 dB = 55 % verstanden


    Mit dieser Einstellung fuhr ich nachhause. Die Sprache kam für mich ganz langsam an, aber auch so an, als würde einer mit vollen, aufgeblasenen
    Backen sprechen. Dialektmässig könnte ich meinen wie sächsisch. :D


    Damit versuchte ich auch in der Arbeit zurecht zu kommen. So lala. Habe kaum Telefonate gehabt. ;)
    Habe allen im Büro per E-Mail rund gegeben, wenn die was von mir wissen wollen, bitte für einen gewisse Zeit, bis es Entwarnung gibt, alles per E-Mail. Das klappte Einwandfrei. :thumbsup:
    Nur meine Aussendienstler die musste ich immer wieder vertrösten, in dem ich sie entweder in mein Büro gebeten habe oder ich sie in den Bauhof zur Frühstückzeit aufgesucht habe. ^^


    Die nächste EA war am 10.11. bei Hr. Weisgerber, weil Fr. G. erkrankt ist. Der hatte aber ein Tempo drauf. :huh:
    Zuerst den Hörtest mit den schwarzen - weißen Balken drücken, ob zu laut, zu leise, mittel, etc.
    Danach eine kleine Verbesserung. Die Lautstärke wurde auch ein bisschen runtergefahren auf ca. 80 %. Aber immer noch kam die Sprache für mich
    an als würde einer mit vollem aufgeblasenen Backen sprechen.


    Danach nur ein Hörtest auf der rechten Seite.
    Verständlichkeit: rechts = 65 dB = Zahlenwörter = 60 %


    Die 3. EA war am 15.11., wieder bei Hr. W. Ich habe Hr. W. versucht, zu erklären, dass ich dies und jenes gerne noch eingestellt haben will.
    Das die Stimme immer noch so ankommt, als würde einer mit vollem aufgeblasenen Backen sprechen, wie Sächsischer Dialekt. Hr. W. meinte,
    das wäre noch zu früh. Mein Gehirn wird sich noch dran gewöhnen. Da erklärte ich ihm, dass es so nicht bleiben kann. Ausserdem war die Sprache
    auch mehr im Hintergrund als die ganzen Störgeräusche drum herum. Ich war schon ziemlich wütend. Ich versuchte ihm klar zumachen, dass ich
    bei der 3. EA meines linken CI eine Supereinstellung hatte. Die Sprache klar und deutlich. Warum geht das heute nicht? Da meinte er lakonisch, das war halt ein Zufall. ?(
    Hr. W. wurde immer mehr nervöser. Als wäre er unter Zeitdruck. :thumbdown:


    Das werde ich bei einer nächsten Besprechung mit den Ärzten darauf ansprechen. So geht das nicht.


    Dann der Hörtest:


    Aufblähkurve: Rechts zwischen 25 dB und 35 dB
    Aufblähkurve: links zwischen 20 dB und 35 dB


    Verständlichkeit: rechts = 65 dB = Zahlenwörter = 70 %
    Verständlichkeit; rechts = 65 dB = Einsilberwörter = 10 %


    Verständlichkeit: links = 65 dB = Zahlenwörter = 100 %
    Verständlichkeit: links = 65 dB = Einsilberwörter = 65 %


    Verständlichkeit beidseitig = 65 dB = Zahlenwörter = 90 %
    Verständlichkeit beidseitig = 65 dB = Einsilberwörter = 65 %


    Das übliche geht weiter wie oben bereits beschrieben.
    Trotzdem probierte ich ein paar Tage später mit dem Telefonieren am rechten CI erst ohne Zusatzgerät (Bluetooth).
    Wenn ich meinen Lebensgefährten an der Strippe habe, der auch versucht etwas deutlicher zu sprechen, dann klappt es auch.
    Auch den Versuch per Bluetooth beidseitig klappte so einigermaßen. Aber nur wenn man etwas deutlicher spricht.


    Im Büro das Telefon ist so veraltet, da klappt es noch nicht so gut.
    Aber mein neues Telefon ist schon bestellt, wann es aber geliefert wird ????
    Aber das ist mir egal, wenn meine Kollegen was von mir wollen, müssen die eben mir eine E-Mail schreiben oder ins Büro kommen.


    Gestern hatte ich im Büro einen Anruf, den ich nicht erkennen konnte, wer es ist, weil die Nr. nicht zu lesen war, sondern ****.
    Zuerst dachte ich schon, das dies der Bgm. wäre. Wollte schon meiner Kollegin bitten, das Telefonat anzunehmen, da habe ich
    schon meine Angst überwunden und habe den Anruf selbst angenommen. Und dann fiel mir ein Stein vom Herzen. Es war eine
    Bekannte, die deutlich und etwas langsam sprach. Das klappte auch schon ganz gut. :thumbsup:


    Jetzt werde ich also einen Kompromiss eingehen müssen, denn ich habe nochmal versucht, in der Uniklinik einen Anpasstermin
    für die rechte Seite zu bekommen. Leider wäre der nächste Termin im neuen Jahr 2017.


    Kurz darauf erfuhr ich per E-Mail, dass meine amb. Reha am 4.1. mit einem Anpassungstermin startet. Immer noch besser als gar nichts.


    Bis dahin komme ich so lala rum. Hauptsache ich höre jetzt ziemlich viele Geräusche, kriege im Büro mit, wer kommt und geht (Tür klappen)
    wo was gesprochen wird (aber nicht alles verstanden), wer nach mir ruft, wenn das WC-Wasser rauscht oder nicht (bei uns klempt der Einsatz
    von der Wasserspülung öfter mal).


    Im Grunde genommen, bin ich für den Anfang doch soweit zufrieden.


    Zwar mit der Musik stehe ich noch auf Kriegsfuß. Aber ich weiß, das ist das schwierigste Kapitel. Das werde ich auch schaffen.


    Alles mit der Zeit. Übung macht den Meister.


    Dann rief noch vorige Woche ein Typ vom Versorgungsamt an und mein Lebensgefährte nahm das Gespräch an, weil ich einkaufen war.
    Daheim angekommen, erzählte er mir die Geschichte. Er meinte, die vom Versorgungsamt wissen nicht was die linke und rechte Seite
    tut. Mein Lebensgefährte hat ihn Löcher in den Bauch gefragt und jedesmal kam der vom Versorgungsamt ins Stottern und meinte, ach ja, er hat
    mittlerweile die Antwort gefunden. ?( Er hat nicht mehr angerufen. :huh:


    Also liebe Leut' es hat sich vieles bei mir getan,
    aber bin im Moment ziemlich erschöpft und schnell müde bzw. schläfrig.
    Da muss ich mich auch mal untersuchen lassen.


    Sonst geht's mir soweit gut.


    Einen schönen Abend und 1. Adventsonntag.


    Gruß Karin :P

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


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    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Immerhin ist die ABK ein Topergebnis.....
    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
    --------------------------------
    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Hallo Karin


    schön, dass Du auch wieder da bist! Dein Bericht klingt leider etwas frustriert. Nun ja, wenn man das Gefühl hat, dass die Audiologen sich nicht wirklich für einen Zeit nehmen können und unter Druck stehen, ist das kein schönes Gefühl. Aber die haben wohl Ihre Pläne und Termine, die sie abarbeiten wollen und bedenken dabei wohl nicht immer, dass da vor ihnen ein Mensch sitzt, der sehnsüchtig darauf wartet und hofft, wieder hören zu können. Insofern kann ich deine Enttäuschung schon verstehen. Deine Ergebnisse bei dem Hörtest finde ich jetzt allerdings für den Anfang gar nicht so schlecht? Sind denn auch dieses Mal alle Elektroden aktiviert? Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass die Anpassung in der Reha entspannter abläuft und ich bin mir sicher, dass sich da noch einiges einstellen lässt - zum positiven natürlich!


    Liebe Grüße & halt die Ohren steif ;)


    Karina

    Normal hörend geboren | Hochgradige SH bds. seit dem 2. LJ durch Antibiotika
    Seit einigen Jahren zunehmende Verschlechterung >> an Taubheit grenzende SH


    R: CI-Implantation 17.11.2015 (Profile CI512) | EA: 21.12.15 (Nucleus 6)
    L: CI-Implantation 21.06.2016 (Profile CI512) | EA: 28.06.16 (Nucleus 6)

  • Ich wünsche Dir auch weiterhin alles Gute!
    Es sind ja auch die kleinen Dingen, woran man sich erfreuen soll, und auf diesen kann man in aller Ruhe alles andere aufbauen.
    Es liest sich jedenfalls so, als ob Du wirklich schon auf einem guten Weg bist.





    Und ich freue mich für Dich, daß die Kollegen bei Dir mitziehen. :thumbsup:
    Scheint ja nicht überall selbstverständlich zu sein.
    Klasse!



    Für den Rest sind natürlich meine Daumen gedrückt!




    Alles Gute wünscht
    Sheltie

  • Das hört sich doch alles schon ganz toll an bei dir, Optimistisch!


    Ich freue mich für dich, dass die OP und alles Weitere so gut verlaufen ist. :thumbsup:


    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und vor allem schöne neue Höreindrücke! ;)



    Liebe Grüße ReCI

  • Hallo, :)


    lange nicht mehr was geschrieben, aber immer wieder mitgelesen. ;)


    Am 4. Jan. 2017 begann meine amb. Reha in CIC Ffm. mit einer Anpassung.
    Diese Anp. hatte es in sich. Die Hörteste waren schlechter als bei der EA i. d. Uniklinik.
    Es wurde rum getestet bis zum Teufel komm raus. Dann ein Aha-Effekt. Das Spulenkabel vom li. Sp war defekt.
    Da ich ja noch das lange Spulenkabel (8,5 cm) hatte, fragte der Techniker, ob es gleich das kürzere (6,5 cm) sein darf.
    Ja, natürlich.
    Das defekte Kabel wurde der Fa. Med el eingeschickt, ob es noch Garantiefall oder nicht. ?(:huh:


    Am 10.1. hatte ich nochmal einen Anp. -Termin und da waren die Hörteste schon viel besser. Also hats am Kabel gehangen.
    Dazu war noch die Arztvisite dabei. Da erzählte ich der Ärztin, dass ich auf dem li. Ohr ein Gefühl habe, als würde in der Elektrode
    eine Wasserblase oder Luftblase sein. Es hört sich so alles dumpf, verzerrt, so laut. blubbernd an, als würde einer in den Eimer sprechen.
    Aber sie konnte nichts finden.


    Am 13. 1. war die 1. Therapiestunde. Erstmal einige Termine vereinbart, Ziele meiner Reha aufgelistet. Meine WÜnsche sind Störgeräusche,
    Telefonieren und Musik hören. Das heißt: Ich möchte am Ende meiner amb. Reha Gesrpäche im Störgeräusch einigermaßen verfolgen können,
    telefonieren auf dem li., re. ohne Zusatzgeräte/ beiderseits mit Zusatzgeräte können. Und Musik (Töne etc.) besser unterscheiden können.


    Am 17. und am 19.1. hatte ich noch Termine. Der 27.1. entfiel wg. Erkrankung d. Therapeutin. Der nächste Termin ist jetzt am 8.2. wieder
    ein Anpassungstermin. Kontrolle.


    Mittlerweile bekam ich auch die Rechnung für das Spulenkabel. ! 119,95 € ! Diese kurze Spulenkabel?! 8|:huh:


    Jetzt am Wochenende ist mir wieder etwas Eigenartiges passiert. :huh:
    Wie voriges Jahr im Jan. 2016, als wäre alles weggerutscht.
    Ich lege mich gerne Mittags zu einem Schläfchen ins Bett bzw. döse so vor mich hin.
    Da ich diesmal das Gefühl hatte, eine Erkältung auszubrüten, mußte ich immer wieder mal schneuzen. Aber mit Vorsicht.
    In der Vergangenheit hatte ich oft Probleme mit meinen Nebenhöhlen gehabt und konnte auch nie so richtig durch die Nase
    durchatmen. Diesmal versuchte ich mal vorsichtig, intensiv tief durch die Nase einzuatmen und durch den offenen Mund wieder
    auszuatmen. Auf einmal merkte ich ein Knacken im li. Ohr und spürte eine Flüssigkeit im Ohr rumfliesen. Vorsichtig nahm ich ein Taschentuch
    und tupfte im Ohr bzw. im Ohrmuschel alles trocken. Ich glaubte zuerst, das wäre Blut. Aber Schreck lass nach, es war etwas feuchtes Klares
    was aus dem Ohr rinn. Dabei bemerkte ich, dass das komische Gefühl wie Wasserblase /Luftblase weg ist. Sofort habe ich Radio angemacht
    und stellte fest, dass ich alles klarer und etwas deutlicher höre. ?(8|:huh:


    Wie gesagt, am Mi. 8.2. habe ich den Anp.Termin in der amb. Reha, da werde ich dem Techniker alles dies schildern.
    Mal probieren, ob ich wieder die Einstellung vom 6.1.2016 aufgespielt bekomme und ob ich mit dieser Einstellung wieder so höre
    wie damals. ?(


    Im Jan. habe ich die Rechnungen für die Lichtsignalanlage und für Audiolog bei der Beihilfe eingereicht.
    Mir wurde die Lichtsignalanl. und die Vollversion Audilog zur Hälfte erstattet. Jetzt muss ich nur noch
    die gleichen Rechnungen bei meiner PKV noch einreichen, in der Hoffnung, dass sie mir die andere Hälfte
    erstatten.


    Liebe Grüße


    Karin :thumbsup:

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


    Wir stellen uns vor: "Vorstellung einer Neuen"

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  • Gute Besserung und viel Glück! :)

  • Hallo, :D


    heute melde ich mich mal wieder nach langer Abwesendheit, habe aber immer fleißig mit gelesen.


    Am 28.2. hatte ich meine 1. Nachsorgetermin nach der EA für das rechte CI-Ohr.


    Meine Ergebnis sind:


    Aufblähkurve (Zielkorridorbereich)
    rechts: 20 bis 40 dB HL
    links: 15 - 35 dB HL


    Freiburger Zahlen (Freifeld 65 dB)
    rechts: 100 %
    links: 90 %
    beidseitig: 100 %


    Freiburger Einsilber (Freifeld 65 dB)
    rechts: 55 %
    links: 50 %
    beidseitig: 80 %


    Die nächste Nachsorge soll in 12 Monaten sein. :thumbsup:


    Ich bin jetzt soweit zufrieden, zwar es sind noch einige Fein-Einstellungen wg. Musik hören noch nötig.


    Bei dieser Nachsorge habe ich die Technikerin Frau Günther auf meine Problematik vom 6.1.2016 und erneute am 4.2.2017 angesprochen
    und wir haben es probiert. Sie hat mir die 3.EA-Einstellung vom 6.1.2016 wieder aufgespielt und ich hörte wieder klarer und besser.
    Mittlerweile kann ich mit links besser telefonieren als mit rechts, was ja eigentlich mein Telefon-Ohr vor der OP war.
    Jetzt fehlt nur noch die rechte Seite. Aber ich denke das wird auch seinen Weg zur Klarheit machen. Nur Geduld brauche ich.


    Soooo, heute hatte ich eine MRT-Untersuchung gehabt. :S


    Diese MRT war notwendig, weil angebl. meine Leber-Galle-Werte sehr hoch waren und weil man mich im KKH in der Zeit vom 1.9.2016
    bis 8.9.2016 verrückt gemacht hat.
    Bis ich erst mal einen Radiologen hatte, der bereit war, mit mir das Risiko einzugehen wagte.
    Ich hatte den Radiologen, den ich schon paarmal wg. meinen Knieen und Füßen für MRT-Untersuchungen hatte, angesprochen
    und er war bereit.
    Ich hatte um 12:30 Uhr den Termin. Als erstes bekam ich erstmal ein Kontrastmittel zu trinken, innerhalb von 20 Min. sollte ich es
    ausgetrunken haben. So gg. 13:00 Uhr wurde ich aufgerufen, in die Umkleidekabine geführt und nochmal alles erklärt bekommen,
    was so alles gemacht wird und wie. Danach habe ich die beiden SP's abgelegt, ich bekam einen leichten, einfachen Druckverband um meinen Kopf gebunden. Dann ging es in den Raum mit dem MRT-Gerät. Diese war keine üblich Röhre, sondern an den Seiten offen.
    Sieht aus wie ein Ufo. Unter diesem wurde ich mit dem Kopf durchgeschoben. Während die MRT arbeitete, versuchte ich mich ein
    bisschen auf meinen Kopf zu achten, ob sich da was tut.
    Ich spürte gar nichts. Kein Ziehen, kein drehen des Magneten im Implantat. Nichts. Bin sogar eingedusselt.
    Dann zwischendurch bekam ich noch ein Kontrastmittel gespritzt, da hat der Assistenzarzt tlw. mit Zeichen angedeutet, was jetzt
    noch so alles läuft. Nach ca. gut 1 1/2 bis 1 3/4 Std. war ich endlich fertig.
    Ich durfte dann in die Kabine und mir die SP's wieder anlegen. Es funktionierte einwandfrei. Den Arzt und den Assistenten habe ich
    einwandfrei verstanden. Es hat sich nichts verstellt bzw. an den Implantaten hat sich nichts verändert.
    Jetzt bin ich froh, das alles überstanden zu haben ohne Komplikationen.
    Aber so schnell lasse ich mich nicht mehr zu einer MRT drängen.
    Wieder nur mal abgezockt. Für Nichts und wieder nichts.
    Denn ich habe gar nichts an der Leber, Galle - auch keine G-Steine-, Bauchspeicheldrüse und Nieren.
    Zwar eine Fettleber. Aber der Arzt, meinte so trocken, wer hat sie heute nicht. Wir leben heute nahrungsgemäß viel zu gut.
    Wer weiß was die Ärzte im KKH wieder gesehen haben. Alles Abzocke nur weil ich Privatpatient bin. !?
    Jetzt weiß ich wieder mehr und werde jetzt noch mehr drauf achten.


    Eine Erfahrung mehr.


    Jetzt habe ich soweit meine neuesten Erfahrungen berichtet.


    Ich wünschen euch allen einen wunderschönen Abend


    Gruß Karin :thumbsup:

    hochgradige Innenohr-Schwerhörigkeit seit Geburt (10 Wochen zu früh) *1957
    hatte 1958 schwere Mittelohrentzündung
    L: HG Phonak Audeo Yes V - OP 19.11.2015 MED-EL Synchrony Flex 24 SP: Sonnet EA: 15.12.2015
    R: HG Phonak Audeo Yes V - OP 10.10.2016 MED-EL Synchrony Flex 28 SP: Sonnet EA: 08.11.2016


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    Erfahrungsbericht: "Mein Weg zum besseren Hören"

  • Hallo, Karin,
    aber ich bin erst einmal beruhigt und froh, dass alles ok ist bei Dir!
    MRT ist ja nicht so ohne, habe ich mir sagen lassen!
    Und mit "Geduld und Spucke" gehen Deine Hörwerte auch noch nach oben, immer fleißig Musik hören.
    Vielleicht sehen wir uns in diesem Jahr mal. wäre schön!
    Viele Grüße
    Michael

  • Hallo Karin,


    schön, dass es mit'm Hören und Verstehen aufwärts geht! :)


    Ich bin ein "motorischer" MRT-Verweigerer <lach>.... Diese Untersuchung hätte man auch mit einem adäquaten Kontrastmittel auch per CT machen können... Nun, der Radiologe muss ja die hohen Anschaffungskosten für das MRT-Gerät wieder reinholen und CT im Bauchraum ist immer mit einer höheren Strahlenbelastung verbunden, die beim MRT weg fällt... Was kaum einer weiß: Ein einmaliger atlantischer Fernflug z. B. London - New York beinhaltet etwa die selbe Strahlenbelastung durch die "Höhenstrahlung" wie das CT im Bauchraum....