Bald geht es los

  • Eigentlich hätte ich morgen meinen Termin zur OP, aber ich muß mir natürlich kurz vorher noch eine schöne Erkältung einfangen.
    Jetzt werde ich voraussichtlich erst nächste Woche operiert.
    Ich hoffe nur das bis dahin meine Erkältung weg ist.
    Werde euch weiter auf den laufenden halten.

  • Hi Max!


    Versuch es mal mit "Aspirin Complette", das ist Pulver zum Auflösen und mir hat es super geholfen! Dazu Erkältungstee mit Honig und schön warm anmummeln!


    Gute Besserung!!
    rapunzel

    Seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig,
    links HG (Phonak)
    rechts CI, OP 09/2010
    EA 10/2010 Cochlear N5

  • Hey Max du wärst nicht der erste bei dem man einen OP verschieben muss wegen einer erkältung. Mich hat es gestern erwischt op ist verschoben um knapp 2Wochen. Ich drück dir die daumen das du trotz erkältung operiert werden kannst.

    MedEl Synchrony -Sonnet CI 30.9.2014
    EA 27.10.2014
    links. Cochlear 512 10.11.2010
    EA 6.12.2010
    re-implantation 9.5.2011
    EA 14.6.2011

  • Hallo Ihr Lieben,
    also ne OP mit Erkältung oder einer Entzündung ist wirklich nicht anzuraten. Ist nicht für den Körper und Narkose gut und auch nicht für den OP.
    Aspirin nehmen, vor einer OP ist kontraindiziert. Da kann es zu massiven Nachblutungen kommen. Aspirin für Hörgeschädigte, ist noch schlimmer, ist eben ototoxisch. Paracetamol oder auch Ibuprofen, kann man nehmen.
    Lieber ein bis zwei Wochen warten auf einen neuen Termin, damit alles gut verläuft.
    Ich wünsche allen Erkältungserkrankten gute Besserung, wird jeden Tag ein bißchen besser. Rosemarie.

    2005 links CI Freedom
    2006 rechts CI Freedom mit Double Array Implant wegen verknöcherten Cochlear
    seit Freitag dem 13.09.2013 beiderseits den N5 von Cochlear

  • Alles Gute für dich Max!


    DANKE Rosi - man kann es nicht oft genug sagen: Aspirin ist ein Hörgift, schwerhörige Menschen sollten es nie nehmen.
    Es gibt sehr viele Medikamente, die gehörschädigend sind, fast immer findet man - oft ganz klein geschrieben - einen entsprechenden Hinweis im Beipackzettel.


    Maryanne

  • Ooopppppsss!!!!
    Man kann alt werden wie ne Kuh,
    man lernt immer noch dazu!


    Ich wußte wirklich nicht, was Aspirin alles "anrichten" kann.
    Warum weisen denn die HNO-Doc´s nicht darauf hin?
    OK, Beipackzettel lesen... :oops: :? :cry:


    rapunzel

    Seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig,
    links HG (Phonak)
    rechts CI, OP 09/2010
    EA 10/2010 Cochlear N5

  • Hallo Rapunzel,
    die meisten Ärzte wissen überhaupt nicht, was alles an Madikamentebn ototoxisch ist. Ich habe meiner Hausärztin mal die Liste ausgedruckt, sie hat geschluckt. Nun schauen wir immer bei Medikamenten beide in den Computer. Aber welcher Arzt macht das sonst?
    Ich denke, besonders wir müssen da auf uns selber acht geben.
    Ich selber bin ja durch Gentamycin ertaubt, Gründlichst und schnell! Ich wußte zwar schon seit über 40 Jahren, das besonders Gentamycin Hörschädigung macht, nur wenn man selber im Koma liegt, hat man keine Möglichkeit dort einzugreifen. Wäre ich bei vollem Bewußtsein gewesen, so hätte niemand dieses Zeug in mich rein bekommen.
    Ich setze hier nun nochmal einen Link rein, mit einer Liste von ototoxischen Medikamenten.
    Wäre vielleicht hilfreich, sich das mal auszudrucken.
    http://www.schwerhoerigen-netz.de/...abelle.htm
    Lieben Gruß, Rosemarie.

    2005 links CI Freedom
    2006 rechts CI Freedom mit Double Array Implant wegen verknöcherten Cochlear
    seit Freitag dem 13.09.2013 beiderseits den N5 von Cochlear

  • http://www.mabuse-verlag.de/Mabuse-Verlag/Text-des-Monats/


    Es ist definitiv richtig, was Rosi sagt: die meisten Ärzte haben davon keine Ahnung bzw. kümmern sich nicht in der notwendigen Art und Weise. Auch deshalb habe ich in meinem neuen Buch (s.o.) mit einem ganzen Kapitel darauf hingewiesen. Noch viel schlimmer verhält es sich mit Substanzen, die Tinnitus verursachen können: es sind mehr als 400!
    Mein Buch richtet sich in erster Linie an med. Personal - nicht ohne Grund wurde es vom Verlag als "Text des Monats" eingestellt; allerdings ist es auch nicht falsch, wenn Betroffene es lesen, um besser den Ärzten sagen zu können, welche kommunikativen Bedürfnisse sie haben - und eben auch die Medikamentenproblematik zur Sprache bringen können.


    Gruß
    Maryanne

  • ich möchste jetzt die ärzte nicht unschutz nehmen aber bei den vielen präberaten die sich da auf dem markttummeln , denk ich ist es schon wer sich die nebenwirkungen zumerken. Aber da die meisten ärzte doch internet haben ist es sicher ein leichstes mal zuschauen welche neben wirkungen diese präperat hat, wenn schon ein patient da ist der fragt.
    Das ein Arzt nicht bei jedem patienten das nach schaut ist auch verständlich den es kostet zeit und vor allem die meisten patienten interesieren sich für die nebenwirkungen meistens nicht.


    Mal ganz ehrlich wer ließt sich die beipackzettel genau durch..

    MedEl Synchrony -Sonnet CI 30.9.2014
    EA 27.10.2014
    links. Cochlear 512 10.11.2010
    EA 6.12.2010
    re-implantation 9.5.2011
    EA 14.6.2011

  • Nein Franzi, da muss ich dir widersprechen. Es gehört zu den Aufgaben der Ärzte, Schaden von den Patienten abzuwenden. Nun sollten unbedingt Schwerhörige aber darauf achten, dass sie ihrem Arzt immer (!!!) sagen, dass sie keine gehörschädigenden Medikamente nehmen wollen.
    Vor Operationen usw. muss jeder unterschreiben, dass er über den Eingriff und die entsprechenden Risiken aufgeklärt wurde - hier darf und sollte jeder die Gabe hörschädigender Medikamente ablehnen - sofern, diese Einschränkung ist leider unumgänglich, diese Medikamente nicht überlebensnotwendig sind. Es gibt oft - aber eben nicht immer - Alternativen.
    Leider sind die Ärzte selbst nicht genügend aufgeklärt und die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen führen dazu, dass sich Ärzte mitunter zu wenig Zeit nehmen.


    Maryanne

  • ich wurde bisher noch nie vom arzt aufgeklärt welche nebenwirkungen welches medikamt hat, das er mir verschrieben hat, selbst dann nicht wenn im bepackzettel was drin stand von wegen das man angst zustände bekommen kann und man dann suzid gefährdet ist... hat jetzt zwar nix mit den ohren zutun aber da find ich es schon heftig das sowas einem nicht gesagt wird.
    ich find auch das in diesem bereich der aufklärung viel zuwenig gemacht wird, den wer versteht den diese beipackzettel schon richtig. Ich tu mich damit schwer.

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  • Ich muss ganz ehrlich zugeben ich hab mich selber mit dem gehörschädigen medikamenten noch nicht richtig auseinander gesetz. Ich verzichte zwar auf aspirin und nehme dafür globulis aber das es doch soviele medikamte sein wusste ich nicht.

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  • LIebe Franzi,
    gerade habe ich gelesen, das noch andere Medikamente Hörschädigend sein können, die gar nicht in der List stehen!!!!! Also Vorsicht ist immer geboten. Beipackzettel sind oft irre lang, deshalb lesen die meisten Patienten sie auch nicht. Man sollte aber zumindest lesen, wieviel , wann, wie man die Medikamente soll. Manche Medikamente darf man nur mit Wasser nehmen, Milch hemmt den Wirkstoff. Ja und WECHSELWIRKUNGEN UND DANN NOCH NEBENWIRKUNGEN, SOLLTEN GERADE WIR GANZ AUFMERKSAM LESEN. Ist zwar ein bißchen Arbeit, die sich aber für uns lohnt.
    Lieben Gruß, Rosemarie.

    2005 links CI Freedom
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    seit Freitag dem 13.09.2013 beiderseits den N5 von Cochlear

  • Einfach ernst nehmen, egal ob es selten oder oft vorkommt!
    Gruß ,Rosemarie.

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