Hallo zusammen,
bin seit Anfang Juli aus der Kaiserberg-Klinik, Bad Nauheim, zurück. Das CI konnte man soweit optimal einstellen, dass nun die Hörschwelle auf ca. 40 dB liegt. Der Hochton ist für mich noch sehr problematisch, dass man hier das CI noch nicht lauter stellen kann, weil es sonst zu unangenehm bzw. schmerzhaft ist. Die Vögel im Wald zwitschern auch jetzt schon in "Düsenjäger-Lautstärke", Puuhh. Soweit meine verzerrte Lautheitsempfindung.
Ansonsten war das soweit möglich gut eingestellt und kann zufrieden sein!
Jetzt nach der Reha ändert sich mit der gleichen Einstellung wieder mal das Hören und reagiere insbesondere auf den Hochton diesmal wieder deutlich empfindlicher, dass bestimmte Dinge mir noch lauter, unangenehmer vorkommen als vorher, d.h. die Lautheitsempfindung noch verzerrter ist! Dann scheint auch um das Implantat herum die Haut zeitweise zu jucken und am Hinterkopf ab und zu leicht zu stechen... Dachte schon, der Magnet der Spule hätte jetzt zuviel Druck, aber es liegt eher an leichter "Überreizung" durch die elektrische Stimulation.
Nun scheint es langsam wieder etwas besser zu werden.
Kennt jemand von euch auch so eine "Rolle rückwärts"? Ab wann sollte ich besser eine neue Einstellung vorziehen? Momentan denke ich, geht's noch.
Sollte vor allem Küchen meiden, das Klappern des Geschirrs oder das Brutzeln in der Pfanne ist unsäglich....Brrr.
Gruss, JH.