Hallo, ein bischen was zur Vorgeschichte.
Mein Sohn -mit 5 Jahren ertaubt nach Pneumokokkenmeningitis,beidseits CI- besucht die 2. Klasse einer Regelschule. Vor der Einschulung wurde durch das staatliche Schulamt in einem Schreiben festgelegt, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit mein Sohn eine Regelschule besuchen kann. Es wurden Test´s mit ihm gemacht und gleichzeitig Rücksprache mit der Schule gehalten. Auch eine Sonderpädagogin kommt einmal die Woche vorbei und macht alleine mit ihm Unterricht. Soweit alles gut!
Der Beginn an der Schule verlief super. Er bekam eine Klassenlehrerin die sogar Gebärdensprache konnte. Tja, das Blatt wendete sich nach kurzer Zeit. Die Lehrerin verließ die Schule wieder. Darauf kam eine Vertretungslehrerin, die die Klasse so lange betreuen sollte bis eine neue Lehrerin gefunden wurde.
Zum Ende des ersten Halbjahres war es dann auch so weit.
Diese neue Lehrerin war anfangs toll. Jung, hochmotiviert - wir waren begeistert. Sie bestand damals auch auf eine FM-Anlage für meinen Sohn. Plötzlich meinte sie aber das wir diese nicht mehr mit nach Hause bekommen würden, weil es ihre sei, sprich für die Schule. Das hat sie so lange durchgezogen bis der Akku alle war und ich darauf in der Schule auftauchte und die FM-Anlage mitnahm.
Nun ist es so das mein Sohn ständig negative Einträge in sein Hausaufgabenheft bekommt. Angeblich fehlt mal was, oder er benimmt sich nicht. Er ist kein Engel, das weiss ich, aber er schlägt definitiv keine anderen Kinder oder so.
Seit der 2.Klasse gibt es ja nun Zensuren. Ansich ist er ein guter durchschnittlicher Schüler. Wäre da nicht der Deutschunterricht.
Mein Problem:
Wenn Diktate geschrieben werden, bekommt er Grundsätzlich schlechte Zensuren. Mein Sohn sagt sie steht während des Diktats entweder an ihrem Tisch -am anderen Ende des Raums- oder mitten in der Klasse. Aber sie steht nie so das er ihren Mund sehen könnte. Habe Rücksprache mit seiner Sonderpädagogin gehalten und diese sagte mir, sie hätte der Lehrerin angeboten mit ihm die Diktate alleine zu machen. Das hat die Lehrerin abgelehnt. Auch bekommt er nicht mehr Zeit für diese oder auch andere Arbeiten. Auf Bitten meines Sohnes ihm Dinge nochmal zu sagen oder zu erklären, reagiert sie nicht. Dann kommen nur Sprüche wie dafür sei keine Zeit.
Nun weiss ich natürlich auch nicht ob das alles so stimmt was mein Sohn oder die Sonderpädagogin mir sagt. Im April ist ein Elterngespräch angesetzt und nun suche ich natürlich nach Informationen bezüglich des Nachteilsausgleiches. Frage ist, ist dieser Nachteilsausgleich gesetzlich festgelegt? Muss sie sich an alle Vorgaben halten oder kann sie sich quasi aussuchen was sie macht und was nicht?
Leider ist der Text sehr lang geworden, aber ich hoffe dennoch das mir jemand helfen kann!
Danke im voraus!!!